Eine Karte, die Leben rettet: Warsteiner LWL-Mitarbeiter hat „Idee des Jahres 2015“: schematische Darstellung von Dienstautos für Unfallhelfer

LWL-Direktor Matthias Löb und der Leiter der LWL-Haupt- und Personalabteilung, Karl-Heinz Kötterheinrich, gratulieren Jörg Wiesehöfer (Mitte). Foto: LWL

LWL-Direktor Matthias Löb und der Leiter der LWL-Haupt- und Personalabteilung, Karl-Heinz Kötterheinrich, gratulieren Jörg Wiesehöfer (Mitte). Foto: LWL

Rund 4.800 Fahrten mit dem Dienstwagen zählt allein der Fuhrpark der LWL-Hauptverwaltung jährlich. LWL-Beschäftigte fahren täglich zu Terminen in ganz Westfalen-Lippe – im Jahr sind das über eine Million Kilometer, die sie auf den Straßen der Region unterwegs sind. Seit wenigen Monaten fährt auch immer eine Rettungskarte hinter der Sonnenblende mit. Diese schematische Darstellung des Autos hilft bei einem Unfall den Rettern, die Autoinsassen möglichst schnell aus dem Wagen zu befreien. Die Idee für diese Neuerung stammt von Jörg Wiesehöfer aus der LWL-Klinik Warstein, der am Montag dafür  von LWL-Direktor Matthias Löb und dem Leiter der LWL-Haupt- und Personalabteilung, Karl-Heinz Kötterheinrich, der zugleich Vorsitzender der Zentralen LWL-Ideenkommission ist, mit der „Idee des Jahres“ ausgezeichnet wurde.

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Eine Rettungskarte zeigt zum Beispiel, wo sich Karosserieverstärkungen, Gasleitungen, Gurtstraffer oder Airbags befinden. Foto: LWL

Eine Rettungskarte zeigt zum Beispiel, wo sich Karosserieverstärkungen, Gasleitungen, Gurtstraffer oder Airbags befinden. Foto: LWL

Die Rettungskarte zeigt den Aufbau des Autos von oben und von der Seite in A4-Größe. Helfer am Unfallort erfahren auf einen Blick, wo sich sicherheitsrelevante Bauteile wie zum Beispiel Karosserieverstärkungen, Gasleitungen, Gurtstraffer oder Airbags befinden. „Während der Rettungsaktion können diese Informationen verhindern, dass ein Airbag ausgelöst wird oder eine Verstrebung den Zugang erschwert. Und sie ermöglichen eine zügige Bergung der Unfallopfer“, sagt Jörg Wiesehöfer, der in der LWL-Klinik Warstein als Gesundheits- und Krankenpfleger und in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig ist. LWL-Direktor Matthias Löb lobt den Vorschlag: „Durch die Umsetzung dieser Idee kann der LWL dazu beitragen, dass seine Beschäftigten im Falle eines Unfalls schneller gerettet werden.“ Jörg Wiesehöfer erhielt für seinen Verbesserungsvorschlag eine Anerkennungsprämie.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralen Dienste der LWL-Haupt- und Personalabteilung setzten die Idee von Jörg Wiesehöfer bereits in die Tat um. Sie luden die entsprechenden Rettungskarten aus dem Internet herunter und statteten jedes Dienstfahrzeug damit aus. Aufkleber auf den Windschutzscheiben der Autos weisen auf die Rettungskarte, die üblicherweise hinter der Sonnenblende steckt, hin.

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