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„Alles ambulant oder was?“ – Kooperations-Tagung der LWL-Kliniken im Kreis Soest und Paderborn beschäftigt sich mit den Auswirkungen neuer Versorgungsformen auf die Beschäftigten

Haben die Kooperations-Fachtagung der LWL-Kliniken Paderborn, Lippstadt und Warstein federführend organisiert (von links): Rita Wächter, Kerstin Albrecht, Arndt Schlubach, Daniela Schröder, Monika Seewald, Magnus Eggers und Olga Elscheidt. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Haben die Kooperations-Fachtagung der LWL-Kliniken Paderborn, Lippstadt und Warstein federführend organisiert (von links): Rita Wächter, Kerstin Albrecht, Arndt Schlubach, Daniela Schröder, Monika Seewald, Magnus Eggers und Olga Elscheidt. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Demografischer Wandel, steigende Ausgaben und ein spürbarer Fachkräftemangel stellen das deutsche Gesundheitssystem vor erhebliche Herausforderungen. Vielfach werden neue Modelle erprobt, damit Krankenhäuser ihrem Versorgungsauftrag auch zukünftig gerecht werden können. Eine gemeinsam von den Kliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) im Kreis Soest und in Paderborn an zwei Tagen ausgerichtete Fachtagung bringt renommierte Wissenschaftler und Akteure aus der Praxis zusammen, um sich unter dem Titel „Alles ambulant oder  was?“ diesem Thema intensiv zu widmen.

Fachgesellschaften wie die DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde) fordern schon lange einen konsequenten Abbau bürokratischer Hürden zwischen den einzelnen Bereichen der Gesundheitsversorgung. Die neuesten Anpassungen des Gesetzgebers fordern Behandlung und Pflege für Patienten des Krankenhauses in deren häuslichem Umfeld. Der Fokus der Behandlung in den Psychiatrien richtet sich demnach zukünftig noch weiter auf individuelle, flexiblere Angebote außerhalb der Klinik und weniger auf die Behandlung im Krankenhausbett. Für die positiven Wirkungen dieser Form der Behandlung auf  Patientinnen und Patienten gibt es mittlerweile vielzählige wissenschaftliche Belege. Mögliche Auswirkungen dieser sektorenübergreifenden und ambulanten Versorgungsformen auf die sowieso schon stark belastetsten Beschäftigten  sind dagegen weniger gut erforscht.  Weiterlesen