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Bevor das Glas Wein zur Gewohnheit wird – Kontrolliertes Trinken

Dr. Rüdiger Holzbach führte das neue Therapiekonzept erfolgreich ein. Kontrolliertes Trinken.

Kontrolliertes Trinken: Dr. Rüdiger Holzbach führte das neue Therapiekonzept erfolgreich ein.

westfalenpostDas „verdiente“ Feierabendbierchen, das Glas Wein „zum Runterkommen“: Wo fängt Alkoholsucht an? Die LWL-Kliniken testen einen neuen Therapieansatz.

„Es ist ein fließender Übergang zum gesundheitsgefährdenden Konsum“, sagt Dr. Rüdiger Holzbach. Und weil dieser eben noch nicht die Alkoholabhängigkeit bedeutet, aber durchaus irgendwann dahin führen kann, testen die LWL-Kliniken im Kreis unter der Federführung des Chefarztes der Suchtmedizin seit vergangenem Jahr die 140422holzbach-ktTherapie des „kontrollierten Trinkens“. Die Idee dahinter: In einem mehrwöchigen Seminar lernen die Teilnehmer, ihre Trinkgewohnheiten zu ändern und so einen dauerhaft reduzierten Alkoholkonsum zu erreichen.

Neues Seminar „Weniger Trinken – Wege zu einem risikoarmen Alkoholkonsum“ für Betroffene beginnt im August

Kontrolliertes-Trinken-PressekonferenzWie bereits berichtet, war unser Seminar „Weniger trinken“ ein guter Erfolg. Nun gibt es eine Neuauflage im August 2015. Anmeldungen werden gerne entgegengenommen.

Informationen finden Sie dazu in unserem Veranstaltungskalender.

Beachten Sie auch die 10. Ausgabe des Suchtdoktors für weitere Informationen.

Weniger Alkohol – mehr Lebensqualität: Erfolgreiches Seminar zum „Kontrollierten Trinken“ an LWL-Kliniken wird erneut angeboten – Teilnehmer berichten

Kontrolliertes-Trinken-Pressekonferenzwestfalenpostpatriot-logo-kleinOtto und Manuela haben es geschafft: Sie konnten ihren Alkoholkonsum deutlich reduzieren und somit mehr Lebensqualität gewinnen. Sie zählen zu den 15 Teilnehmern eines Seminars zum „Kontrollierten Trinken“, das die Kliniken Warstein und Lippstadt im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) erstmalig angeboten hatten. Unter Anleitung von Dr. Rüdiger Holzbach, Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin in Warstein und Lippstadt, fanden sie Wege, die durch das Trinken von Alkohol entstehenden Risiken zu vermindern, ohne ganz auf den Konsum verzichten zu müssen. Weiterlesen

Zurück ins Leben – Wie Ludger seine Alkoholsucht überwand

pair-402903_640derwesten-logo-kleinLudger, trockener Alkoholiker, hat durch eine Therapie in der LWL-Klinik in Warstein den Weg zurück ins Leben gefunden. Er hat zwei Liter Wodka am Tag getrunken. Nach geglückter Therapie fühlt er sich nun freier als je zuvor. Angst vor einem Rückfall hat er nicht.

Depressionen trieben ihn vor Jahrzehnten zum ersten Mal zur Flasche. „Alkohol war das Ventil für mich.“ Auch vorher hatte er getrunken, an Schützenfesten auch schon einmal drei Tage am Stück. „Danach hatte man aber erst einmal wieder die Schnauze voll vom Schlucken.“

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Thorsten Streber auf DerWesten.de

Weniger Trinken – Neues ambulantes Angebot

Weniger Trinken Rüdiger Holzbach

Dr. Rüdiger Holzbach

patriot-logo-klein„Muss ich wirklich ein Leben lang abstinent bleiben?“ – Fragen wie diese und die damit verbundenen Bedenken führen dazu, dass sich nur etwa fünf bis zehn Prozent der alkoholabhängigen Menschen in Behandlung begeben. Dem möchte die Abteilung Suchtmedizin der Kliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Lippstadt und Warstein nun mit einem neuen Seminar-Angebot entgegen treten. Beim so genannten „Kontrollierten Trinken“ geht es darum, Strategien zu erlernen, die Trinkmenge in selbst festgelegten Grenzen zu halten. Weiterlesen

Wie Angehörige mit der Sucht von Freunden umgehen sollten

Sucht von Freunden

derwesten-logo-kleinFotos Alkoholkranke fallen nicht unbedingt sofort auf. Angehörige passen sich oft dem Verhalten des Süchtigen an, räumen Flaschen weg, entschuldigen ihn.

Besonders schlimm ist das für diejenigen, die mit einem suchtkranken Partner zusammenleben. Das weiß auch Dr. med. Rüdiger Holzbach, Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein. „Das Risiko, stressbedingt zu erkranken, ist bei diesen Menschen um ein Vielfaches erhöht, häufig geraten sie auch in eine soziale Isolation, weil sie mit dem Partner nicht auffallen wollen. Es gibt zwar Hilfsangebote für diese Gruppe, aber die werden von weniger als zehn Prozent aller Betroffenen genutzt“, sagt der 52-jährige Mediziner.

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Susanne Schramm auf DerWesten.de

Information für Suchtkranke mit Kindern.

Ehemalige Klienten feiern am LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen den Ausstieg aus der Sucht

Ausstieg Suchtderwesten-logo-kleinWer über die Sucht triumphiert, hat allen Grund zum Feiern. Etwa 300 ehemalige Klientinnen und Klienten trafen sich jetzt (Samstag, 28. Juni) im LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen, um genau dies zu tun. Sie kehrten damit an den Ort zurück, an dem sie einst den Grundstein für ein abstinentes Leben gelegt haben. Dabei bot sich ebenso Zeit zu Gesprächen mit den Therapeutinnen und Therapeuten wie zum Austausch mit anderen Ehemaligen, denen an der Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) der Einstieg in den Ausstieg aus der Sucht gelang. Weiterlesen

Absolventen der „Basisqualifikation Sucht“ überzeugen Fachprüfer mit praxisnahen Projekten

Absolventen der Basisqualifikation Sucht

Die Fachprüferinnen Monika Stich (links) und Ilona Scheidt (2. von rechts) gratulierten den erfolgreichen Absolventen (weiter von links): Olga Ort-Sawitzki (Warstein), Nelli Axt (Warstein), Renata Stoltny (Warstein), Corinna Schubert (Lippstadt), Ramona Köster (Arnsberg), Claudia Schneider (Bad Oeynhausen) und Simon Henschke (Warstein).

Ein Jahr lang nebenberuflich „die Schulbank gedrückt“ haben die Teilnehmenden des Lehrgangs „Basisqualifikation Sucht“ am Fort- und Weiterbildungszentrum der LWL-Kliniken im Kreis Soest. Mit Erfolg: Aus den Händen von Ilona Scheidt, Leiterin des Pflegedienstes der Abteilung Suchtmedizin, und Monika Stich, Leiterin des Bildungsinstituts des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL), konnten sie jetzt ihre Abschlusszertifikate entgegen nehmen.
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„Social Beer Game“ bei Facebook® und die Folgen

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derwesten-logo-kleinIn den sozialen Netzwerken beherrscht vor allem ein Videokettenbrief gerade die Profile vieler Personen. „Social Beer Game“ fordert einen Menschen heraus, einen halben Liter Bier zu trinken. Wenn man das schafft, dürfen drei neue nominiert werden. Suchtmedizinisch ist der lockere Umgang mit Alkohol kritisch zu sehen.

Über das Glas Rotwein am Abend – Ein Interview mit Bertrand Evertz

Bertrand Evertzderwesten

Warum das Rauchen der Einstieg in die Abhängigkeit sein kann und das Glas Rotwein am Abend nicht gesund ist.