Schlagwort-Archive: Fachtagung

Mit dem leiblichen Kind zusammen in einer Gastfamilie leben: LWL-Wohnverbund Lippstadt stellt neues ambulantes Wohnkonzept für Menschen mit Behinderung vor

Wenn Eltern aufgrund einer Behinderung nicht dazu befähigt sind, ihr Kind selbst zu versorgen und zu betreuen, wird in der Regel entschieden, das Kind getrennt von seiner Mutter oder seinem Vater aufwachsen zu lassen. Mit einem noch jungen Konzept möchte es der LWL-Wohnverbund Lippstadt Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf ermöglichen, gemeinsam mit ihrem Kind in einer Gastfamilie zu leben. Beim Fachtag „In der Familie Eltern sein“ hat die Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) das neue Betreuungsangebot jetzt etwa 80 Teilnehmenden von Jugendämtern, Beratungsstellen und weiteren Einrichtungen im Kreis Soest und darüber hinaus vorgestellt. Weiteres Video anschauen und weiterlesen →

Fortbildungstag lockt Fachleute des gesamten LWL-PsychiatrieVerbundes nach Warstein

Referenten des LWL-Fortbildungstag in Warstein.Die Ärzte haben zu wenig Zeit, die Patienten fühlen sich nicht richtig umsorgt. Gleichzeitig sind aber auch die Ärzte unzufrieden mit dem Klinikalltag, verbringen laut einer Studie rund 44 Prozent ihres Arbeitsalltags allein mit Bürokratie und Zettelwirtschaft, ohne auch nur einen Patienten gesehen zu haben.

Zuhörer des LWL-Fortbildungstag in Warstein.Unter anderem mit diesem kritischen Thema beschäftigten sich am Donnerstag Psychologen, Fachärzte und -kräfte aus allen LWL-Standorten. In diesem Jubiläumsjahr – denn der Fortbildungstag fand nun zum bereits 10. Mal statt – erstmalig im LWL-Festsaal in Warstein.

Lesen Sie den ganzen Bericht von Elisa Sobkowiak in der Westfälischen Rundschau.

„(Wie) macht uns unser Leben krank?“ – Experten gehen beim Psychotherapie-Symposion der LWL-Kliniken den Auswirkungen von Belastungen auf den Grund

Viele Menschen verzweifeln an den Belastungen des alltäglichen Lebens, was letztlich zu einer psychischen Erkrankung führen kann. Jedoch steht die Art, Intensität und Dauer einer solchen Belastung nicht zwangsläufig in Relation zum Grad der Erkrankung. Welche Faktoren dabei zum Tragen kommen und welche Möglichkeiten der Prävention und Intervention bestehen, damit setzen sich Fachleute am Dienstag, 13. März, beim 29. Warsteiner Psychotherapie-Symposion auseinander. Die Tagung, die vom Fort- und Weiterbildungszentrum der LWL-Kliniken im Kreis Soest veranstaltet wird, steht unter dem Thema: „Das gehetzte Ich – (wie) macht uns unser Leben krank?“. Anmeldungen bei der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) sind noch möglich.

Im Anschluss an die Begrüßung durch Dr. Volkmar Sippel, Ärztlicher Direktor der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein, wird LWL-Krankenhausdezernent Prof. Dr. Meinolf Noeker in die Thematik einführen.  Zentralen Raum nimmt dabei die Resilienz ein, also die psychische Widerstandskraft. Ihr widmen sich Dr. Donya Gilan und Prof. Dr. Klaus Lieb vom Resilienz-Zentrum der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz anschließend in ihrem Vortrag. Dieses Thema greift auch Prof. Dr. Albert Lenz (Paderborn) auf, der Ergebnisse seiner Forschungen auf dem Gebiet von Kindern psychisch erkrankter Eltern vorstellt. Dass neben posttraumatischen Belastungsstörungen auch ein „Psychotraumatisches Wachstum“ möglich ist, haben Studien ergeben, über die Ulrich Kerzbeck vom Traumainstitut Bünde informiert. Weitere Vortragsthemen sind „Recovery – Veränderungsprozesse bei Betroffenen und Angehörigen“ (Prof. Dr. Michael Schulz, Bielefeld), „Umgang mit schweren körperlichen Erkrankungen“ (Dr. Ewald Rahn, Chefarzt der Allgemeinen Psychiatrie an den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein), „Frauen leiden anders – Depression und Gender“ (PD Dr. Elisabeth Frieß, München) sowie das Oberthema der Veranstaltung, „Das gehetzte Ich – (wie) macht uns unser Leben krank?“, zu dem Dr. Sippel referiert.

Die Teilnehmenden erhalten in Workshops die Gelegenheit, in diese sowie weitere aktuelle Themenfelder vertiefend einzusteigen. Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr, Einlass ist von 8.45 Uhr an.

>> Anmeldung und nähere Informationen

„Stets an der Würde des Menschen orientieren“: Fachtag Ethik sensibilisiert Auszubildende der LWL-Akademie Lippstadt für ihr gegenwärtiges Handeln

Ethik in der Pflege - Fachtagung

Lara Dragunski, Julius Bomkamp, Leonie Hagedorn, Ada Schrewe und Lennart Hölter (von links) zählten zu den Auszubildenden, die über die Pflege behinderter Menschen informierten. Foto: LWL-Akademie Lippstadt

Tagtäglich stehen Auszubildenden in der Pflege behinderter Menschen vor wichtigen Entscheidungen. Nicht selten bleibt danach die Frage zurück: War mein Handeln wirklich verantwortungsvoll? Oder wäre eine andere Maßnahme vielleicht für alle Beteiligten gerechter gewesen? Für das gegenwärtige Handeln zu sensibilisieren, war ein Ziel des „Fachtags Ethik“, den die LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Lippstadt jetzt erstmals veranstaltet hat. Dabei setzten sich die Auszubildenden der psychiatrischen Kliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Lippstadt und Warstein auch mit spezifischen Fallfragen auseinander. Weiterlesen

Wenn Durchhalteparolen eher kontraproduktiv sind…

Dr. Volkmar Sippel

Dr. Volkmar Sippel

Zwischen Angst und Vertrauen schwebte am Dienstag der neue Ärztliche Leiter der LWL Kliniken Warstein und Lippstadt Dr. Volkmar Sippel. Zum ersten Mal eröffnete der Nachfolger von Dr. Josef Leßmann das Psychotherapie-Symposion im LWL-Festsaal in Suttrop.

Zumindest was die Klinikleitung betrifft, so verriet er den über 200 Zuhörern, befinde er sich derzeit „im freien Fall“. Mit der Beschreibung seiner Befindlichkeiten stürzte sich „der Neue“ kopfüber ins Thema des Tages: „Im freien Fall… zwischen Angst und Vertrauen.“

Lesen Sie den ganzen Beitrag im Soester Anzeiger.

LWL-Symposion: Weiterbildung in Warstein zum Thema Angst

Die Referenten des 28. Warsteiner Psychotherapie-Symposions im LWL-Festsaal Warstein.

Die Referenten des 28. Warsteiner Psychotherapie-Symposions im LWL-Festsaal Warstein.

Das Warsteiner Psychotherapie-Symposion hat Tradition. Am Dienstag kamen Experten zur Fortbildung rund um das Thema Angststörung zusammen.

Ängste zählen neben Depressionen zu den häufigsten psychischen Störungen. Einige holen sich Hilfe, andere scheuen diesen Schritt, der sie aus dem Teufelskreis holen könnte – aus Angst. „Im freien Fall… zwischen Angst und Vertrauen“ lautete der Titel des 28. Warsteiner Psychotherapie-Symposions am Dienstag im Festsaal der LWL-Klinik.

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Manfred Böckmann in der Westfalenpost online.

Trend zur Selbstoptimierung: Schön, klug und niemals traurig

Trend zur Selbstoptimierung: Schön, klug und niemals traurigderwesten-logo-kleinWas soll eigentlich schlecht daran sein, besser sein zu wollen? „Evolutionsgeschichtlich sind wir so weit gekommen, weil wir den Drang haben, uns optimal anzupassen“, sagt auch Dr. Rüdiger Holzbach. Und das geht eben munter weiter. Oder weniger munter. So weit jedenfalls, dass sich der Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein damit befasst. Unter dem Titel „Der (selbst-) optimierte Mensch 3.0 – Die Jagd nach dem Ideal“ beim 27. Warsteiner Psychotherapie-Symposion.

Lesen Sie den ganzen Beitrag im Online-Portal DerWesten.de.

Selbstoptimierung ist Trend und Plage zugleich

IMG_2826x Selbstoptimierung ist Trend und Plage zugleich

Der LWL-Festsaal war beim Psychotherapie-Symposium gut gefüllt von Gästen aus ganz Deutschland.

rundschauNiemand ist perfekt. Doch (fast) jeder will es sein. „Wir haben einen Drang zur Selbstoptimierung“, weiß Prof. Dr. Meinolf Noeker, Krankenhaus-Dezernent im LWL-PsychiatrieVerbund. Ein Trend, der viele Gefahren birgt – davon ist Dr. Martin Gunga, Chefarzt der Abteilung Integrative Psychiatrie und Psychotherapie, überzeugt: „Selbstoptimierung ist die größte Plage der Gegenwart.“ Mit diesem Phänomen befasste sich gestern das 27. Warsteiner Psychotherapie-Symposion im LWL-Festsaal.

Lesen Sie den ganzen Bericht von Flemming Krause in der Westfälischen Rundschau.

 

Maßregelvollzug: niedrige Rückfallquoten auch in Zukunft sicherstellen

juraforumpolice-cars-271216_1280_pixabayMenschen, die aufgrund einer akuten psychischen Erkrankung straffällig geworden sind, werden im Maßregelvollzug psychiatrisch-psychotherapeutisch behandelt. In der Öffentlichkeit gelten sie auch nach ihrer Entlassung als unberechenbar und gefährlich. Dabei ist die Rückfallquote erheblich niedriger als im Strafvollzug. Um psychisch kranke Straftäter auch in Zukunft erfolgreich behandeln und sichern zu können, braucht es jedoch ausreichend Nachwuchskräfte in der forensischen Psychiatrie. Im Rahmen ihrer dritten Summer School bietet die DGPPN deshalb heute und morgen rund 40 Medizinstudierenden am LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie in Lippstadt einen spannenden Einblick in das Fachgebiet.

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Wenn sich die Belastungsspitzen zu einem Trauma entwickeln

alone-73402_640_pixabay_borderlinederwesten-logo-kleinDer Begriff „traumatisch“ hat längst Eingang in die Umgangssprache gefunden: Überall werden Ereignisse schnell mit traumatischem Erleben verbunden. Dies führte zu einer Diskussion darüber, was laut psychotherapeutischer Definition wirklich ein Trauma darstellt, weil die Abgrenzung zu „normalen“ Belastungsspitzen nicht immer klar sei.

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