Archiv des Autors: LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein gratulieren neuen Gesundheits- und Krankenpflegern zum Examen

Die erfolgreichen Absolventen nahmen die Glückwünsche von Schulleiterin Anja Henrichs (3. von rechts) sowie Jürgen Schulte (links) und Tanja Eggeringhaus (rechts) vom Kollegium entgegen. Foto: LWL-Akademie Lippstadt

Die erfolgreichen Absolventen nahmen die Glückwünsche von Schulleiterin Anja Henrichs (3. von rechts) sowie Jürgen Schulte (links) und Tanja Eggeringhaus (rechts) vom Kollegium entgegen. Foto: LWL-Akademie Lippstadt

In einen neuen Lebensabschnitt gestartet sind neun Absolventen der LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Lippstadt. Sie haben jetzt ihre dreijährige Ausbildung an den psychiatrischen Kliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Lippstadt und Warstein mit dem Examen abgeschlossen. Die Klinik-Betriebsleitung gratuliert den neuen Gesundheits- und Krankenpflegern und freut sich, mehrere der Absolventen direkt in den Pflegedienst übernehmen zu können. Das Examen bestanden haben: Dzeneta Cerimovic, Marcel Floer, Celine Krischer, Karina Kulmametov, Joshua Lutterbeck, Miriam Nowotny, Torben Prinz, Ingrid Schirk und Kaya Zinar.

In 50.000 Menschen die Lernbereitschaft geweckt: Monika Stich als Leiterin des Fort- und Weiterbildungszentrums der LWL-Kliniken im Kreis Soest in den Ruhestand verabschiedet

Würdigten die Verdienste von Monika Stich, der scheidenden Leiterin des Fort- und Weiterbildungszentrums der LWL-Kliniken im Kreis Soest (von links): Dr. Volkmar Sippel (Ärztlicher Direktor), Prof. Dr. Meinolf Noeker (LWL-Krankenhausdezernent), Magnus Eggers (Pflegedirektor) und Ottmar Köck (Kaufmännischer Direktor). Foto: LWL/Eva Brinkmann

Würdigten die Verdienste von Monika Stich, der scheidenden Leiterin des Fort- und Weiterbildungszentrums der LWL-Kliniken im Kreis Soest (von links): Dr. Volkmar Sippel (Ärztlicher Direktor), Prof. Dr. Meinolf Noeker (LWL-Krankenhausdezernent), Magnus Eggers (Pflegedirektor) und Ottmar Köck (Kaufmännischer Direktor). Foto: LWL/Eva Brinkmann

61 Tagungen hat sie organisiert, dazu 34 Programmhefte veröffentlicht und nicht weniger als 377 Dozenten für verschiedenste Veranstaltungen gewonnen: Diese Bilanz – von LWL-Krankenhausdezernent Prof. Dr. Meinolf Noeker präsentiert – kann Monika Stich nach über 23-jähriger Tätigkeit für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vorweisen. Im Rahmen einer Feier wurde jetzt die langjährige Leiterin des Fort- und Weiterbildungszentrums (FWZ) der LWL-Kliniken im Kreis Soest verabschiedet. Sie tritt zum Jahresende in den Ruhestand.

„Sie sind nicht nur eine der bekanntesten Personen im LWL-PsychiatrieVerbund, sondern auch eine der am meisten wertgeschätzten“, resümierte Noeker. Besonders schätze er die Fähigkeit Stichs, „Leute mitzunehmen“ und in ihnen „Lernbereitschaft zu wecken“: „Ich bin ein Lernender, ich bin auf dem Weg – das ist eine Philosophie, die Sie auch auf sich selbst angewendet haben“, so Noeker weiter. Mit dieser Einstellung sei es Stich gelungen, knapp 50.000 Teilnehmende für die Veranstaltungen des FWZ zu gewinnen. Indem sie das Projekt „Kompetenzbasiertes Bildungsmanagement“ (KBBM) innerhalb des LWL-PsychiatrieVerbunds mit konzeptionierte und leitete, habe Sie zudem die Bildungslandschaft im LWL bereichert. Hierfür sprach er ihr ein herzliches Dankeschön aus. Weiterlesen

Hohes Maß an Sicherheit für Patienten und Angehörige: LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein erhalten Qualitätssiegel EQS 1

Der Ärztliche Direktor Dr. Volkmar Sippel (Mitte) freute sich mit den Hygienefachkräften Elisabeth Brandschwede und Walter Risse über das Erlangen des Gütesiegels. Foto: LWL

Der Ärztliche Direktor Dr. Volkmar Sippel (Mitte) freute sich mit den Hygienefachkräften Elisabeth Brandschwede und Walter Risse über das Erlangen des Gütesiegels. Foto: LWL

Die LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein, welche Mitglied des regionalen MRE-Netzwerks Kreis Soest sind, wurden mit dem EQS1-Siegel ausgezeichnet. Zwei Jahre lang haben die beiden Hygienefachkräfte Elisabeth Brandschwede und Walter Risse, unterstützt vom Ärztlichen Direktor Dr. Volkmar Sippel als Vorsitzendem der Hygienekommission, alle für die Erlangung des Qualitätssiegels erforderlichen Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen zum Beispiel krankenhausinterne Schulungen und die mehrmalige Teilnahme an Treffen des MRE-Netzwerks. Das Qualitätssiegel wird für einen Zeitraum von zwei Jahren vergeben, danach kann eine Rezertifizierung erfolgen. Weiterlesen

Passgenaue Qualifizierungen für Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen: Neues Programmheft des LWL-Fort- und Weiterbildungszentrums veröffentlicht

„Erfolgreich voran“:  Was sich liest wie ein Slogan für Motivationstrainings oder  Wahlplakate, ist der Titel des neuen Veranstaltungsprogramms, welches das Fort- und Weiterbildungszentrum (FWZ) der LWL-Kliniken im Kreis Soest jetzt veröffentlicht hat. Darin ist eine Vielzahl an Qualifizierungsmaßnahmen enthalten, die das Bildungsinstitut des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) im Jahr 2018 anbietet. Diese richten sich vor allem an Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen. Weiterlesen

„Abhängige wieder Teil der Gesellschaft werden lassen“: Neuer LWL-Chefarzt Stefan Kühnhold möchte Medikamentenentzug weiter ausbauen und mit Substitutionsambulanz „die Sucht überlisten“

Dr. Volkmar Sippel, Ärztlicher Direktor (links), hieß den neuen Chefarzt Stefan Kühnhold an den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein willkommen. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Dr. Volkmar Sippel, Ärztlicher Direktor (links), hieß den neuen Chefarzt Stefan Kühnhold an den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein willkommen. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Abhängigkeitskranken Menschen dabei zu helfen, ein würdiges Leben zu führen und wieder Teil der Gesellschaft zu werden – dieser Wunsch veranlasste Stefan Kühnhold vor 20 Jahren, sich ganz der Suchtarbeit zu widmen. Auch in seiner neuen Position als Chefarzt einer der deutschlandweit größten suchtmedizinischen Abteilungen steht für den 52-Jährigen fest: „Wir müssen unsere Klienten ganzheitlich betrachten, um sie bestmöglich bei der Bewältigung eines schwierigen Lebensabschnitts unterstützen zu können.“ Dabei gelte es, die Behandlung auf den Patienten zuzuschneiden, nicht umgekehrt. Seit dem 1. November leitet er die Suchtmedizin der psychiatrischen Kliniken Lippstadt und Warstein im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Weiterlesen

Projekt: „Seelisch fit im Klassenzimmer“

Neu gegründete Regionalgruppe sensibilisiert junge Menschen in Schule und Ausbildung.
 
Immer mehr Menschen, zunehmend auch Jugendliche und junge Erwachsene, werden aufgrund einer psychischen Erkrankung behandelt. Deshalb wurde im Kreis Soest eine Regionalgruppe des Projektes „Verrückt? Na und!“ gegründet. Es handelt sich um einen Zusammenschluss von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kreises Soest, der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein, des SKM Lippstadt, IBAHS Warstein, dem ESTA Bildungswerk, Phönix Soest, der BAKS und Vertretern der Selbsthilfegruppen im Kreis Soest.
 

Forschungsprojekt: LWL-Kliniken unterstützen Studie über Kinder psychisch kranker Eltern

Kinder von psychisch Erkrankten haben in Deutschland nicht genug Anlaufstellen. Eine Studie soll Erkenntnisse und Veränderung schaffen.

Depression. Borderline. Burnout. Die Liste an psychischen Krankheitsbildern ist lang, die Liste an Betroffenen länger. Die Tabuisierung solcher Themen scheint, zumindest was manche Erkrankungen angeht, in den letzten Jahren abgenommen zu haben.

Was allerdings selten in diesem Zusammenhang thematisiert wird ist: Wie steht es um die Kinder von psychisch erkrankten Elternteilen?

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Fabiana Regino in der Westfalenpost online.

Gesetzeslücke: Sie bleiben in Freiheit, obwohl von ihnen ein Risiko ausgeht

Der Dreifachmord von Brandenburg wirft die Frage auf, warum psychisch Kranke in Deutschland frei herumlaufen, obwohl sie vorher schon aufgefallen waren. Eine Psychiaterin prangert eine Gesetzeslücke an

Ein 24-Jähriger tötet im brandenburgischen Müllrose seine Großmutter und überfährt auf der Flucht zwei Polizisten. Ein tragisches Ereignis, das man vielleicht hätte verhindern können. Denn seine Familie hat immer wieder vor dem psychisch kranken Mann gewarnt, zeitweise war er sogar im Krankenhaus. Ein Interview mit der Psychiaterin Nahlah Saimeh.

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Sebastian Gubernator in der Welt Online.

Netzwerk: Anonyme Spurensicherung vorgestellt

Anonyme Spurensicherung - Referenten

Organisatoren, Netzwerker und Referenten vor Beginn der Veranstaltung (v.r.): Simone Bindig, Psychotherapeutin an der LWL-Klinik Lippstadt, Dr. Heidi Pfeiffer, Direktorin des Instituts für Rechtsmedizin Münster, Ellen Wendt, Gleichstellungsbeauftragte Kreis Gütersloh, Dr. Christiane Kelm-Dirkmorfeld, Abteilung Gesundheit Kreis Gütersloh, Dr. Johannes Middelanis, Chefarzt der Frauenklinik am St. Elisabeth-Hospital, Kreisdirektorin Susanne Koch und Ursula Rutschkowski, Opferschutzbeauftragte der Polizei Gütersloh

Opfer von sexualisierter Gewalt haben künftig die Möglichkeit, anonym die Spuren der Gewalttat sichern zu lassen, ohne sofort eine Anzeige zu erstatten. Damit wird eine Lücke im Opferschutz geschlossen.

Denn wenn ein Opfer sich sonst erst später zur Anzeige entschlossen hatte  – aus welchen Gründen auch immer – waren die Spuren der Vergewaltigung nicht mehr vorhanden oder brauchbar. Das Kooperationsnetzwerk ‚Anonyme Spurensicherung im Kreis Gütersloh‘ stellte das Modell im Vorfeld eines Fachtags zum Thema während eines Pressegesprächs vor.

Bisher existierte im Kreis Gütersloh kein abgestimmtes Verfahren zur gerichtsverwertbaren Spurensicherung und Dokumentation nach einer Sexualstraftat für Opfer, die zunächst keine Anzeige erstatten möchten. Daher hat der ‚Runde Tisch gegen häusliche Gewalt‘ im Kreis Gütersloh die Initiative ergriffen und mit der Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen die Bildung einer regionalen Kooperation zur anonymen Spurensicherung (ASS) nach sexualisierter Gewalt an Frauen und Mädchen im Kreis Gütersloh angestoßen. Weiterlesen

Dr. Nahlah Saimeh: „Die meisten Täter sind gesund“

Am Donnerstag hat Dr. Saimeh bei der Frankfurter Buchmesse »Ich bring dich um!« vorgestellt – ihr 290 Seiten starkes Buch , das sich an medizinische Laien richtet und unter anderem beschreibt, welche psychischen Krankheiten sich mit welchen Symptomen äußern und wozu sie führen können.

Der Beitrag von Christian Althoff (Westfalen-Blatt) gibt Einblicke in das Buch der Autorin und somit in den Berufsalltag der Psychiaterin.