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Selbsthilfegruppen: Ein wichtiges Netzwerk der Nachbehandlung

rundschautalk-1034161_1280 pixabay hilfe Netzwerk der NachbehandlungWeiterer Teil unserer Serie „Patient im HSK“: Selbsthilfegruppen überbrücken Lücken im System und können für Betroffene eine große Stütze sein. Ein wichtiges Netzwerk der Nachbehandlung.

Rolf Klauke, selbst Borderline-Patient, kennt die Probleme aus eigenem Erleben. Und weiß, dass auch die Angehörigen der Erkrankten unbedingt Unterstützung benötigen: kompetente Unterstützung. So habe man vor Jahren seiner Frau auf deren Frage, was sie nun als Ehefrau eines Borderline-Erkrankten machen könne, geantwortet: „Lassen Sie sich doch scheiden.“

Damit so etwas nicht passiert, berät Rolf Klauke auch Familien Betroffener und lässt sich dafür in Seminaren des LWL-Fort- und Weiterbildungszentrums Warstein und der AKIS weiterbilden. „Denn die Familien stehen völlig allein da, ohne Unterstützung.“ Deshalb springt Klauke ehrenamtlich ein. Doch auch hier müsse es dringend Verbesserungen im System geben. „Zum Beispiel einen Arzt, der gezielt berät und die Möglichkeiten der Selbsthilfe kennt.“

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Achim Gieseke in der Westfälischen Rundschau.

Einblicke in die psychiatrische Versorgung: Soroptimist International Club Lippstadt besucht LWL-Klinik in Benninghausen

151009si-clubEinblicke in die psychiatrische Versorgung der Menschen im Kreis Soest hat der Soroptimist International (SI) Club Lippstadt bei einem Besuch der LWL-Klinik Lippstadt in Benninghausen gewonnen. Der stellvertretende Ärztliche Direktor Dr. Martin Gunga und Petra Spiekermann, Leiterin des Pflegedienstes der Abteilung Integrative Psychiatrie und Psychotherapie, hießen die Gäste willkommen und stellten die Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) vor. Weiterlesen

Kunstmesse im Kunsthaus Kannen ist eröffnet – Das offene Atelier des LWL-Zentrums für Forensische Psychiatrie Lippstadt-Eickelborn stellt ebenfalls aus

Offenes Atelier des LWL-Zentrums für Forensische Psychiatrie Lippstadt stellt im Kunsthaus Kannen aus.westfaelische-nachrichtenBegegnung und Austausch sind Ziele des Forums, patriot-logo-kleindas Klaus Telger als „Messe der kurzen Wege“ im Kunsthaus Kannen beschreibt. Denn bis einschließlich Sonntag präsentieren sich nicht weniger als 20 Institutionen aus der Schweiz, Österreich, Italien und Ungarn auf zwei mal zwei Metern Raum. Darunter sind Projektinitiativen, Werkstätten, Galerien, Museen – und forensische Einrichtungen wie das offene Atelier im LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt-Eickelborn. Leiterin Rebekka Schulte verweist auf die Zeichnung einer jungen Frau aus dem Irak, die als Kind nach Deutschland flüchtete, dann psychisch erkrankte und eine Straftat beging. Das Erlebte drückt sie nun in ihrer Kunst aus.

Zusammenarbeit zum Wohle der Patienten: Ehrenamtliche gesetzliche Betreuer informieren sich über gerontopsychiatrische Abteilung der LWL-Klinik Lippstadt

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Stationsleiterin Caroline Gottlob und Chefärztin Helene Unterfenger (vorne, 3. und 4. von links) gingen individuell auf die Fragen der ehrenamtlichen gesetzlichen Betreuerinnen und Betreuer ein. Foto: SKM/Bettina Kertscher

Wenn ein älterer Mensch psychisch erkrankt, stehen die ihn betreuenden Personen meist vor einer Vielzahl von Fragen. Ist die Behandlung in einer psychiatrischen Klinik erforderlich, kommen nicht selten Unsicherheit und auch Ängste hinzu. Ehrenamtliche gesetzliche Betreuer des SKM Lippstadt und der Diakonie Ruhr-Hellweg waren daher eingeladen, die Abteilung Gerontopsychiatrie der Klinik Lippstadt im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) kennen zu lernen. Chefärztin Helene Unterfenger und weitere Mitarbeiter standen ihnen Rede und Antwort und stellten die gerontopsychiatrische Station am Standort Benninghausen vor. Dabei wurde vielfach deutlich, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen Klinik und Betreuern zum Wohle der Patientinnen und Patienten ist. Weiterlesen

Grenzverletzungen in Beratung und Therapie erkennen

Monika Stich

derwesten-logo-kleinDie Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft des Hochsauerlandkreises (PSAG) hat im Rahmen einer Fachtagung im Kreishaus Meschede dieses Thema aufgegriffen. „Informationen zu diesem Thema helfen den Behandlern, ein Risiko wahrzunehmen und einzuschränken. Sie können auch helfen, bestehenden Missbrauch zu erkennen und zu beenden oder Möglichkeiten zu finden, gegen missbrauchende Therapeuten vorzugehen“ so Albert Frohn, Sprecher der Arbeitsgruppe „Ambulante Beratung und Therapie“ der PSAG.

Moderiert wurde die Fachtagung von Monika Stich, Leiterin des LWL-Fort- und Weiterbildungszentrums in Warstein.

 

 

Rotary-Spende weckt Vorfreude auf das Weihnachtsfest: Jeder Bewohner des LWL-Wohnverbunds Lippstadt erhält ein persönliches Geschenk

141214spende-rotary-internetWas vergangenes Jahr für strahlende Augen im LWL-Wohnverbund Lippstadt gesorgt hat, soll dieses Jahr wiederholt werden: Der Rotary Club Erwitte-Hellweg unterstützt die Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) erneut mit einer großzügigen Spende, damit jede Bewohnerin und jeder Bewohner ein ganz persönliches Weihnachtsgeschenk erhalten kann. Rotary-Mitglied Roland Brehler hat im Rahmen der Weihnachtsfeier des LWL-Wohnverbunds in Benninghausen einen Scheck über 1000 Euro an Leiterin Janine Rottler-Nourbakhsch übergeben. Weiterlesen