Archiv der Kategorie: LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt

Auf dieser Seite finden Sie Beiträge mit Auszug und Bild, die dem LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt zugeordnet wurden. Sie können sich außerdem eine tabellarische Auflistung der Beiträge anzeigen lassen.

Von Autogenem Training bis Zusatzversicherung: LWL-Einrichtungen veranstalten 5. Mitarbeiter- und Gesundheitstag – Kochbuch mit Lieblingsrezepten der Beschäftigten veröffentlicht

Die Entspannungs-Trainer Johannes Schuster und Kristina Bertelsmeier von der LWL-Akademie Lippstadt, hier mit ihrer Lehrerin Julia Linnemann (von links), stellten Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation vor.

Ihre Lieblingsrezepte können die Beschäftigten der LWL-Einrichtungen im Kreis Soest jetzt in einem eigenen Kochbuch wiederfinden. Vorgestellt wurde das Werk im Rahmen der Mitarbeiter- und Gesundheitstage, die an den Standorten des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Lippstadt und Warstein in Kooperation mit Krankenkassen und weiteren Anbietern zum fünften Mal veranstaltet wurden. Bei verschiedenen Aktionen waren die Teilnehmenden eingeladen, ihren Gesundheitszustand auf den Prüfstand zu stellen. Darüber hinaus erhielten sie wertvolle Tipps, um die eigene Fitness zu verbessern. Weiterlesen und weitere Fotos anschauen >>

Lauffreudige LWLer trotzen dem Regen: Einrichtungen beim Firmenlauf am Möhnesee mit vollem Engagement vertreten – Mirko Stellmacher zum dritten Mal in Folge Zweiter der Gesamtwertung

Sie haben dem Regen getrotzt und wurden mit optimalem Lauf-Wetter belohnt: Obwohl es den ganzen Tag über „wie aus Kübeln“ geschüttet hatte, machte sich eine unerschrockene Schar Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf zum Möhnesee, um beim 6. Sparkassen-Firmenlauf die LWL-Gesundheitseinrichtungen im Kreis Soest zu vertreten. Pünktlich zum Start verzogen sich dann die Regenwolken, so dass einem rundum gelungenen Lauf-Ereignis, bei dem sowohl Teamgeist als auch Spaß-Faktor nicht zu kurz kamen, nichts entgegen stand. Vollständiger Bericht und weitere Fotos >>

LWL-Zentrum Lippstadt-Eickelborn: Dr. Nahlah Saimeh plant Selbständigkeit

Dr. med. Nahlah Saimeh

Dr. med. Nahlah Saimeh

Ihren Dienstherrn Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat sie frühzeitig informiert und nun auch die 447 Beschäftigten ihrer Klinik: Dr. Nahlah Saimeh (51), Ärztliche Direktorin des LWL-Zentrums für Forensische Psychiatrie Lippstadt-Eickelborn, wird Ende April 2018 aus der Leitung der LWL-Klinik ausscheiden, um sich per 1.5.2018 als forensische Psychiaterin selbständig zu machen.

„Nach reiflicher Überlegung habe ich mich zu dieser beruflichen Veränderung entschlossen, um mich zum Beispiel in Gutachten und Lehraufträgen intensiver mit klinisch-forensischen Fragestellungen befassen zu können“, begründet Saimeh ihren geplanten Schritt. In ihren verbleibenden zehn Amts-Monaten warteten aber „noch viel Arbeit und viele gemeinsame Projekte“, avisierte sie ihren Mitarbeitenden am Mittwoch (14.6.) via Klinik-Intranet. Die frühzeitige Mitteilung ihres Entschlusses solle nicht zuletzt auch einer geordneten Suche nach einer Nachfolge in der ärztlichen Leitung einer der größten Maßregelvollzugseinrichtungen Deutschlands dienen.

Saimeh amtiert seit Mitte 2004 im Lippstadt-Eickelborner LWL-Zentrum. Die aus Münster stammende Psychiaterin und Psychotherapeutin war nach dem Medizinstudium in Bochum und Essen zunächst in Kliniken in Essen, Gelsenkirchen und Düsseldorf tätig. Nach der Promotion Anfang 1999 wechselte sie im Jahr 2000 an das Klinikum Bremen-Ost. Dort war sie an der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie zuletzt Chefärztin. Nach ihrem Wechsel in die Lippstadt-Eickelborner Führungsposition avancierte Saimeh zu einer der gefragtesten gerichtspsychiatrischen Expertinnen im deutschsprachigen Raum.

„Mehrzahl der Sexualstraftäter ist nicht psychisch krank“

deutsches-aerzteblattpixabay hand-1832921_1280  Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)„Natürlich möchte die Bevölkerung nach den Sexualdelikten wissen, wie es dazu gekommen ist. Doch die These des psychisch kranken Sexualstraftäters greift zu kurz und steht auch für ein falsches Bild von Menschen mit psychischen Erkrankungen“, stellte Nahlah Saimeh, ärztliche Direktorin des LWL-Zentrums für Forensische Psychiatrie Lippstadt, beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) fest.

Lesen Sie den ganzen Beitrag im Deutschen Ärzteblatt.

 

Forensik engagiert gegen häusliche Gewalt: Spende an Kreisjugendamt ermöglicht auch weiterhin ambulantes Therapieangebot

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Gudrun Hengst und Marianne Schaefer nahmen den symbolischen Scheck von Pflegedirektor Bernd Sternberg und der Ärztlichen Direktorin Dr. Nahlah Saimeh entgegen (von rechts). Foto: LWL/Brinkmann

Das LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie (ZFP) Lippstadt engagiert sich auch in diesem Jahr wieder für die ambulante Therapie von Männern, die häusliche Gewalt ausüben. Die Ärztliche Direktorin Dr. Nahlah Saimeh und Pflegedirektor Bernd Sternberg überreichten eine sachgebundene Spende über 2000 Euro an Gudrun Hengst von der Kreiskooperationsrunde „Häusliche Gewalt“ und Marianne Schaefer, Leiterin des Sachgebiets Frühe Hilfen und Kinderschutz des Kreisjugendamts. Ziel ist es, Männer zu unterstützen, die sich aus dem Teufelskreis der Beziehungsgewalt lösen möchten, sich aber eine Behandlung selbst ohne finanzielle Unterstützung nicht leisten können. Weiterlesen

Rekordbeteiligung beim Firmenlauf am Möhnesee: 75 LWL-er gehen an den Start – Mirko Stellmacher wiederholt Vorjahreserfolg und wird Zweiter

GesamtSport, Spaß und Teamgeist in toller Atmosphäre – das wollten sich auch die 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht entgehen lassen, die beim 5. Sparkassen-Firmenlauf in den Trikots der LWL-Einrichtungen im Kreis Soest an den Start gingen. 3000 Teilnehmende aus 187 Firmen liefen, joggten oder walkten insgesamt an den Ufern des Möhnesees entlang, jeder in seinem Tempo und je nach Lust, Laune und Ehrgeiz alleine, zu zweit oder im Kreise mehrerer Kollegen. Damit war die maximale Teilnehmerzahl erreicht – und auch die LWL-er stellten in punkto Beteiligung einen eigenen Rekord auf. Weiterlesen und Fotos ansehen >>

Familienbewusste Personalpolitik: LWL-Einrichtungen Lippstadt und Warstein erneut mit Zertifikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet

Gerrit Jungk, Leiter der Abteilung Personal (3. von links), nahm mit Vertretern anderer Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen das Zertifikat zum audit berufundfamilie für die LWL-Einrichtungen in Lippstadt und Warstein von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (links) und John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung (rechts), entgegen. Familienbewusste Personalpolitik

Gerrit Jungk, Leiter der Abteilung Personal (3. von links), nahm mit Vertretern anderer Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen das Zertifikat zum audit berufundfamilie für die LWL-Einrichtungen in Lippstadt und Warstein von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (links) und John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung (rechts), entgegen.

westfalenpostDie LWL-Einrichtungen in Lippstadt und Warstein sind in Berlin erneut für ihre strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik ausgezeichnet worden. Gerrit Jungk, Leiter der Abteilung Personal, nahm das Zertifikat zum audit berufundfamilie von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie Stiftung, entgegen. Die Kliniken Lippstadt und Warstein im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) sind bereits seit 2009 berechtigt, das Zertifikat der berufundfamilie Service GmbH zu führen, ein Jahr später zog das LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt nach, und seit 2011 tragen auch die Pflegezentren und Wohnverbünde beider Standorte dieses Gütesiegel. Voraussetzung für das drei Jahre gültige Zertifikat ist die erfolgreiche Durchführung des audit berufundfamilie, das als Managementinstrument der nachhaltigen Verbesserung einer familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik dient. Weiterlesen

Die allerwenigsten Gewalttäter sind psychisch krank

Dr. Nahlah Saimeh über Gewalttaten von psychisch kranken Menschen.

Symbolbild

deutschlandradio-kulturDr. Nahlah Saimeh ist Direktorin der Forensischen Psychiatrie in Lippstadt. In ihrer Klinik sind Menschen untergebracht, die aufgrund ihrer psychischen Krankheit Gewalttaten verübt haben. Außerdem arbeitet die Psychiaterin als Gutachterin in Gerichtsprozessen, um die Strafmündigkeit des Angeklagten festzustellen. Und sie betont: Die allerwenigsten Gewalttäter sind psychisch krank. Das gilt auch für terroristische Attentäter: „Es gibt die ganz kleine Gruppen, der richtig psychisch kranken Leute. Das sind vorwiegend Menschen mit einer schizophrenen Erkrankung oder ganz ausgeprägten wahnhaften Störung, die sind richtig psychisch krank. Das ist eine kleine Gruppe. Einzeltäter, die fühlen sich zu einer Ideologie hingezogen und ziehen das dann allein durch“, so Saimeh.

Lesen Sie das ganze Interview von Wibke Bergemann mit Dr. Nahlah Saimeh im Deutschlandradio Kultur.

Henriette Reker, Jo Cox: Attentate von psychisch Kranken – „Primitivierung des Denkens“

SaimehSpiegel-OnlineDie Attacke auf die Kölner Politikerin Henriette Reker, der Mord an Jo Cox: Angriffe psychisch auffälliger Menschen scheinen sich zu mehren. Psychiaterin Nahlah Saimeh über den Zusammenhang von Politik und Wahn.

SPIEGEL ONLINE: Frau Dr. Saimeh, der mutmaßliche Mörder der britischen Parlamentarierin Jo Cox soll „Britain First“ gerufen haben, als er sie tötete. Am nächsten Tag hieß es, der Mann sei psychisch krank. War das jetzt eine politische Tat oder die Tat eines kranken Mannes?

Dr. Nahlah Saimeh: Um das sicher zu beurteilen, fehlen mir die Informationen. Es kann ja auch beides sein, der Täter kann sowohl psychisch krank sein und – davon unabhängig – radikale politische Ansichten vertreten. Es ist aber grundsätzlich auch denkbar, dass zum Beispiel eine Schizophrenie oder wahnhafte Störung diesen Mann erst zu einem Angreifer hat werden lassen. Und Denkinhalte psychisch kranker Menschen werden eben auch durch gesellschaftliche Themen und Debatten beeinflusst.

Lesen Sie das ganze Interview von Francesco Giammarco im Spiegel.

 

Forensik-Fachtagung: Patienten bleiben immer länger – „Gefährliches Dilemma“?

LWL-ZFP-Lippstadt3Mehr als ein Viertel der rund 8.000 Patienten im deutschen Maßregelvollzug für psychisch kranke Straftäter sind seit zehn Jahren und länger per Gerichtsbeschluss dort untergebracht. Die durchschnittliche Unterbringungsdauer in forensischen Kliniken für schuldunfähige Täter ist bundesweit auf acht Jahre (2008: sechs Jahre) gestiegen. Darauf hat Tilmann Hollweg, Maßregelvollzugsdezernent des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), am Mittwoch (2.3.16) bei der Eröffnung der mit rund 500 Teilnehmern alljährlich größten deutschen Expertentagung der forensischen Psychiatrie (bis Freitag, 4.3.) im westfälischen Lippstadt-Eickelborn hingewiesen.

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