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Die Risiken von Schlafmitteln

Schlafmittel und Beruhigungsmittel bei Langzeitgebrauchapotheken-umschauDie Zeit dehnt sich wie Kaugummi. Einfach entspannen, bitte. Rechte Seite. Linke Seite. Oder doch besser auf dem Rücken? Vielleicht das Fenster öffnen? Dunkelheit füllt nicht nur den Raum. Sie dringt auch Stück für Stück in die Gedanken, die kein Ende finden. Bis der Morgen graut.

Wer längere Zeit nicht schlafen kann, leidet. Und kennt wahrscheinlich die vielen Tipps zu Schlafhygiene, abendlichen Ritualen, Entspannungsverfahren und Bewegungsanreizen. Aber findet womöglich trotzdem keine Ruhe. In solchen Situationen können verschreibungspflichtige Schlaftabletten helfen.

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Abhängigkeit von Medikamenten: Die unsichtbaren Süchtigen

Unsichtbare Süchtige: Medikamentenabhängikeit findet zunächst im Verborgenen statt.

Unsichtbare Süchtige: Medikamentenabhängikeit findet zunächst im Verborgenen statt.

stuttgarter-nachrichtenIn Deutschland sind 1,5 Millionen Menschen medikamentenabhängig. Die meisten von ihnen nehmen Schlaf- und Beruhigungsmittel, die ihnen Ärzte zum Teil über Jahre hinweg verschreiben.

„Unsichtbare Süchtige“ nennt Rüdiger Holzbach die Medikamentenabhängigen. Holzbach hat in Ostwestfalen eine der wenigen Suchtkliniken mit speziellen Angeboten für diese Betroffenen aufgebaut. Seine Patienten verhalten sich im Alltag angepasst, viele von ihnen sind Senioren. Sind sie vergesslich oder tranig, schiebt das Umfeld es auf das Alter. Arbeiten sie noch, „lassen die Pillen sie durchaus funktionieren“.

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Warum wir an Schlafstörungen leiden

bett-muede-schlafen-bed-731162_640solinger-boteJeder dritte Deutsche leidet an Schlafproblemen. Nicht nur, dass dies die Leistungsfähigkeit am nächsten Tag einschränkt, kann die fehlende Erholung noch weitere Probleme nach sich ziehen. Langfristig können physische und psychische Krankheiten entstehen. Schlafforscher kennen viele Arten von Schlafstörungen

Manche greifen zu schnell zu Beruhigungs- bzw. Schlafmitteln und vergessen dabei, dass die Tabletten Nebenwirkungen haben. Auch wenn die Suchtgefahr erst bei einer regelmäßigen Einnahme gegeben ist – die Medikamente können für eine Wirkumkehr sorgen. Dr. Rüdiger Holzbach erklärt, dass sie bei längerdauernder Einnahme Unruhezustände verstärken können, obwohl es genau das ist, weswegen die Tabletten eingenommen werden.

Wenig Wirkung, schwere Folgen: Immer mehr Doping bei der Arbeit

drug-621843_640 Wenig Wirkung, schwere Folgen: Immer mehr Doping bei der Arbeit - Der DAK-Gesundheitsreport zeigt gravierende Zahlen.westdeutsche-zeitungSchnell noch eine Pille einwerfen und dann den Auftrag erledigen? Das ist der Arbeitsalltag für Zehntausende Menschen auch in Nordrhein-Westfalen. Doping am Arbeitsplatz ist zwar noch kein Massenphänomen, doch die Zahlen steigen.

Häufig werden laut DAK Betablocker, Antidepressiva, Wachmacher und ADHS-Pillen eingesetzt. Beschäftigte griffen zu diesen Mitteln, weil sie sich durch hohen Leistungsdruck und Stress überfordert fühlten. Aber Gesundheitsexperten warnen: „Nimmt man zu viele aufputschende Mittel, dann streikt irgendwann der Körper“, sagt Rüdiger Holzbach, Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin in den Kliniken Warstein und Lippstadt des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL). Außerdem limitiere sich die Wirkung: „Aus dem Körper kann man damit noch ein bisschen rausquetschen, aber je häufiger man es nutzt, desto stärker lässt die Wirkung nach.“

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Vier Regeln gegen die stille Abhängigkeit

medikamente-medications-257376_1920_pixabayeichsfelder-nachrichtenImmer wieder gibt es Schlagzeilen über Prominente, die unter einer Medikamentensucht leiden. Doch nicht nur berühmte Persönlichkeiten haben mit der Abhängigkeit auf Rezept zu kämpfen. Etwa 1,2 Millionen Menschen sind hierzulande von Schlaf- und Beruhigungsmitteln abhängig, meldet die Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Zwei Drittel davon sind Frauen. Unabhängig vom Geschlecht sind ältere Menschen häufiger betroffen als jüngere.

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Tabletten-Studie mit den LWL-Kliniken: Schlaf- und Beruhigungsmittel mit dem Wirkstoff Benzodiazepin

BenzodiazepinSchlaf- und Beruhigungsmittel mit dem Wirkstoff Benzodiazepin werden in Deutschland häufig über einen zu langen Zeitraum oder in einer zu hohen Dosierung verschrieben. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Suchtforscher des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf und der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein für drei nördliche Bundesländer durchgeführt haben.

Audiobeitrag: Medikamentensucht im Alter

Dr. Rüdiger Holbach, Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein, war zu Gast beim Deutschlandfunk in der Sendung Lebenszeit und informierte zusammen mit seinen Kollegen über Medikamentensucht im Alter.

„60 Jahre Benzodiazepine – Wunderbar und auch gefährlich“