Schlagwort-Archive: Dr. Rüdiger Holzbach

Bessere Vernetzung, kürzere Wege: Gemeinsamer Fachtag der Sucht- und Jugendhilfe im Kreis Soest

Fachtag der Sucht - Bild der Referenten

Setzen sich für eine bessere Vernetzung ein: (v.l.n.r.): Kerstin Werner, Anneke Knüppel, Marianne Schäfer, Helmut Woitkowski, Dr. Rüdiger Holzbach und Helga Rolf. Foto: Stadt Lippstadt

lippstadt-aktuellGemeinsam den Blick auf das Kindeswohl richten: Beim ersten gemeinsamen Fachtag der Sucht- und Jugendhilfe im Kreis Soest trafen sich mehr als 60 Fachkräfte, um sich über eine bessere Vernetzung der Bereiche Suchthilfe und Jugendhilfe zum Schutz von Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien auszutauschen.

„Ich wünsche mir für die Zukunft eine Verantwortungsgemeinschaft im Kinderschutz beider Fachdisziplinen“, erklärte Helga Rolf, Leiterin des Fachdienstes Jugend und Familie der Stadt Lippstadt. Basis müsse eine verbesserte Vernetzung sein. Auch Dr. med. Rüdiger Holzbach, Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein unterstrich in seinem Impulsvortrag zu der Behandlung von Suchtkranken in der Psychiatrie die Notwendigkeit der Zusammenarbeit im Interesse einer gesunden Entwicklung von Kindern mit von Suchtmitteln abhängigen Eltern. Weiterlesen

Abhängigkeit von Medikamenten: Die unsichtbaren Süchtigen

Unsichtbare Süchtige: Medikamentenabhängikeit findet zunächst im Verborgenen statt.

Unsichtbare Süchtige: Medikamentenabhängikeit findet zunächst im Verborgenen statt.

stuttgarter-nachrichtenIn Deutschland sind 1,5 Millionen Menschen medikamentenabhängig. Die meisten von ihnen nehmen Schlaf- und Beruhigungsmittel, die ihnen Ärzte zum Teil über Jahre hinweg verschreiben.

„Unsichtbare Süchtige“ nennt Rüdiger Holzbach die Medikamentenabhängigen. Holzbach hat in Ostwestfalen eine der wenigen Suchtkliniken mit speziellen Angeboten für diese Betroffenen aufgebaut. Seine Patienten verhalten sich im Alltag angepasst, viele von ihnen sind Senioren. Sind sie vergesslich oder tranig, schiebt das Umfeld es auf das Alter. Arbeiten sie noch, „lassen die Pillen sie durchaus funktionieren“.

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Bevor das Glas Wein zur Gewohnheit wird – Kontrolliertes Trinken

Dr. Rüdiger Holzbach führte das neue Therapiekonzept erfolgreich ein. Kontrolliertes Trinken.

Kontrolliertes Trinken: Dr. Rüdiger Holzbach führte das neue Therapiekonzept erfolgreich ein.

westfalenpostDas „verdiente“ Feierabendbierchen, das Glas Wein „zum Runterkommen“: Wo fängt Alkoholsucht an? Die LWL-Kliniken testen einen neuen Therapieansatz.

„Es ist ein fließender Übergang zum gesundheitsgefährdenden Konsum“, sagt Dr. Rüdiger Holzbach. Und weil dieser eben noch nicht die Alkoholabhängigkeit bedeutet, aber durchaus irgendwann dahin führen kann, testen die LWL-Kliniken im Kreis unter der Federführung des Chefarztes der Suchtmedizin seit vergangenem Jahr die 140422holzbach-ktTherapie des „kontrollierten Trinkens“. Die Idee dahinter: In einem mehrwöchigen Seminar lernen die Teilnehmer, ihre Trinkgewohnheiten zu ändern und so einen dauerhaft reduzierten Alkoholkonsum zu erreichen.

Trend zur Selbstoptimierung: Schön, klug und niemals traurig

Trend zur Selbstoptimierung: Schön, klug und niemals traurigderwesten-logo-kleinWas soll eigentlich schlecht daran sein, besser sein zu wollen? „Evolutionsgeschichtlich sind wir so weit gekommen, weil wir den Drang haben, uns optimal anzupassen“, sagt auch Dr. Rüdiger Holzbach. Und das geht eben munter weiter. Oder weniger munter. So weit jedenfalls, dass sich der Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein damit befasst. Unter dem Titel „Der (selbst-) optimierte Mensch 3.0 – Die Jagd nach dem Ideal“ beim 27. Warsteiner Psychotherapie-Symposion.

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Ilona Scheidt: Schwesterntracht der Uniform vorgezogen

^„Entscheidung für Psychiatrie niemals bereut“: Ilona Scheidt tritt nach 40 Jahren als pflegerische Leitung an LWL-Kliniken in den Ruhestand

Mit Friedel Harnacke, Öffentlichkeitsbeauftragter Sucht (links), und Chefarzt Dr. Rüdiger Holzbach trug Ilona Scheidt wesentlich zum Erfolg der Abteilung Suchtmedizin an den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein bei. Foto: LWL/Eva Brinkmann

westfalenpostNoch komme es ihr „etwas unwirklich“ vor, doch der letzte Arbeitstag rückt immer näher: Nach 50 Jahren im Öffentlichen Dienst und 40 Jahren als pflegerische Leitung wird Ilona Scheidt am 1. April in den Ruhestand verabschiedet. Sehr erfolgreich stand sie zuletzt an der Spitze des Pflegedienstes der Abteilung Suchtmedizin der Kliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Warstein und Lippstadt. Vor allem die Entwicklung der Psychiatrie in Warstein hat sie seit den 1970-er Jahren begleitet und sehr engagiert mit gestaltet. Weiterlesen

Auch lang anhaltender Niedrig-Konsum führt zur Sucht: Chefärztin Petra Hunold promoviert mit Arbeit über Wirkung von Benzodiazepinen

Petra Hunold: „Psychiatrische Beeinträchtigungen durch den Langzeitkonsum von Benzodiazepinen"Ihre Promotionsurkunde konnte Petra Hunold jetzt bei einem Festakt an der Universität Hamburg entgegen nehmen. Die Chefärztin der Abteilung Depressionsbehandlung der Kliniken Lippstadt und Warstein im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) überzeugte mit ihrer Dissertation zum Thema „Psychiatrische Beeinträchtigungen durch den Langzeitkonsum von Benzodiazepinen“. Unterstützung hatte sie dabei von ihrem Kollegen Dr. Rüdiger Holzbach, Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin, erhalten. Weiterlesen

Goldener Glühstrumpf geht an Slammer Dr. Rüdiger Holzbach

Science Slam Rüdiger Holzbach

Quelle: hshl.de

HsHL logoMit Begeisterung Themen rüberbringen: das macht das Besondere eines „Science Slam“ aus.

Bei diesem populär-wissenschaftlichen Kurzvortragsturnier darf es ruhig knallen und krachen, allerdings eher rhetorisch, denn die Referentinnen und Referenten haben maximal zehn Minuten, um ihr Forschungs- oder Wissenschaftsthema allgemein gut verständlich und auf unterhaltsame Art und Weise zu präsentieren.

Da wo Lippstadt ist, ist vorne 

patriot-logo-kleinGanz nah an ihren Fans kämpften die Vortragenden um die Gunst des Publikums. Viel Spaß und Unterhaltung, und interessante Einblicke in die Wissenschaften, waren garantiert. Am Ende hatte Dr. Rüdiger Holzbach, Chefarzt LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt, mit seinem Vortrag  „Lippstadt ist die drittgrößte Stadt in Deutschland – oder die Methodik bestimmt das Ergebnis“ die Nase vorn. Ganz knapp setzte er sich gegen Thomas Toczkowski durch. Der wissenschaftliche Mitarbeiter der Technischen Universität Dortmund hatte mit seinem Beitrag „Chemical Scene Investigation“ auch viele Punkte erhalten, aber der Lokalbezug und die teils überraschenden Erkenntnisse und die Kriterien, die Dr. Holzbach für die Bedeutung Lippstadts heranzog, waren an diesem Abend einfach nicht zu schlagen. Im Vergleich zu Großstädten wie Köln, Hamburg, München oder Berlin belegte Lippstadt Platz 1 etwa bei der Anzahl der Fußballerstligisten im Umkreis von 150 Kilometern, bei der Menge von KFZ-Kennzeichen, im Verhältnis von Anzahl der Brücken und Einwohnerzahl, der Anzahl von Bischofssitzen, der Quadratmeter Stadtfläche pro Einwohner oder bei Schulden pro Einwohner. Das Publikum dankte es ihm mit der höchsten Punktzahl.

Lesen Sie den ganze Pressemitteilung auf der Webseite der Hochschule Hamm-Lippstadt.

Lesen Sie den Pressebericht vom Patrioten.

Weniger Trinken – Neues ambulantes Angebot

Weniger Trinken Rüdiger Holzbach

Dr. Rüdiger Holzbach

patriot-logo-klein„Muss ich wirklich ein Leben lang abstinent bleiben?“ – Fragen wie diese und die damit verbundenen Bedenken führen dazu, dass sich nur etwa fünf bis zehn Prozent der alkoholabhängigen Menschen in Behandlung begeben. Dem möchte die Abteilung Suchtmedizin der Kliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Lippstadt und Warstein nun mit einem neuen Seminar-Angebot entgegen treten. Beim so genannten „Kontrollierten Trinken“ geht es darum, Strategien zu erlernen, die Trinkmenge in selbst festgelegten Grenzen zu halten. Weiterlesen