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Die Risiken von Schlafmitteln

Schlafmittel und Beruhigungsmittel bei Langzeitgebrauchapotheken-umschauDie Zeit dehnt sich wie Kaugummi. Einfach entspannen, bitte. Rechte Seite. Linke Seite. Oder doch besser auf dem Rücken? Vielleicht das Fenster öffnen? Dunkelheit füllt nicht nur den Raum. Sie dringt auch Stück für Stück in die Gedanken, die kein Ende finden. Bis der Morgen graut.

Wer längere Zeit nicht schlafen kann, leidet. Und kennt wahrscheinlich die vielen Tipps zu Schlafhygiene, abendlichen Ritualen, Entspannungsverfahren und Bewegungsanreizen. Aber findet womöglich trotzdem keine Ruhe. In solchen Situationen können verschreibungspflichtige Schlaftabletten helfen.

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Abhängigkeit von Medikamenten: Die unsichtbaren Süchtigen

Unsichtbare Süchtige: Medikamentenabhängikeit findet zunächst im Verborgenen statt.

Unsichtbare Süchtige: Medikamentenabhängikeit findet zunächst im Verborgenen statt.

stuttgarter-nachrichtenIn Deutschland sind 1,5 Millionen Menschen medikamentenabhängig. Die meisten von ihnen nehmen Schlaf- und Beruhigungsmittel, die ihnen Ärzte zum Teil über Jahre hinweg verschreiben.

„Unsichtbare Süchtige“ nennt Rüdiger Holzbach die Medikamentenabhängigen. Holzbach hat in Ostwestfalen eine der wenigen Suchtkliniken mit speziellen Angeboten für diese Betroffenen aufgebaut. Seine Patienten verhalten sich im Alltag angepasst, viele von ihnen sind Senioren. Sind sie vergesslich oder tranig, schiebt das Umfeld es auf das Alter. Arbeiten sie noch, „lassen die Pillen sie durchaus funktionieren“.

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Auch lang anhaltender Niedrig-Konsum führt zur Sucht: Chefärztin Petra Hunold promoviert mit Arbeit über Wirkung von Benzodiazepinen

Petra Hunold: „Psychiatrische Beeinträchtigungen durch den Langzeitkonsum von Benzodiazepinen"Ihre Promotionsurkunde konnte Petra Hunold jetzt bei einem Festakt an der Universität Hamburg entgegen nehmen. Die Chefärztin der Abteilung Depressionsbehandlung der Kliniken Lippstadt und Warstein im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) überzeugte mit ihrer Dissertation zum Thema „Psychiatrische Beeinträchtigungen durch den Langzeitkonsum von Benzodiazepinen“. Unterstützung hatte sie dabei von ihrem Kollegen Dr. Rüdiger Holzbach, Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin, erhalten. Weiterlesen

Die Story (WDR): Deutschland auf Droge – Interview mit Dr. Rüdiger Holzbach – Benzodiazepine

WDR_Fernsehen_2013.svgValium, Tavor & Co. Schon kurz nach der Entdeckung der Tranquilizer vor 50 Jahren besingen die Rolling Stones „Mother’s little helper.“ Eingesetzt bei Ängsten und Schlaflosigkeit werden die hochwirksamen Medikamente als Wundermittel gefeiert. Doch schon bald weiß man: Sie sind Segen und Fluch zugleich – denn die Beruhigungsmittel machen schnell süchtig. Die Story berichtet über die alltägliche Verordnungspraxis von Schlafmitteln mit dem Wirkstoff Benzodiazepin.

Informationen zur Abteilung Suchtmedizin in der LWL-Klinik Lippstadt und der LWL-Klinik Warstein. Ebenfalls haben wir in der Reihe „Der Suchtdoktor“ in der Ausgabe 9 „Das hat mir niemand gesagt… Langzeitgebrauch von Schlaf- und Beruhigungsmitteln“ ausführliche Informationen zusammengestellt.

Praxis mit Benzodiazepin-Kiosk

docchecknewsmedikamente-medications-257376_1920_pixabay BenzodiazepineÜberstrahlt von der gesellschaftlichen Präsenz der Nikotin- und Alkoholsucht führt die Schlafmittelsucht in Deutschland seit Jahrzehnten ein bedenkliches Schattendasein. Die unsachgemäße Anwendung von Benzodiazepinen gedeiht oft auf lückenhaftem Wissen vieler Ärzte und Patienten.

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Christopher Dietrich auf DocCheckNews.

Wenn Pillen süchtig machen – Vortrag von Dr. Rüdiger Holzbach vor der Arbeitsgemeinschaft Sucht in Hagen

Arbeitsgemeinschaft Sucht Hagen

Dr. Rüdiger Holzbach referierte in der Hagener AG Sucht – © Klaus Ehlers

tv58Einen Vortrag zum Thema Medikamenten-Missbrauch hielt der durch zahlreiche Veröffentlichungen zu diesem Thema bekannt gewordene Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin der LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt, Dr. Rüdiger Holzbach, im Rahmen einer Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Sucht in Hagen. Unter dem Titel „Schlaf- und Beruhigungsmittel – reden sie nicht über Sucht und Abhängigkeit“ schilderte er sehr eindrucksvoll das Ausmaß der Verordnungen von Medikamenten mit einem erheblichen Suchtpotenzial, wie beispielsweise Benzodiazepine. Die Gesamtmenge der verbrauchten Benzodiazepine hat sich in den letzten Jahren nicht wesentlich geändert.

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Benzodiazepine: Wie Süchtige am besten von Schlafmitteln loskommen – Interview mit Dr. Holzbach

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Spiegel-Online

sueddeutsche-de

augsburger-allgemeine-logoaerzteblatt-deMehr als eine Million Deutsche kommen ohne Schlaf- und Beruhigungspillen nicht mehr klar. Ein Pilotprojekt zeigt: Süchtige kommen eher von den Mitteln los, wadhocenn Ärzte und Apotheker intensiver vor Risiken und Nebenwirkungen warnen.

dazKlicken Sie auf die Logos der Zeitungen, um die unterschiedlichen Berichte zum Thema zu lesen.

           

      

Fragen an den Suchtdoktor: Langzeitgebrauch von Schlaf- und Beruhigungsmitteln

10081Medikamentenabhängigkeit: Schlaf- und Beruhigungsmittel können abhängig machen, insbesondere Medikamente aus der Gruppe der Benzodiazepine und Non-Benzodiazepine (Z-Drugs). Eine Übersicht über diese Medikamente finden Sie am Ende dieses Flyers. Diese Ausgabe der Reihe „Fragen an den Suchtdoktor“ soll Sie über die Nebenwirkungen eines Langzeitgebrauchs dieser Mittel sowie über das Risiko einer Abhängigkeit informieren.

Lesen Sie mehr im neuen Suchtdoktor oder lassen Sie sich alle Ausgaben anzeigen.

Tabletten-Studie mit den LWL-Kliniken: Schlaf- und Beruhigungsmittel mit dem Wirkstoff Benzodiazepin

BenzodiazepinSchlaf- und Beruhigungsmittel mit dem Wirkstoff Benzodiazepin werden in Deutschland häufig über einen zu langen Zeitraum oder in einer zu hohen Dosierung verschrieben. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Suchtforscher des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf und der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein für drei nördliche Bundesländer durchgeführt haben.

„60 Jahre Benzodiazepine – Wunderbar und auch gefährlich“