Meditative Abendwanderung des LWL-Wohnverbunds Warstein mit Musik, Gebet und Kerzenlicht

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Ilona Rathmann, Jürgen Eilhard, Thomas Saßmannshausen und Diakon Ludger Althaus (von links) luden die Teilnehmenden ein zu Gebet und Meditation. Foto: LWL/Mechthild Liedtke

derwesten-logo-klein„Vom Dunkel ins Licht“ führte eine Meditative Abendwanderung des LWL-Wohnverbunds Warstein. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) besuchten gemeinsam mit Angehörigen, Mitgliedern des Beratungsgremiums, Betreuern, Mitarbeitern und der Einrichtungsleitung mehrere Stationen, wo meditative Texte oder Lieder zu Dunkelheit und Licht vorgetragen wurden. „Der dunkle Winter weicht, es wird wieder heller. Ohne Dunkel gäbe es das Licht nicht“, sagte Jürgen Eilhard, Vorsitzender des Beirats der Bewohnerinnen und Bewohner. Er ermunterte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Licht und Dunkelheit bewusst wahrzunehmen.

Am Mahnmal auf dem Alten Friedhof in Warstein gedachten sie der Opfer von Krieg und Verfolgung. Nach einem gemeinsamen Gebet in der Vinzent-Kapelle wurde ein Kerzenlicht entzündet, das die Teilnehmenden weitergaben, bis schließlich jeder eine brennende Kerze in den Händen hielt. In der Tagesstätte im Haus Lindenstraße 1 nahm die Wanderung bei meditativer Musik mit Bongos und Klanginstrumenten ihren Ausklang, wobei bunte Windlichter ein stimmungsvolles Licht verbreiteten.

Diakon Ludger Althaus und Ilona Rathmann, die auch an der Veranstaltung teilnahmen, hatten diese gemeinsam mit dem Beirat der Bewohnerinnen und Bewohner organisiert. Bereits zum 13. Mal konnte der LWL-Wohnverbund Warstein eine Meditative Wanderung für Menschen mit und ohne Handicap anbieten.