Spannender Blick hinter die Kulissen der LWL-Klinik Warstein: Schüler lernen bei Girls‘ Day/Boys‘ Day Arbeit in der Versorgungstechnik und der Schreinerei kennen

Frank Humpert und Matthias Kraft gewährten Rebecca Schmidt, Simon Tacke und Collin Protzek (von links) einen Blick hinter die Kulissen der LWL-Klinik Warstein, bei dem die Schüler unter anderem erfuhren, wie die moderne Holzkessel-Anlage funktioniert. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Frank Humpert und Matthias Kraft gewährten Rebecca Schmidt, Simon Tacke und Collin Protzek (von links) einen Blick hinter die Kulissen der LWL-Klinik Warstein, bei dem die Schüler unter anderem erfuhren, wie die moderne Holzkessel-Anlage funktioniert. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Hinter die Kulissen der LWL-Klinik Warstein haben Collin Protzek, Rebecca Schmidt und Simon Tacke geblickt. Beim Girls‘ Day/Boys‘ Day lernten die drei Schüler aus Büren, Erwitte und Warstein die Technikzentrale kennen, von der aus die Einrichtungen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) mit Energie versorgt werden. Matthias Kraft, Geselle in der Elektrowerkstatt, erklärte ihnen zum Beispiel, wie die Holzkessel-Anlage funktioniert, mit der im Winter etwa die Hälfte des Wärmebedarfs am LWL-Standort Warstein gedeckt wird.

Auch die so genannten Katakomben, das unterirdische Versorgungssystem der LWL-Einrichtungen, haben die drei besichtigt. Darüber hinaus hat Rebecca Schmidt die Arbeit in der Schreinerei kennen gelernt, wo sie unter Anleitung von Schreinergeselle Frank Humpert ein Vogelhäuschen selbst herstellte. Collin Protzek und Simon Tacke haben Mitarbeiter der Versorgungstechnik an diesem Tag begleitet und ihnen bei der Arbeit über die Schulter geschaut.

Ob dadurch ihre spätere Berufswahl beeinflusst werde, konnten die 14-jährige Schülerin und die beiden zwölf Jahre alten Schüler indes noch nicht sagen. Einig waren sie sich jedoch, dass der Besuch beim LWL für sie „eine tolle und spannende Erfahrung“ war. Vor allem hätten sie einen Eindruck davon gewinnen können, welche Abläufe im Hintergrund erforderlich sind, um den Betrieb großer psychiatrischer Einrichtungen „am Laufen“ zu halten.