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Von Achtsamkeit bis Zwangsstörungen: Halbjahresprogramm des LWL-Fort- und Weiterbildungszentrum erschienen – Spezielle Englisch-Schulung für Pflegende

Das Team des FWZ Warstein stellte das neue Halbjahresprogramm vor (von links): Leiterin Daniela Schröder, Stephanos Kariotis, Olga Elscheidt und Reinhild Schmidt. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Das Team des FWZ Warstein stellte das neue Halbjahresprogramm vor (von links): Leiterin Daniela Schröder, Stephanos Kariotis, Olga Elscheidt und Reinhild Schmidt. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Passgenaue Seminare für Beschäftigte im Sozial- und Gesundheitswesen anzubieten, darauf ist das Fort- und Weiterbildungszentrum (FWZ) der LWL-Kliniken im Kreis Soest seit nunmehr fast 20 Jahren spezialisiert. Das Institut in Trägerschaft des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) hat jetzt sein Programmheft für das zweite Halbjahr 2018 veröffentlicht. Darin enthalten sind vielfältige Fortbildungsangebote, deren Themenspektrum von „Achtsamkeit“ bis „Zwangsstörungen“ reicht.

„In Zeiten zunehmender personeller Engpässe ist es für Gesundheitseinrichtungen nicht immer möglich, Mitarbeiter für mehrtägige Seminare freizustellen“, sagt Magnus Eggers, Pflegedirektor der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein. „Daher freuen wir uns, dass das FWZ auch mehrere Tagesfortbildungen zu ausgewählten psychiatrischen Erkrankungen wie zum Beispiel Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, Anpassungsstörungen und erstmals auch dem ‚Messie-Syndrom‘ anbietet. Somit ist es möglich, auch weiterhin eine umfassende Qualifizierung sowie eine über das übliche Maß hinaus gehende Spezialisierung der Beschäftigten zu gewährleisten.“

Neu im Programm ist die Fortbildung „Englisch im Gesundheitswesen/Englisch für Pflegende“. „Gerade vor dem Hintergrund der Zuwanderung von Flüchtlingen, aber auch der Betreuung ausländischer Patienten, bietet diese Schulung Hilfe und Unterstützung in Situationen, in denen sprachliche und kulturelle Barrieren eine vertrauensvolle Betreuung verhindern würden“, erläutert Daniela Schröder, die das FWZ seit dem 1. Mai leitet. Neben Seminaren zu bestimmten Krankheitsbildern und Therapieverfahren bietet das Institut auch Fortbildungen zu aktuellen sozialrechtlichen Themen, etwa dem Bundesteilhabegesetz oder der Pflege- und Teilhabereform, an. Wieder ins Programm aufgenommen wurden EDV-Schulungen für den Arbeitsalltag.

Die Bildungsangebote des FWZ mit Sitz in Warstein stehen Fachkräften aller Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen offen. Das neue Programmheft kann kostenlos bestellt werden.

Mit kompaktem Allrounder Warsteiner LWL-Gelände „in Schuss“ halten: LWL-Integrationsamt unterstützt Anschaffung für gehörlose Mitarbeiterin

Fabian Jäger von der Firma Jäger Gartentechnik (rechts) lieferte das Spezialfahrzeug an die LWL-Klinik Warstein (von links): Bernd Stork (Behindertenbeauftragter LWL-Kliniken), Praktikantin Milena Winterhöller, Frank Gerdes (Integrationsfachdienst im Kreis Soest), Mara Friedrichs und Sebastian Brede (Leiter Landschaftspflege LWL-Kliniken). Foto: LWL-Klinik Warstein

Fabian Jäger von der Firma Jäger Gartentechnik (rechts) lieferte das Spezialfahrzeug an die LWL-Klinik Warstein (von links): Bernd Stork (Behindertenbeauftragter LWL-Kliniken), Praktikantin Milena Winterhöller, Frank Gerdes (Integrationsfachdienst im Kreis Soest), Mara Friedrichs und Sebastian Brede (Leiter Landschaftspflege LWL-Kliniken). Foto: LWL-Klinik Warstein

Kompakt, wendig und geländegängig ist das Fahrzeug, mit dem Mara Friedrichs auf dem Warsteiner LWL-Gelände ihre Arbeit verrichtet. Dass die langjährige Mitarbeiterin der Klinik des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) gehörlos ist, hindert sie nicht daran, zum ansprechenden Erscheinungsbild der Parkanlage beizutragen: sei es im Winterdienst, durch die Leerung der Abfallbehälter oder die allgemeinen Pflege der Außenanlagen und des Friedhofs. Mit Unterstützung des LWL-Integrationsamtes konnte jetzt ein „Kioti Merchron“ angeschafft werden, der ihr die Tätigkeit in der Landschaftspflege deutlich erleichtert.

„Das automatikbetriebene Spezialfahrzeug verfügt über eine kleine Ladefläche und ein wettergerechtes Fahrerhaus. Durch die kompakte Bauweise ist es in vielen Bereichen einsetzbar und kann zum Beispiel auch  in die Gartenanlagen hineinfahren“, beschreibt Sebastian Brede, bei den LWL-Kliniken zuständig für den Bereich Landschaftspflege. Der bislang verwendete kleine Trecker sei in die Jahre gekommen und hätte nicht mehr alle Anforderungen erfüllt. „Mithilfe des neuen Fahrzeugs ist es uns möglich, Mara Friedrichs Arbeitsplatz langfristig zu erhalten und sie noch flexibler einzusetzen“, freut sich Gerrit Jungk, kommissarischer Leiter der Abteilung Dienstleistungen, und dankt dem LWL-Integrationsamt für die Unterstützung.

Im Spannungsfeld der Hierarchie-Ebenen: Teamleitungen setzen sich im Rahmen der Reorganisation mit Themen wie Stress und Führungsverhalten auseinander

Hubert Tölle, Sebastian Brede, Jürgen Luse, Christine Frisch, Erika Wegner-Kampschulte (für den Personalrat) und Franz-Josef Heiming (von links) beschäftigten sich in Workshops mit dem Thema Führungsverhalten im Rahmen von Change-Prozessen. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Hubert Tölle, Sebastian Brede, Jürgen Luse, Christine Frisch, Erika Wegner-Kampschulte (für den Personalrat) und Franz-Josef Heiming (von links) beschäftigten sich in Workshops mit dem Thema Führungsverhalten im Rahmen von Change-Prozessen. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Umstrukturierungen am Arbeitsplatz bringen Chancen, aber oftmals auch Risiken mit sich. Zu den „Nebenwirkungen“ zählt nicht selten ein erhöhter Stress-Pegel, wenn neben den regulären Aufgaben neue Abläufe oder Zuständigkeiten zu berücksichtigen sind. Insbesondere Vorgesetzte der nachgeordneten Führungsebenen drohen dann, in ein Spannungsfeld zwischen den Vorgaben der Betriebsleitung und den Wünschen oder Vorstellungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrem Zuständigkeitsbereich zu geraten. Weiterlesen