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Bevor das Glas Wein zur Gewohnheit wird – Kontrolliertes Trinken

Dr. Rüdiger Holzbach führte das neue Therapiekonzept erfolgreich ein. Kontrolliertes Trinken.

Kontrolliertes Trinken: Dr. Rüdiger Holzbach führte das neue Therapiekonzept erfolgreich ein.

westfalenpostDas „verdiente“ Feierabendbierchen, das Glas Wein „zum Runterkommen“: Wo fängt Alkoholsucht an? Die LWL-Kliniken testen einen neuen Therapieansatz.

„Es ist ein fließender Übergang zum gesundheitsgefährdenden Konsum“, sagt Dr. Rüdiger Holzbach. Und weil dieser eben noch nicht die Alkoholabhängigkeit bedeutet, aber durchaus irgendwann dahin führen kann, testen die LWL-Kliniken im Kreis unter der Federführung des Chefarztes der Suchtmedizin seit vergangenem Jahr die 140422holzbach-ktTherapie des „kontrollierten Trinkens“. Die Idee dahinter: In einem mehrwöchigen Seminar lernen die Teilnehmer, ihre Trinkgewohnheiten zu ändern und so einen dauerhaft reduzierten Alkoholkonsum zu erreichen.

Weniger Alkohol – mehr Lebensqualität: Erfolgreiches Seminar zum „Kontrollierten Trinken“ an LWL-Kliniken wird erneut angeboten – Teilnehmer berichten

Kontrolliertes-Trinken-Pressekonferenzwestfalenpostpatriot-logo-kleinOtto und Manuela haben es geschafft: Sie konnten ihren Alkoholkonsum deutlich reduzieren und somit mehr Lebensqualität gewinnen. Sie zählen zu den 15 Teilnehmern eines Seminars zum „Kontrollierten Trinken“, das die Kliniken Warstein und Lippstadt im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) erstmalig angeboten hatten. Unter Anleitung von Dr. Rüdiger Holzbach, Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin in Warstein und Lippstadt, fanden sie Wege, die durch das Trinken von Alkohol entstehenden Risiken zu vermindern, ohne ganz auf den Konsum verzichten zu müssen. Weiterlesen

Zurück ins Leben – Wie Ludger seine Alkoholsucht überwand

pair-402903_640derwesten-logo-kleinLudger, trockener Alkoholiker, hat durch eine Therapie in der LWL-Klinik in Warstein den Weg zurück ins Leben gefunden. Er hat zwei Liter Wodka am Tag getrunken. Nach geglückter Therapie fühlt er sich nun freier als je zuvor. Angst vor einem Rückfall hat er nicht.

Depressionen trieben ihn vor Jahrzehnten zum ersten Mal zur Flasche. „Alkohol war das Ventil für mich.“ Auch vorher hatte er getrunken, an Schützenfesten auch schon einmal drei Tage am Stück. „Danach hatte man aber erst einmal wieder die Schnauze voll vom Schlucken.“

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Weniger Trinken – Neues ambulantes Angebot

Weniger Trinken Rüdiger Holzbach

Dr. Rüdiger Holzbach

patriot-logo-klein„Muss ich wirklich ein Leben lang abstinent bleiben?“ – Fragen wie diese und die damit verbundenen Bedenken führen dazu, dass sich nur etwa fünf bis zehn Prozent der alkoholabhängigen Menschen in Behandlung begeben. Dem möchte die Abteilung Suchtmedizin der Kliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Lippstadt und Warstein nun mit einem neuen Seminar-Angebot entgegen treten. Beim so genannten „Kontrollierten Trinken“ geht es darum, Strategien zu erlernen, die Trinkmenge in selbst festgelegten Grenzen zu halten. Weiterlesen

Wendepunkt: Im alten „Binsenkörbchen“ wird jetzt beraten und therapiert

Wendepunkt

© Stadt Arnsberg

blickpunkt-arnsberg-sundernNach ihrem Umzug derwesten-logo-kleinin das Gebäude „Dicke Hecke 40“ trafen sich nun die sauerlandkurierAkteure von Wendepunkt und der LWL-Klinik Warstein mit Bürgermeister Hans-Josef Vogel zu einem Arbeitsgespräch in den neuen Räumen. Bereits seit dem Jahr 2000 arbeiten der Wendepunkt und die LWL-Klinik Warstein als ein Team erfolgreich zusammen. Mittlerweile existiert ein gut funktionierendes Hilfsnetzwerk. Hierzu gehören die Anbieter St. Johannes Hospital Neheim, Klinikum Arnsberg, Sozialpsychiatrischer Dienst, Hochsauerlandkreis, Ambulant betreutes Wohnen sowie die Diakonie Ruhr Hellweg e.V. Um eine Doppelbetreuung von Patienten zu vermeiden, übernimmt jeder Partner ganz spezifische Aufgaben.

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Ehemalige Klienten feiern am LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen den Ausstieg aus der Sucht

Ausstieg Suchtderwesten-logo-kleinWer über die Sucht triumphiert, hat allen Grund zum Feiern. Etwa 300 ehemalige Klientinnen und Klienten trafen sich jetzt (Samstag, 28. Juni) im LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen, um genau dies zu tun. Sie kehrten damit an den Ort zurück, an dem sie einst den Grundstein für ein abstinentes Leben gelegt haben. Dabei bot sich ebenso Zeit zu Gesprächen mit den Therapeutinnen und Therapeuten wie zum Austausch mit anderen Ehemaligen, denen an der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) der Einstieg in den Ausstieg aus der Sucht gelang. Weiterlesen

Dr. Rüdiger Holzbach im Interview: Abhängig von Psychopharmaka, die ganz alltägliche Sucht (FrauTV – WDR)

Die ganz alltägliche Sucht: Abhängig von Psychopharmaka. EIn Interview mit Dr. Rüdiger Holzbach bei FrauTV (WDR-Fernsehen). Video ansehen

Jugendliche in Soest Spitzenreiter mit Alkoholvergiftungen – Dr. Holzbach: Gesellschaft trägt dazu bei…

Alkoholvergiftungen Themenbildderwesten-logo-kleinEs sind erschreckende Zahlen: 103 junge Männer mussten im Kreis Soest im Jahr 2012 wegen einer Alkoholvergiftung behandelt werden. Sie waren zwischen zehn und 20 Jahre alt. Der Kreis Soest ist damit Spitzenreiter in der Gruppe aufgrund akuter Alkoholvergiftung behandelter Jugendlicher.

Der Suchtmediziner Dr. Rüdiger Holzbach sieht einen Grund für die steigenden Zahlen beim Alkoholkonsum in dem gesellschaftlichen Wandel.

Lesen Sie den ganzen Bericht von Anna Gemünd auf DerWesten.de

„Social Beer Game“ bei Facebook® und die Folgen

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derwesten-logo-kleinIn den sozialen Netzwerken beherrscht vor allem ein Videokettenbrief gerade die Profile vieler Personen. „Social Beer Game“ fordert einen Menschen heraus, einen halben Liter Bier zu trinken. Wenn man das schafft, dürfen drei neue nominiert werden. Suchtmedizinisch ist der lockere Umgang mit Alkohol kritisch zu sehen.

Über das Glas Rotwein am Abend – Ein Interview mit Bertrand Evertz

Bertrand Evertzderwesten

Warum das Rauchen der Einstieg in die Abhängigkeit sein kann und das Glas Rotwein am Abend nicht gesund ist.