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Forensik engagiert gegen häusliche Gewalt: Spende an Kreisjugendamt ermöglicht auch weiterhin ambulantes Therapieangebot

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Gudrun Hengst und Marianne Schaefer nahmen den symbolischen Scheck von Pflegedirektor Bernd Sternberg und der Ärztlichen Direktorin Dr. Nahlah Saimeh entgegen (von rechts). Foto: LWL/Brinkmann

Das LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie (ZFP) Lippstadt engagiert sich auch in diesem Jahr wieder für die ambulante Therapie von Männern, die häusliche Gewalt ausüben. Die Ärztliche Direktorin Dr. Nahlah Saimeh und Pflegedirektor Bernd Sternberg überreichten eine sachgebundene Spende über 2000 Euro an Gudrun Hengst von der Kreiskooperationsrunde „Häusliche Gewalt“ und Marianne Schaefer, Leiterin des Sachgebiets Frühe Hilfen und Kinderschutz des Kreisjugendamts. Ziel ist es, Männer zu unterstützen, die sich aus dem Teufelskreis der Beziehungsgewalt lösen möchten, sich aber eine Behandlung selbst ohne finanzielle Unterstützung nicht leisten können. Weiterlesen

Die allerwenigsten Gewalttäter sind psychisch krank

Dr. Nahlah Saimeh über Gewalttaten von psychisch kranken Menschen.

Symbolbild

deutschlandradio-kulturDr. Nahlah Saimeh ist Direktorin der Forensischen Psychiatrie in Lippstadt. In ihrer Klinik sind Menschen untergebracht, die aufgrund ihrer psychischen Krankheit Gewalttaten verübt haben. Außerdem arbeitet die Psychiaterin als Gutachterin in Gerichtsprozessen, um die Strafmündigkeit des Angeklagten festzustellen. Und sie betont: Die allerwenigsten Gewalttäter sind psychisch krank. Das gilt auch für terroristische Attentäter: „Es gibt die ganz kleine Gruppen, der richtig psychisch kranken Leute. Das sind vorwiegend Menschen mit einer schizophrenen Erkrankung oder ganz ausgeprägten wahnhaften Störung, die sind richtig psychisch krank. Das ist eine kleine Gruppe. Einzeltäter, die fühlen sich zu einer Ideologie hingezogen und ziehen das dann allein durch“, so Saimeh.

Lesen Sie das ganze Interview von Wibke Bergemann mit Dr. Nahlah Saimeh im Deutschlandradio Kultur.

Psychiaterin Nalah Saimeh: Radikale sind nicht „krank“

westfalenpostterror-attack-349913_960_720 interview Nalah Saimeh Die forensische Psychiaterin Nalah Saimeh über Terror und Gewalt, die Angst vor der Komplexität moderner Gesellschaften und die Fähigkeit zum Töten.

Wie kann es sein, dass junge Männer plötzlich zu Massenmördern werden? Was geht in ihnen vor? Fragen an Dr. Nalah Saimeh, Ärztliche Direktorin des LWL-Zentrums für forensische Psychiatrie in Lippstadt.

Lesen Sie das ganze Interview von Harald Ries in der Westfalenpost.

Forensik engagiert gegen häusliche Gewalt: Spende ermöglicht Psychotherapie für betroffene Männer

Spende ans Kreisjugendamt vom LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie

Marianne Schaefer (Mitte) nahm den Scheck entgegen, den die Ärztliche Direktorin Dr. Nahlah Saimeh und Pflegedirektor Bernd Sternberg überreichten. Foto: LWL/Brinkmann

Gegen häusliche Gewalt engagiert sich das LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt auch in diesem Jahr mit einer sachgebundenen Spende. 1200 Euro stellt die Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) dem Kreis Soest zur Verfügung, um eine ambulante Therapie für Männer zu ermöglichen, die häusliche Gewalt ausüben. Am Rande der Eickelborner Fachtagung überreichten die Ärztliche Direktorin Dr. Nahlah Saimeh und Pflegedirektor Bernd Sternberg einen symbolischen Scheck an Marianne Schaefer, Leiterin des Sachgebiets Frühe Hilfen und Kinderschutz beim Kreisjugendamt. Weiterlesen