Hohes Maß an Sicherheit für Patienten und Angehörige: LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein erhalten Qualitätssiegel EQS 1

Der Ärztliche Direktor Dr. Volkmar Sippel (Mitte) freute sich mit den Hygienefachkräften Elisabeth Brandschwede und Walter Risse über das Erlangen des Gütesiegels. Foto: LWL

Der Ärztliche Direktor Dr. Volkmar Sippel (Mitte) freute sich mit den Hygienefachkräften Elisabeth Brandschwede und Walter Risse über das Erlangen des Gütesiegels. Foto: LWL

Die LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein, welche Mitglied des regionalen MRE-Netzwerks Kreis Soest sind, wurden mit dem EQS1-Siegel ausgezeichnet. Zwei Jahre lang haben die beiden Hygienefachkräfte Elisabeth Brandschwede und Walter Risse, unterstützt vom Ärztlichen Direktor Dr. Volkmar Sippel als Vorsitzendem der Hygienekommission, alle für die Erlangung des Qualitätssiegels erforderlichen Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen zum Beispiel krankenhausinterne Schulungen und die mehrmalige Teilnahme an Treffen des MRE-Netzwerks. Das Qualitätssiegel wird für einen Zeitraum von zwei Jahren vergeben, danach kann eine Rezertifizierung erfolgen.

Krankenhäuser, die ein MRSA Qualitätssiegel erhalten oder verlängern möchten, müssen verschiedene Qualitätsziele nach einem Punktesystem erfüllen. Das Gesundheitsamt des Kreises Soest koordiniert die Aktivitäten vor Ort, sammelt die Daten von den Krankenhäusern, bewertet und prüft diese. Dazu werden die durch das Projekt „EurSafety Health-Net“ bereitgestellten Dokumente zu verwendet. Anschließend werden die schriftlich ausgewerteten Dokumente an die wissenschaftliche Begleitung der MRE-Netzwerke in NRW zur abschließenden Bewertung versendet. Bei Erfüllen der Qualitätsziele erfolgt eine Vorstellung bei einem der halbjährlich stattfindenden EurSafety-Projekttreffen. Dort wird die endgültige Entscheidung zur Siegelvergabe durch den EurSafety-Projektleiter sowie Koordinatoren aus den verschiedenen deutschen und niederländischen Projektregionen gefällt.

„Wir freuen uns, dass unsere verschiedenen Interventionen zur Verhinderung von MRSA nun durch das Siegel bestätigt wurden“, sagte Dr. Volkmar Sippel. „Es ist uns wichtig, für Patienten und Angehörige ein hohes Maß an Sicherheit zu bieten.“

Die Hygienefachkräfte Elisabeth Brandschwede und Walter Risse zogen eine rundum positive Bilanz: „Der Präventionsgedanke auch hinsichtlich MRSA ist in den Stationen unserer beiden LWL-Kliniken gut verankert. Dies ist auch Resultat einer sehr guten Zusammenarbeit, für die wie uns bei den Stationsteams herzlich bedanken möchten.“