Neues Programm des LWL-Fort- und Weiterbildungszentrums stellt psychosoziales Umfeld in den Fokus

Fortbildungen 2014

Leiterin Monika Stich (3. von links) und Reinhild Schmidt vom Fort- und Weiterbildungszentrum der LWL-Kliniken im Kreis Soest haben für 2014 ein breit gefächertes Veranstaltungsprogramm zusammengestellt, das sie gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor Dr. Josef Leßmann (links) und Pflegedirektor Magnus Eggers präsentierten. Foto: lwl/Brinkmann

Pünktlich zum Jahreswechsel hat das Fort- und Weiterbildungszentrum der LWL-Kliniken im Kreis Soest sein Veranstaltungsprogramm für 2014 veröffentlicht. Wie Leiterin Monika Stich mitteilte, konnte das Bildungsinstitut des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) mit Sitz in Warstein neben Fachkräften aus den eigenen Reihen insgesamt 179 externe Experten aus Wissenschaft, Forschung und Praxis als Referenten für die Seminare und Lehrgänge gewinnen. Mit seinen umfassenden und hochwertigen Bildungsangeboten für alle Berufsgruppen im Gesundheitswesen hat sich das Institut auch überregional längst einen hervorragenden Namen gemacht.

„Die Qualität des Angebots, aber auch die herzliche Atmosphäre, die das Mitarbeiter-Team vermittelt, haben sich bewährt, so dass die Nachfrage aus allen Teilen Deutschlands und darüber hinaus ungebrochen ist“, lobte Dr. Josef Leßmann, Ärztlicher Direktor der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein. „Die Inhalte spiegeln die zeitgemäße Bedarfslage wider, und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.“ So liegt ein Schwerpunkt des neuen Programmhefts im Bereich der Traumatherapie und der Traumabegleitung, wobei der Angehörigenarbeit ein großer Stellenwert zukommt. Allgemein nimmt das psychosoziale Umfeld breiten Raum ein, insbesondere zum Thema Familie und Familiengesundheit gibt es mehrere Seminarangebote für Pflegende, Ärzte und Therapeuten.

„Das weitreichende Angebot spricht aber auch alle anderen im Gesundheitswesen tätigen Berufsgruppen an“, betonte Pflegedirektor Magnus Eggers und wies auf den Stellenwert des Fort- und Weiterbildungszentrums als überregionaler Bildungsträger hin. Zugleich freue er sich, dass das Institut auch weiterhin als Veranstalter innerbetrieblicher Fort- und Weiterbildungen ein hohes Maß an Fachwissen der eigenen  Beschäftigten ermögliche. Flankiert durch die regelmäßig an den LWL-Kliniken vorgenommene Qualifizierungsbedarfs-Analyse sei somit garantiert, dass dieses Wissen in allen Abteilungen und Stationen auf dem neuesten Stand gehalten werde.

Bei den meisten Kursen und Trainingseinheiten sowie den Fachtagungen handelt es sich um zertifizierte Angebote, so dass bei einer Weiterbildungsverpflichtung die Teilnahme von der hiesigen Ärztekammer, der NRW-Psychotherapeutenkammer bzw. nach dem Heilmittelversorgungsgesetz anerkannt wird.

„Unser hoher Qualitätsstandard hat dazu geführt, dass wir die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den vergangenen Jahren kontinuierlich steigern konnten“, berichtete Monika Stich. „Allein 4300 wurden im Jahr 2013 gezählt. Da viele eine lange Anreise haben und vor Ort übernachten, sind wir für die Stadt Warstein zu einem nicht unbedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden.“

Das neue Fortbildungsprogramm kann von sofort an beim Fort- und Weiterbildungszentrum der LWL-Kliniken unter Tel. 02902 82-1060 oder -1064 sowie per E-Mail an info@lwl-fortbildung-warstein.de bestellt werden. Außerdem steht es im Internet unter www.lwl-fortbildung-warstein.de zum Download bereit. Monika Stich weist zudem darauf hin, dass schon jetzt Anmeldungen zum Psychotherapie-Symposion entgegen genommen werden, das in diesem Jahr Jubiläum feiert: Am 18. März wird die Fachtagung bereits zum 25. Mal im Festsaal der LWL-Einrichtungen Warstein veranstaltet. Unter dem Thema „Zu jung – zu alt – mitten dazwischen“ geht es um Veränderungen und Chancen in der Lebensmitte. Im Oktober folgt dann mit dem „Warsteiner Tag der Pflege“ die zweite jährliche Großveranstaltung, die das Team des Fort- und Weiterbildungszentrums organisiert.