Archiv der Kategorie: LWL-Klinik Lippstadt (Hervorgehoben)

„Für Bildung begeistern“: Daniela Schröder übernimmt Leitung des LWL-Fort- und Weiterbildungszentrums in Warstein

Pflegedirektor Magnus Eggers hieß Daniela Schröder an den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein willkommen. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Pflegedirektor Magnus Eggers hieß Daniela Schröder an den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein willkommen. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Das Fort- und Weiterbildungszentrum (FWZ) der LWL-Kliniken im Kreis Soest ist jetzt unter neuer Führung. Daniela Schröder hat zum 1. Mai die Nachfolge von Monika Stich übernommen, die in den Ruhestand getreten ist. Das Bildungsinstitut des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) hat sich auf Fort- und Weiterbildungen sowie Lehrgänge und Tagungen im psychiatrischen und psychosozialen Bereich spezialisiert, die deutschlandweit nachgefragt werden.

 „Ich freue mich schon sehr auf diese Herausforderung“, sagt Daniela Schröder. Der 35-jährigen Bildungswissenschaftlerin liegt dabei eine starke Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Berufsgruppen besonders am Herzen. Ihr Ziel sei es, „alle Mitarbeiter für Fort- und Weiterbildungsangebote zu begeistern und somit ein gleichberechtigtes und wertschätzendes Zusammenwirken aller Berufsgruppen zu gestalten“. Weiterlesen

„Patienten- und Mitarbeiterorientierung große Stärken“: LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein für drei weitere Jahre nach KTQ zertifiziert

Ralf Obermeier, Ulrich Hornstein, Holger Schlichter und Frank Iwanowski (von links) von der KTQ GmbH gratulierten der Krankenhausführung und den Mitarbeitern des Qualitätsmanagements zur gelungenen Rezertifizierung (weiter von links): Ottmar Köck, Vanessa Hansen, Magnus Eggers, Dr. Volkmar Sippel, Dr. Ewald Rahn, Luisa Sommerkamp, Diana Bonk, Dr. Andreas Rödel und Dietmar Böhmer. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Ralf Obermeier, Ulrich Hornstein, Holger Schlichter und Frank Iwanowski (von links) von der KTQ GmbH gratulierten der Krankenhausführung und den Mitarbeitern des Qualitätsmanagements zur gelungenen Rezertifizierung (weiter von links): Ottmar Köck, Vanessa Hansen, Magnus Eggers, Dr. Volkmar Sippel, Dr. Ewald Rahn, Luisa Sommerkamp, Diana Bonk, Dr. Andreas Rödel und Dietmar Böhmer. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Die LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein sind für drei weitere Jahre berechtigt, das KTQ-Gütesiegel zu führen. Eine Bewertungskommission der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) hatte die psychiatrischen Kliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) vier Tage lang unter die Lupe genommen, um Stärken, aber auch Verbesserungspotenziale zu eruieren. „Sie haben das hervorragende Ergebnis der letzten Begehung zumindest bestätigt“, konnte Visitationsbegleiter Ralf Obermeier den Klinik-Beschäftigten abschließend mitteilen. In das KTQ-Verfahren eingebunden war auch das LWL-Institut für Rehabilitation Warstein (IfR).

Die zweite, den Kliniken angeschlossene Reha-Einrichtung, das LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen, hat ihre Rezertifizierung ebenfalls erfolgreich bestanden. Anfang April wurden sämtliche Bereiche, inklusive der ambulanten Rehabilitation in Arnsberg-Neheim, intensiv begutachtet. Grundlagen waren hierbei die Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Suchttherapie e.V. (deQus). Neben der neuen Gebäudestruktur stießen auch die im vergangenen Jahr neu erarbeitete therapeutische Konzeption und das QM-System der Einrichtung zur Rehabilitation Abhängigkeitskranker auf sehr positive Resonanz. Weiterlesen

Ausländischen Ärzten bei der Integration helfen: Konzept der LWL-Kliniken setzt auf Ganzheitlichkeit

Personal in den akademischen Heilberufen zu gewinnen, wird zunehmend schwieriger. Dies gilt insbesondere bei Ärzten oder Fachärzten in der „sprechenden“ Medizin, also der Psychiatrie und Psychotherapie. Die Kliniken Warstein und Lippstadt des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) haben ein ganzheitliches Konzept entwickelt, um es Medizinern aus anderen Ländern leichter zu machen, in Deutschland Fuß zu fassen. Weiterlesen

Fortbildungstag lockt Fachleute des gesamten LWL-PsychiatrieVerbundes nach Warstein

Referenten des LWL-Fortbildungstag in Warstein.Die Ärzte haben zu wenig Zeit, die Patienten fühlen sich nicht richtig umsorgt. Gleichzeitig sind aber auch die Ärzte unzufrieden mit dem Klinikalltag, verbringen laut einer Studie rund 44 Prozent ihres Arbeitsalltags allein mit Bürokratie und Zettelwirtschaft, ohne auch nur einen Patienten gesehen zu haben.

Zuhörer des LWL-Fortbildungstag in Warstein.Unter anderem mit diesem kritischen Thema beschäftigten sich am Donnerstag Psychologen, Fachärzte und -kräfte aus allen LWL-Standorten. In diesem Jubiläumsjahr – denn der Fortbildungstag fand nun zum bereits 10. Mal statt – erstmalig im LWL-Festsaal in Warstein.

Lesen Sie den ganzen Bericht von Elisa Sobkowiak in der Westfälischen Rundschau.

„(Wie) macht uns unser Leben krank?“ – Experten gehen beim Psychotherapie-Symposion der LWL-Kliniken den Auswirkungen von Belastungen auf den Grund

Viele Menschen verzweifeln an den Belastungen des alltäglichen Lebens, was letztlich zu einer psychischen Erkrankung führen kann. Jedoch steht die Art, Intensität und Dauer einer solchen Belastung nicht zwangsläufig in Relation zum Grad der Erkrankung. Welche Faktoren dabei zum Tragen kommen und welche Möglichkeiten der Prävention und Intervention bestehen, damit setzen sich Fachleute am Dienstag, 13. März, beim 29. Warsteiner Psychotherapie-Symposion auseinander. Die Tagung, die vom Fort- und Weiterbildungszentrum der LWL-Kliniken im Kreis Soest veranstaltet wird, steht unter dem Thema: „Das gehetzte Ich – (wie) macht uns unser Leben krank?“. Anmeldungen bei der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) sind noch möglich.

Im Anschluss an die Begrüßung durch Dr. Volkmar Sippel, Ärztlicher Direktor der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein, wird LWL-Krankenhausdezernent Prof. Dr. Meinolf Noeker in die Thematik einführen.  Zentralen Raum nimmt dabei die Resilienz ein, also die psychische Widerstandskraft. Ihr widmen sich Dr. Donya Gilan und Prof. Dr. Klaus Lieb vom Resilienz-Zentrum der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz anschließend in ihrem Vortrag. Dieses Thema greift auch Prof. Dr. Albert Lenz (Paderborn) auf, der Ergebnisse seiner Forschungen auf dem Gebiet von Kindern psychisch erkrankter Eltern vorstellt. Dass neben posttraumatischen Belastungsstörungen auch ein „Psychotraumatisches Wachstum“ möglich ist, haben Studien ergeben, über die Ulrich Kerzbeck vom Traumainstitut Bünde informiert. Weitere Vortragsthemen sind „Recovery – Veränderungsprozesse bei Betroffenen und Angehörigen“ (Prof. Dr. Michael Schulz, Bielefeld), „Umgang mit schweren körperlichen Erkrankungen“ (Dr. Ewald Rahn, Chefarzt der Allgemeinen Psychiatrie an den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein), „Frauen leiden anders – Depression und Gender“ (PD Dr. Elisabeth Frieß, München) sowie das Oberthema der Veranstaltung, „Das gehetzte Ich – (wie) macht uns unser Leben krank?“, zu dem Dr. Sippel referiert.

Die Teilnehmenden erhalten in Workshops die Gelegenheit, in diese sowie weitere aktuelle Themenfelder vertiefend einzusteigen. Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr, Einlass ist von 8.45 Uhr an.

>> Anmeldung und nähere Informationen

Seelische Gesundheit im Blick: „Verrückt? Na und!“ macht Halt am Berufskolleg der Marienschule Lippstadt

Andrea Kiel-Philipp (stehend), Trainerin im Präventionskonzept „Verrückt? Na und! Seelisch fit in Schule und Ausbildung“, mit einer Schulklasse des Berufskollegs der Marienschule Lippstadt. Weitere Schultage sind für das kommende Frühjahr geplant. Foto: Jan Oliver Wienhues/ Kreis Soest

Derzeit macht das Präventionskonzept „Verrückt? Na und! Seelisch fit in Schule und Ausbildung“, mit dem junge Menschen in diesen Lebensabschnitten für seelische Gesundheit sensibilisiert werden sollen, Halt am Berufskolleg der Marienschule Lippstadt. Bis jetzt wurden von der im Herbst für den Kreis Soest gegründete Regionalgruppe bereits zwei Schultage angeboten, weitere Klassenbesuche sind für das kommende Frühjahr geplant.

Trainerin Andrea Kiel-Philipp vom Sozialdienst Katholischer Männer in Lippstadt erläutert die Notwendigkeit des Projektes: „Seelische Gesundheit ist ein wichtiges Thema. Immer mehr Menschen werden aufgrund psychischer Probleme behandelt. Diese Erkrankungen beginnen immer früher.“ Daher sei es wichtig, junge Menschen bereits früh zu informieren und Hilfemöglichkeiten aufzuzeigen. „Verrückt? Na und!“ tue dies sehr individuell und spielerisch. Klassenlehrerin Holzer vom Marienschule-Berufskolleg zeigt sich mit dem von der Regionalgruppe gestalteten Schultag zufrieden: „Das Konzept sensibilisiert sehr verständlich für das Thema seelische Gesundheit. Dies ist wichtig, da sich das seelische Wohlbefinden nicht nur positiv auf die schulischen Leistungen unserer Schüler auswirkt, sondern Einfluss auf das ganze Leben hat.“ Weiterlesen

In 50.000 Menschen die Lernbereitschaft geweckt: Monika Stich als Leiterin des Fort- und Weiterbildungszentrums der LWL-Kliniken im Kreis Soest in den Ruhestand verabschiedet

Würdigten die Verdienste von Monika Stich, der scheidenden Leiterin des Fort- und Weiterbildungszentrums der LWL-Kliniken im Kreis Soest (von links): Dr. Volkmar Sippel (Ärztlicher Direktor), Prof. Dr. Meinolf Noeker (LWL-Krankenhausdezernent), Magnus Eggers (Pflegedirektor) und Ottmar Köck (Kaufmännischer Direktor). Foto: LWL/Eva Brinkmann

Würdigten die Verdienste von Monika Stich, der scheidenden Leiterin des Fort- und Weiterbildungszentrums der LWL-Kliniken im Kreis Soest (von links): Dr. Volkmar Sippel (Ärztlicher Direktor), Prof. Dr. Meinolf Noeker (LWL-Krankenhausdezernent), Magnus Eggers (Pflegedirektor) und Ottmar Köck (Kaufmännischer Direktor). Foto: LWL/Eva Brinkmann

61 Tagungen hat sie organisiert, dazu 34 Programmhefte veröffentlicht und nicht weniger als 377 Dozenten für verschiedenste Veranstaltungen gewonnen: Diese Bilanz – von LWL-Krankenhausdezernent Prof. Dr. Meinolf Noeker präsentiert – kann Monika Stich nach über 23-jähriger Tätigkeit für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vorweisen. Im Rahmen einer Feier wurde jetzt die langjährige Leiterin des Fort- und Weiterbildungszentrums (FWZ) der LWL-Kliniken im Kreis Soest verabschiedet. Sie tritt zum Jahresende in den Ruhestand.

„Sie sind nicht nur eine der bekanntesten Personen im LWL-PsychiatrieVerbund, sondern auch eine der am meisten wertgeschätzten“, resümierte Noeker. Besonders schätze er die Fähigkeit Stichs, „Leute mitzunehmen“ und in ihnen „Lernbereitschaft zu wecken“: „Ich bin ein Lernender, ich bin auf dem Weg – das ist eine Philosophie, die Sie auch auf sich selbst angewendet haben“, so Noeker weiter. Mit dieser Einstellung sei es Stich gelungen, knapp 50.000 Teilnehmende für die Veranstaltungen des FWZ zu gewinnen. Indem sie das Projekt „Kompetenzbasiertes Bildungsmanagement“ (KBBM) innerhalb des LWL-PsychiatrieVerbunds mit konzeptionierte und leitete, habe Sie zudem die Bildungslandschaft im LWL bereichert. Hierfür sprach er ihr ein herzliches Dankeschön aus. Weiterlesen

Hohes Maß an Sicherheit für Patienten und Angehörige: LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein erhalten Qualitätssiegel EQS 1

Der Ärztliche Direktor Dr. Volkmar Sippel (Mitte) freute sich mit den Hygienefachkräften Elisabeth Brandschwede und Walter Risse über das Erlangen des Gütesiegels. Foto: LWL

Der Ärztliche Direktor Dr. Volkmar Sippel (Mitte) freute sich mit den Hygienefachkräften Elisabeth Brandschwede und Walter Risse über das Erlangen des Gütesiegels. Foto: LWL

Die LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein, welche Mitglied des regionalen MRE-Netzwerks Kreis Soest sind, wurden mit dem EQS1-Siegel ausgezeichnet. Zwei Jahre lang haben die beiden Hygienefachkräfte Elisabeth Brandschwede und Walter Risse, unterstützt vom Ärztlichen Direktor Dr. Volkmar Sippel als Vorsitzendem der Hygienekommission, alle für die Erlangung des Qualitätssiegels erforderlichen Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen zum Beispiel krankenhausinterne Schulungen und die mehrmalige Teilnahme an Treffen des MRE-Netzwerks. Das Qualitätssiegel wird für einen Zeitraum von zwei Jahren vergeben, danach kann eine Rezertifizierung erfolgen. Weiterlesen

Passgenaue Qualifizierungen für Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen: Neues Programmheft des LWL-Fort- und Weiterbildungszentrums veröffentlicht

„Erfolgreich voran“:  Was sich liest wie ein Slogan für Motivationstrainings oder  Wahlplakate, ist der Titel des neuen Veranstaltungsprogramms, welches das Fort- und Weiterbildungszentrum (FWZ) der LWL-Kliniken im Kreis Soest jetzt veröffentlicht hat. Darin ist eine Vielzahl an Qualifizierungsmaßnahmen enthalten, die das Bildungsinstitut des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) im Jahr 2018 anbietet. Diese richten sich vor allem an Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen. Weiterlesen

„Abhängige wieder Teil der Gesellschaft werden lassen“: Neuer LWL-Chefarzt Stefan Kühnhold möchte Medikamentenentzug weiter ausbauen und mit Substitutionsambulanz „die Sucht überlisten“

Dr. Volkmar Sippel, Ärztlicher Direktor (links), hieß den neuen Chefarzt Stefan Kühnhold an den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein willkommen. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Dr. Volkmar Sippel, Ärztlicher Direktor (links), hieß den neuen Chefarzt Stefan Kühnhold an den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein willkommen. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Abhängigkeitskranken Menschen dabei zu helfen, ein würdiges Leben zu führen und wieder Teil der Gesellschaft zu werden – dieser Wunsch veranlasste Stefan Kühnhold vor 20 Jahren, sich ganz der Suchtarbeit zu widmen. Auch in seiner neuen Position als Chefarzt einer der deutschlandweit größten suchtmedizinischen Abteilungen steht für den 52-Jährigen fest: „Wir müssen unsere Klienten ganzheitlich betrachten, um sie bestmöglich bei der Bewältigung eines schwierigen Lebensabschnitts unterstützen zu können.“ Dabei gelte es, die Behandlung auf den Patienten zuzuschneiden, nicht umgekehrt. Seit dem 1. November leitet er die Suchtmedizin der psychiatrischen Kliniken Lippstadt und Warstein im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Weiterlesen