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Bessere Vernetzung, kürzere Wege: Gemeinsamer Fachtag der Sucht- und Jugendhilfe im Kreis Soest

Fachtag der Sucht - Bild der Referenten

Setzen sich für eine bessere Vernetzung ein: (v.l.n.r.): Kerstin Werner, Anneke Knüppel, Marianne Schäfer, Helmut Woitkowski, Dr. Rüdiger Holzbach und Helga Rolf. Foto: Stadt Lippstadt

lippstadt-aktuellGemeinsam den Blick auf das Kindeswohl richten: Beim ersten gemeinsamen Fachtag der Sucht- und Jugendhilfe im Kreis Soest trafen sich mehr als 60 Fachkräfte, um sich über eine bessere Vernetzung der Bereiche Suchthilfe und Jugendhilfe zum Schutz von Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien auszutauschen.

„Ich wünsche mir für die Zukunft eine Verantwortungsgemeinschaft im Kinderschutz beider Fachdisziplinen“, erklärte Helga Rolf, Leiterin des Fachdienstes Jugend und Familie der Stadt Lippstadt. Basis müsse eine verbesserte Vernetzung sein. Auch Dr. med. Rüdiger Holzbach, Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein unterstrich in seinem Impulsvortrag zu der Behandlung von Suchtkranken in der Psychiatrie die Notwendigkeit der Zusammenarbeit im Interesse einer gesunden Entwicklung von Kindern mit von Suchtmitteln abhängigen Eltern. Weiterlesen

Trauma und Sucht – Vortrag von Chefarzt Bertrand Evertz

Über den gut besuchten Vortrag zum Thema Trauma und Sucht freuten sich (v. l.) Bertrand Evertz vom LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen in Warstein, Barbara Burges vom K.I.S.S., Kornelia Witt vom Kreisgesundheitsamt und Andrea Kiel-Philipp als Mitarbeiterin des SKM Lippstadt. Foto: Kreis Soest

Über den gut besuchten Vortrag zum Thema Trauma und Sucht freuten sich (v. l.) Bertrand Evertz vom LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen in Warstein, Barbara Burges vom K.I.S.S., Kornelia Witt vom Kreisgesundheitsamt und Andrea Kiel-Philipp als Mitarbeiterin des SKM Lippstadt. Foto: Kreis Soest

kreis-soestDie Zusammenhänge zwischen Trauma und Sucht verdeutlichte jetzt in einem Vortrag Bertrand Evertz, Chefarzt des LWL-Rehabilitationszentrums Südwestfalen mit Sitz in Warstein, im Vortragsraum des Sozialdienstes Katholischer Männer (SKM) in Lippstadt. Das Thema war mit Nachdruck von mehreren Sucht-Selbsthilfegruppen im Kreis Soest für das Programm der Aktionstage „Sucht hat immer eine Geschichte“ angeregt worden.

30 Besucher lockte die Veranstaltung an, die in Kooperation zwischen der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen der Kreisverwaltung (K.I.S.S.), dem SKM in Lippstadt und dem Rehabilitationszentrum Südwestfalen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) stattfand. Der Referent erläuterte die Zusammenhänge der Entwicklung von traumatischen Erfahrungen hin zur Sucht. „Den Einsatz von Alkohol und oder Medikamenten zur Entlastung bei Belastungsstörungen nach einem Trauma konnten die Zuhörer danach gut nachvollziehen“, resümiert K.I.S.S.-Mitarbeiterin Barbara Burges. Weiterlesen

Die Story (WDR): Deutschland auf Droge – Interview mit Dr. Rüdiger Holzbach – Benzodiazepine

WDR_Fernsehen_2013.svgValium, Tavor & Co. Schon kurz nach der Entdeckung der Tranquilizer vor 50 Jahren besingen die Rolling Stones „Mother’s little helper.“ Eingesetzt bei Ängsten und Schlaflosigkeit werden die hochwirksamen Medikamente als Wundermittel gefeiert. Doch schon bald weiß man: Sie sind Segen und Fluch zugleich – denn die Beruhigungsmittel machen schnell süchtig. Die Story berichtet über die alltägliche Verordnungspraxis von Schlafmitteln mit dem Wirkstoff Benzodiazepin.

Informationen zur Abteilung Suchtmedizin in der LWL-Klinik Lippstadt und der LWL-Klinik Warstein. Ebenfalls haben wir in der Reihe „Der Suchtdoktor“ in der Ausgabe 9 „Das hat mir niemand gesagt… Langzeitgebrauch von Schlaf- und Beruhigungsmitteln“ ausführliche Informationen zusammengestellt.

Wie Angehörige mit der Sucht von Freunden umgehen sollten

Sucht von Freunden

derwesten-logo-kleinFotos Alkoholkranke fallen nicht unbedingt sofort auf. Angehörige passen sich oft dem Verhalten des Süchtigen an, räumen Flaschen weg, entschuldigen ihn.

Besonders schlimm ist das für diejenigen, die mit einem suchtkranken Partner zusammenleben. Das weiß auch Dr. med. Rüdiger Holzbach, Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein. „Das Risiko, stressbedingt zu erkranken, ist bei diesen Menschen um ein Vielfaches erhöht, häufig geraten sie auch in eine soziale Isolation, weil sie mit dem Partner nicht auffallen wollen. Es gibt zwar Hilfsangebote für diese Gruppe, aber die werden von weniger als zehn Prozent aller Betroffenen genutzt“, sagt der 52-jährige Mediziner.

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Susanne Schramm auf DerWesten.de

Information für Suchtkranke mit Kindern.

Online-Sucht wird Massenphänomen – 24. Psychotherapie-Symposion

Online-SuchtDas Internet ist im Leben der Menschen mittlerweile allgegenwärtig. Neben vielen Vorteilen hat dies auch seine Schattenseiten, das Suchtpotenzial ist enorm: Die Online-Sucht. Besonders junge Männer verlieren sich immer häufiger in den Weiten des World Wide Web. Ein Bericht im Zusammenhang des 24. Psychotherapie-Symposion.