Archiv des Autors: LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Nahlah Saimeh über ihren Abschied im LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie: Ein Gespräch über Täter, Gewalt und Angst

Dr. Nahlah Saimeh ist eine der bekanntesten gerichtspsychiatrischen Expertinnen im deutschsprachigen Raum. Die Ärztliche Direktorin des LWL-Zentrums für Forensische Psychiatrie in Lippstadt-Eickelborn – dort sind psychisch kranke Straftäter untergebracht, die als schuldunfähig oder vermindert schuldfähig, aber weiterhin gefährlich gelten – steht derzeit nicht nur als Gutachterin im Prozess um das „Horrorhaus von Höxter“ im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Ihre Meinung ist aktuell unter anderem bei den Themen „Radikalisierung“ und gewaltbereite Flüchtlinge gefragt. Nach knapp 14 Jahren in Eickelborn verlässt die 51-Jährige Ende April die Einrichtung und macht sich als forensische Psychiaterin selbstständig.

Lesen Sie das ganze Interview in der Westfalenpost Online.

 

Trainer Helmut Woitkowski macht im Projekt „Verrückt? Na und!“ Schülerinnen und Schüler seelisch fit für Schule und Ausbildung

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Das Präventionskonzept „Verrückt? Na und! Seelisch fit in Schule und Ausbildung“, das jetzt Halt an der Hannah-Arendt Gesamtschule in Soest machte, sensibilisiert individuell und spielerisch für das Thema seelische Gesundheit. Foto: Carsten Hüermann

Das Präventionskonzept „Verrückt? Na und! Seelisch fit in Schule und Ausbildung“, mit dem junge Menschen in diesen Lebensabschnitten für seelische Gesundheit sensibilisiert werden sollen, machte jetzt Halt an der Hannah-Arendt Gesamtschule in Soest. Mitarbeiter der LWL-Klinik Lippstadt, des Gesundheitsamtes der Kreisverwaltung Soest sowie Vertreter des Phönix e. V. und der Selbsthilfe gestalteten gemeinsam vier Schultage.

Trainer Helmut Woitkowski von der LWL-Klinik Lippstadt erläutert die Bedeutung des Projektes: „Seelische Gesundheit ist ein wichtiges Thema. Immer mehr Menschen werden aufgrund psychischer Probleme behandelt. Diese Erkrankungen beginnen immer früher.“ Daher sei es wichtig, junge Menschen bereits früh zu informieren und Hilfemöglichkeiten aufzuzeigen. „Verrückt? Na und!“ tue dies sehr individuell und spielerisch. Beratungslehrerin Doris Kuhnke-Peters und Teamsprecherin Christine Bracke von der Hannah-Arendt Gesamtschule sind mit den von der Regionalgruppe im gesamten Jahrgang 8 gestalteten Projekttagen zufrieden: „Das Konzept sensibilisiert sehr verständlich für das Thema seelische Gesundheit. Das ist wichtig, da sich das seelische Wohlbefinden nicht nur positiv auf die schulischen Leistungen unserer Schüler auswirkt, sondern Einfluss auf das ganze Leben hat.“ Weiterlesen

„(Wie) macht uns unser Leben krank?“ – Experten gehen beim Psychotherapie-Symposion der LWL-Kliniken den Auswirkungen von Belastungen auf den Grund

Viele Menschen verzweifeln an den Belastungen des alltäglichen Lebens, was letztlich zu einer psychischen Erkrankung führen kann. Jedoch steht die Art, Intensität und Dauer einer solchen Belastung nicht zwangsläufig in Relation zum Grad der Erkrankung. Welche Faktoren dabei zum Tragen kommen und welche Möglichkeiten der Prävention und Intervention bestehen, damit setzen sich Fachleute am Dienstag, 13. März, beim 29. Warsteiner Psychotherapie-Symposion auseinander. Die Tagung, die vom Fort- und Weiterbildungszentrum der LWL-Kliniken im Kreis Soest veranstaltet wird, steht unter dem Thema: „Das gehetzte Ich – (wie) macht uns unser Leben krank?“. Anmeldungen bei der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) sind noch möglich.

Im Anschluss an die Begrüßung durch Dr. Volkmar Sippel, Ärztlicher Direktor der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein, wird LWL-Krankenhausdezernent Prof. Dr. Meinolf Noeker in die Thematik einführen.  Zentralen Raum nimmt dabei die Resilienz ein, also die psychische Widerstandskraft. Ihr widmen sich Dr. Donya Gilan und Prof. Dr. Klaus Lieb vom Resilienz-Zentrum der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz anschließend in ihrem Vortrag. Dieses Thema greift auch Prof. Dr. Albert Lenz (Paderborn) auf, der Ergebnisse seiner Forschungen auf dem Gebiet von Kindern psychisch erkrankter Eltern vorstellt. Dass neben posttraumatischen Belastungsstörungen auch ein „Psychotraumatisches Wachstum“ möglich ist, haben Studien ergeben, über die Ulrich Kerzbeck vom Traumainstitut Bünde informiert. Weitere Vortragsthemen sind „Recovery – Veränderungsprozesse bei Betroffenen und Angehörigen“ (Prof. Dr. Michael Schulz, Bielefeld), „Umgang mit schweren körperlichen Erkrankungen“ (Dr. Ewald Rahn, Chefarzt der Allgemeinen Psychiatrie an den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein), „Frauen leiden anders – Depression und Gender“ (PD Dr. Elisabeth Frieß, München) sowie das Oberthema der Veranstaltung, „Das gehetzte Ich – (wie) macht uns unser Leben krank?“, zu dem Dr. Sippel referiert.

Die Teilnehmenden erhalten in Workshops die Gelegenheit, in diese sowie weitere aktuelle Themenfelder vertiefend einzusteigen. Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr, Einlass ist von 8.45 Uhr an.

>> Anmeldung und nähere Informationen

Kompetente Beratung rund um die Themen Gesundheit am Arbeitsplatz und familiärer Pflegefall: Carmen Bräker und Sabine Neumer

Sabine Neumer (links) und Carmen Bräker geben als Betriebliche Pflegelotsen Rat und Hilfestellung. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Sabine Neumer (links) und Carmen Bräker geben als Betriebliche Pflegelotsen Rat und Hilfestellung. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Es wird viel darüber geredet: work-life-balance, Beruf und Familie, Pflege in der Familie. Die LWL-Gesundheitsinrichtungen im Kreis Soest leben diese Themen. 

Für das Betriebliche Gesundheitsmanagement hat Carmen Bräker aus der Abteilung Personal vor der IHK Bonn die Weiterbildung zur zertifizierten Fachkraft für BGM erfolgreich abgeschlossen. Damit steht sie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei Fragen rund um das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz mit Rat und Tat zur Seite: von der individuellen Koordination präventiver Maßnahmen bis hin zur Organisation sportlicher Events. Weiterlesen

Seelische Gesundheit im Blick: „Verrückt? Na und!“ macht Halt am Berufskolleg der Marienschule Lippstadt

Andrea Kiel-Philipp (stehend), Trainerin im Präventionskonzept „Verrückt? Na und! Seelisch fit in Schule und Ausbildung“, mit einer Schulklasse des Berufskollegs der Marienschule Lippstadt. Weitere Schultage sind für das kommende Frühjahr geplant. Foto: Jan Oliver Wienhues/ Kreis Soest

Derzeit macht das Präventionskonzept „Verrückt? Na und! Seelisch fit in Schule und Ausbildung“, mit dem junge Menschen in diesen Lebensabschnitten für seelische Gesundheit sensibilisiert werden sollen, Halt am Berufskolleg der Marienschule Lippstadt. Bis jetzt wurden von der im Herbst für den Kreis Soest gegründete Regionalgruppe bereits zwei Schultage angeboten, weitere Klassenbesuche sind für das kommende Frühjahr geplant.

Trainerin Andrea Kiel-Philipp vom Sozialdienst Katholischer Männer in Lippstadt erläutert die Notwendigkeit des Projektes: „Seelische Gesundheit ist ein wichtiges Thema. Immer mehr Menschen werden aufgrund psychischer Probleme behandelt. Diese Erkrankungen beginnen immer früher.“ Daher sei es wichtig, junge Menschen bereits früh zu informieren und Hilfemöglichkeiten aufzuzeigen. „Verrückt? Na und!“ tue dies sehr individuell und spielerisch. Klassenlehrerin Holzer vom Marienschule-Berufskolleg zeigt sich mit dem von der Regionalgruppe gestalteten Schultag zufrieden: „Das Konzept sensibilisiert sehr verständlich für das Thema seelische Gesundheit. Dies ist wichtig, da sich das seelische Wohlbefinden nicht nur positiv auf die schulischen Leistungen unserer Schüler auswirkt, sondern Einfluss auf das ganze Leben hat.“ Weiterlesen

LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein gratulieren neuen Gesundheits- und Krankenpflegern zum Examen

Die erfolgreichen Absolventen nahmen die Glückwünsche von Schulleiterin Anja Henrichs (3. von rechts) sowie Jürgen Schulte (links) und Tanja Eggeringhaus (rechts) vom Kollegium entgegen. Foto: LWL-Akademie Lippstadt

Die erfolgreichen Absolventen nahmen die Glückwünsche von Schulleiterin Anja Henrichs (3. von rechts) sowie Jürgen Schulte (links) und Tanja Eggeringhaus (rechts) vom Kollegium entgegen. Foto: LWL-Akademie Lippstadt

In einen neuen Lebensabschnitt gestartet sind neun Absolventen der LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Lippstadt. Sie haben jetzt ihre dreijährige Ausbildung an den psychiatrischen Kliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Lippstadt und Warstein mit dem Examen abgeschlossen. Die Klinik-Betriebsleitung gratuliert den neuen Gesundheits- und Krankenpflegern und freut sich, mehrere der Absolventen direkt in den Pflegedienst übernehmen zu können. Das Examen bestanden haben: Dzeneta Cerimovic, Marcel Floer, Celine Krischer, Karina Kulmametov, Joshua Lutterbeck, Miriam Nowotny, Torben Prinz, Ingrid Schirk und Kaya Zinar.

In 50.000 Menschen die Lernbereitschaft geweckt: Monika Stich als Leiterin des Fort- und Weiterbildungszentrums der LWL-Kliniken im Kreis Soest in den Ruhestand verabschiedet

Würdigten die Verdienste von Monika Stich, der scheidenden Leiterin des Fort- und Weiterbildungszentrums der LWL-Kliniken im Kreis Soest (von links): Dr. Volkmar Sippel (Ärztlicher Direktor), Prof. Dr. Meinolf Noeker (LWL-Krankenhausdezernent), Magnus Eggers (Pflegedirektor) und Ottmar Köck (Kaufmännischer Direktor). Foto: LWL/Eva Brinkmann

Würdigten die Verdienste von Monika Stich, der scheidenden Leiterin des Fort- und Weiterbildungszentrums der LWL-Kliniken im Kreis Soest (von links): Dr. Volkmar Sippel (Ärztlicher Direktor), Prof. Dr. Meinolf Noeker (LWL-Krankenhausdezernent), Magnus Eggers (Pflegedirektor) und Ottmar Köck (Kaufmännischer Direktor). Foto: LWL/Eva Brinkmann

61 Tagungen hat sie organisiert, dazu 34 Programmhefte veröffentlicht und nicht weniger als 377 Dozenten für verschiedenste Veranstaltungen gewonnen: Diese Bilanz – von LWL-Krankenhausdezernent Prof. Dr. Meinolf Noeker präsentiert – kann Monika Stich nach über 23-jähriger Tätigkeit für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vorweisen. Im Rahmen einer Feier wurde jetzt die langjährige Leiterin des Fort- und Weiterbildungszentrums (FWZ) der LWL-Kliniken im Kreis Soest verabschiedet. Sie tritt zum Jahresende in den Ruhestand.

„Sie sind nicht nur eine der bekanntesten Personen im LWL-PsychiatrieVerbund, sondern auch eine der am meisten wertgeschätzten“, resümierte Noeker. Besonders schätze er die Fähigkeit Stichs, „Leute mitzunehmen“ und in ihnen „Lernbereitschaft zu wecken“: „Ich bin ein Lernender, ich bin auf dem Weg – das ist eine Philosophie, die Sie auch auf sich selbst angewendet haben“, so Noeker weiter. Mit dieser Einstellung sei es Stich gelungen, knapp 50.000 Teilnehmende für die Veranstaltungen des FWZ zu gewinnen. Indem sie das Projekt „Kompetenzbasiertes Bildungsmanagement“ (KBBM) innerhalb des LWL-PsychiatrieVerbunds mit konzeptionierte und leitete, habe Sie zudem die Bildungslandschaft im LWL bereichert. Hierfür sprach er ihr ein herzliches Dankeschön aus. Weiterlesen

Hohes Maß an Sicherheit für Patienten und Angehörige: LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein erhalten Qualitätssiegel EQS 1

Der Ärztliche Direktor Dr. Volkmar Sippel (Mitte) freute sich mit den Hygienefachkräften Elisabeth Brandschwede und Walter Risse über das Erlangen des Gütesiegels. Foto: LWL

Der Ärztliche Direktor Dr. Volkmar Sippel (Mitte) freute sich mit den Hygienefachkräften Elisabeth Brandschwede und Walter Risse über das Erlangen des Gütesiegels. Foto: LWL

Die LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein, welche Mitglied des regionalen MRE-Netzwerks Kreis Soest sind, wurden mit dem EQS1-Siegel ausgezeichnet. Zwei Jahre lang haben die beiden Hygienefachkräfte Elisabeth Brandschwede und Walter Risse, unterstützt vom Ärztlichen Direktor Dr. Volkmar Sippel als Vorsitzendem der Hygienekommission, alle für die Erlangung des Qualitätssiegels erforderlichen Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen zum Beispiel krankenhausinterne Schulungen und die mehrmalige Teilnahme an Treffen des MRE-Netzwerks. Das Qualitätssiegel wird für einen Zeitraum von zwei Jahren vergeben, danach kann eine Rezertifizierung erfolgen. Weiterlesen

Passgenaue Qualifizierungen für Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen: Neues Programmheft des LWL-Fort- und Weiterbildungszentrums veröffentlicht

„Erfolgreich voran“:  Was sich liest wie ein Slogan für Motivationstrainings oder  Wahlplakate, ist der Titel des neuen Veranstaltungsprogramms, welches das Fort- und Weiterbildungszentrum (FWZ) der LWL-Kliniken im Kreis Soest jetzt veröffentlicht hat. Darin ist eine Vielzahl an Qualifizierungsmaßnahmen enthalten, die das Bildungsinstitut des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) im Jahr 2018 anbietet. Diese richten sich vor allem an Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen. Weiterlesen

„Abhängige wieder Teil der Gesellschaft werden lassen“: Neuer LWL-Chefarzt Stefan Kühnhold möchte Medikamentenentzug weiter ausbauen und mit Substitutionsambulanz „die Sucht überlisten“

Dr. Volkmar Sippel, Ärztlicher Direktor (links), hieß den neuen Chefarzt Stefan Kühnhold an den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein willkommen. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Dr. Volkmar Sippel, Ärztlicher Direktor (links), hieß den neuen Chefarzt Stefan Kühnhold an den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein willkommen. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Abhängigkeitskranken Menschen dabei zu helfen, ein würdiges Leben zu führen und wieder Teil der Gesellschaft zu werden – dieser Wunsch veranlasste Stefan Kühnhold vor 20 Jahren, sich ganz der Suchtarbeit zu widmen. Auch in seiner neuen Position als Chefarzt einer der deutschlandweit größten suchtmedizinischen Abteilungen steht für den 52-Jährigen fest: „Wir müssen unsere Klienten ganzheitlich betrachten, um sie bestmöglich bei der Bewältigung eines schwierigen Lebensabschnitts unterstützen zu können.“ Dabei gelte es, die Behandlung auf den Patienten zuzuschneiden, nicht umgekehrt. Seit dem 1. November leitet er die Suchtmedizin der psychiatrischen Kliniken Lippstadt und Warstein im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Weiterlesen