Kompetente Hilfe bei sozialen Konflikten und psychischen Belastungen: Stephanie Goldhagen berät Kolleginnen und Kollegen an LWL-Einrichtungen Lippstadt

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Haben das neue Angebot zur Unterstützung der Beschäftigten am Standort Lippstadt gestartet (von links): Gerrit Jungk, Leiter der Abt. Personal und Recht, LWL-Gleichstellungsbeauftragte Ute Junker, Stephanie Goldhagen, Ansprechpartnerin für Gleichstellung und Soziales, und Inga Mählmann von der LWL-Sozialberatung. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Ein neues Angebot, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei vielfältigen Problemen zu beraten und zu unterstützen, ist jetzt an den LWL-Einrichtungen Lippstadt gestartet. Stephanie Goldhagen, die bislang für Gleichstellungsfragen zuständig war, ist seit Anfang November in erweiterter Funktion als Ansprechpartnerin für Gleichstellung und Soziales eingesetzt. Innerhalb des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) ist dies ein Modellprojekt.

„Es handelt sich hierbei um ein dem Zeitgeist entsprechendes Modell, das auch als modifizierter Nachläufer des örtlichen Suchtbeauftragten und der Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen bezeichnet werden kann“, erläutert Gerrit Jungk, Leiter der Abteilung Personal und Recht, der das Angebot initiiert hat. „Die Anforderungslage hat sich verändert. Daher ist es sinnvoll, neben den Vorgesetzten und dem Personalrat als ‚klassischen‘ Ansprechpartnern bei Problemen und Konflikten eine weitere, von großer Fachlichkeit geprägte Möglichkeit der Beratung und Unterstützung anzubieten.“

Stephanie Goldhagen, die als Krankenschwester am LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie tätig ist, absolviert derzeit berufsbegleitend ein Bachelor-Studium „Psychiatrische Pflege/Psychische Gesundheit“ an der Fachhochschule der Diakonie Bielefeld. Mediation, Case Management und sozialrechtliche Aspekte sind nur einige der Inhalte, die vermittelt werden und sie befähigen, die neue Aufgabe fachgerecht und kompetent wahrzunehmen. Darüber hinaus ist sie in die soziale Vernetzung des Landschaftsverbands eng eingebunden und kann bei Bedarf an interne wie auch externe Fachleute und Beratungsstellen weiter vermitteln.

Die Liste der Problemstellungen, bei denen das neue Angebot in Anspruch genommen werden kann, ist vielfältig. Dazu zählen etwa soziale Konflikte am Arbeitsplatz, Suchtprobleme, Stress und psychische Belastungen, deren Ursprung auch im Privatleben liegen kann.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein weiteres Themenfeld

Außerdem steht die Ansprechpartnerin für Gleichstellung und Soziales auf Wunsch als Begleitung bei BEM-Gesprächen (Berufliches Eingliederungs-Management) zur Verfügung. „Selbstverständlich ist Vertraulichkeit dabei oberstes Gebot“, sagt Stephanie Goldhagen und möchte alle Kolleginnen und Kollegen in Konfliktsituationen ermutigen, sich beraten zu lassen.

Die Projektphase ist für ein halbes Jahr geplant, bevor das Modellprojekt mit allen Beteiligten evaluiert wird. Ins Leben gerufen wurde es in enger Zusammenarbeit mit der Gleichstellungs­beauftragten des LWL, Ute Junker, sowie den Ansprechpartnern der LWL-Sozialberatung, Inga Mählmann und Ralf Kasprzyk.

Für die Beschäftigten der LWL-Einrichtungen Warstein stehen weiterhin Annegret Filip als Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen und Friedel Harnacke als örtlicher Suchtbeauftragter zur Verfügung.

Die Ansprechpartnerin für Gleichstellung und Soziales, Stephanie Goldhagen, ist dienstags, mittwochs und donnerstags jeweils von 8 bis 14 Uhr unter Tel. 02945 981- 5420 zu erreichen. Außerhalb dieser Sprechzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet.