Archiv für den Monat: April 2018

„Patienten- und Mitarbeiterorientierung große Stärken“: LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein für drei weitere Jahre nach KTQ zertifiziert

Ralf Obermeier, Ulrich Hornstein, Holger Schlichter und Frank Iwanowski (von links) von der KTQ GmbH gratulierten der Krankenhausführung und den Mitarbeitern des Qualitätsmanagements zur gelungenen Rezertifizierung (weiter von links): Ottmar Köck, Vanessa Hansen, Magnus Eggers, Dr. Volkmar Sippel, Dr. Ewald Rahn, Luisa Sommerkamp, Diana Bonk, Dr. Andreas Rödel und Dietmar Böhmer. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Ralf Obermeier, Ulrich Hornstein, Holger Schlichter und Frank Iwanowski (von links) von der KTQ GmbH gratulierten der Krankenhausführung und den Mitarbeitern des Qualitätsmanagements zur gelungenen Rezertifizierung (weiter von links): Ottmar Köck, Vanessa Hansen, Magnus Eggers, Dr. Volkmar Sippel, Dr. Ewald Rahn, Luisa Sommerkamp, Diana Bonk, Dr. Andreas Rödel und Dietmar Böhmer. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Die LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein sind für drei weitere Jahre berechtigt, das KTQ-Gütesiegel zu führen. Eine Bewertungskommission der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) hatte die psychiatrischen Kliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) vier Tage lang unter die Lupe genommen, um Stärken, aber auch Verbesserungspotenziale zu eruieren. „Sie haben das hervorragende Ergebnis der letzten Begehung zumindest bestätigt“, konnte Visitationsbegleiter Ralf Obermeier den Klinik-Beschäftigten abschließend mitteilen. In das KTQ-Verfahren eingebunden war auch das LWL-Institut für Rehabilitation Warstein (IfR).

Die zweite, den Kliniken angeschlossene Reha-Einrichtung, das LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen, hat ihre Rezertifizierung ebenfalls erfolgreich bestanden. Anfang April wurden sämtliche Bereiche, inklusive der ambulanten Rehabilitation in Arnsberg-Neheim, intensiv begutachtet. Grundlagen waren hierbei die Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Suchttherapie e.V. (deQus). Neben der neuen Gebäudestruktur stießen auch die im vergangenen Jahr neu erarbeitete therapeutische Konzeption und das QM-System der Einrichtung zur Rehabilitation Abhängigkeitskranker auf sehr positive Resonanz. Weiterlesen

Mit dem leiblichen Kind zusammen in einer Gastfamilie leben: LWL-Wohnverbund Lippstadt stellt neues ambulantes Wohnkonzept für Menschen mit Behinderung vor

Wenn Eltern aufgrund einer Behinderung nicht dazu befähigt sind, ihr Kind selbst zu versorgen und zu betreuen, wird in der Regel entschieden, das Kind getrennt von seiner Mutter oder seinem Vater aufwachsen zu lassen. Mit einem noch jungen Konzept möchte es der LWL-Wohnverbund Lippstadt Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf ermöglichen, gemeinsam mit ihrem Kind in einer Gastfamilie zu leben. Beim Fachtag „In der Familie Eltern sein“ hat die Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) das neue Betreuungsangebot jetzt etwa 80 Teilnehmenden von Jugendämtern, Beratungsstellen und weiteren Einrichtungen im Kreis Soest und darüber hinaus vorgestellt. Weiteres Video anschauen und weiterlesen →

Fortbildungstag lockt Fachleute des gesamten LWL-PsychiatrieVerbundes nach Warstein

Referenten des LWL-Fortbildungstag in Warstein.Die Ärzte haben zu wenig Zeit, die Patienten fühlen sich nicht richtig umsorgt. Gleichzeitig sind aber auch die Ärzte unzufrieden mit dem Klinikalltag, verbringen laut einer Studie rund 44 Prozent ihres Arbeitsalltags allein mit Bürokratie und Zettelwirtschaft, ohne auch nur einen Patienten gesehen zu haben.

Zuhörer des LWL-Fortbildungstag in Warstein.Unter anderem mit diesem kritischen Thema beschäftigten sich am Donnerstag Psychologen, Fachärzte und -kräfte aus allen LWL-Standorten. In diesem Jubiläumsjahr – denn der Fortbildungstag fand nun zum bereits 10. Mal statt – erstmalig im LWL-Festsaal in Warstein.

Lesen Sie den ganzen Bericht von Elisa Sobkowiak in der Westfälischen Rundschau.

Warum Amphetamine für die LWL-Kliniken im Fokus stehen

Illegalen Methamphetamin-Labor

Das Jahrbuch Sucht legt den Fokus auf den Alkoholkonsum. Dr. Frank Konert von den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein sorgt sich aber um Amphetamine.

134 Liter alkoholische Getränke konsumierten die Deutschen im Schnitt im Jahr 2017. Das entspricht etwa einer Badewannen-Füllung. Dies geht aus dem Jahresbuch Sucht hervor.

 

„Alkohol wird gesellschaftlich nicht geahndet. Trinken ist okay, sofern es innerhalb der Norm stattfindet“, sagt Dr. Frank Konert, Oberarzt in der Abteilung Suchtmedizin der LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt. Im Interview spricht er über die Behandlung von Alkoholikern an den heimischen Standorten und erklärt, welche Stoffe in Zukunft im Fokus stehen .

Lesen Sie das ganze Interview von Sebastian Hahn mit Dr. Frank Konert  in der Westfalenpost.