Kaufmännischer Direktor Helmut S. Ullrich nach 40 Jahren beim LWL in den Ruhestand verabschiedet

Seine Kolleginnen und Kollegen aus den Betriebsleitungen der LWL-Einrichtungen Lippstadt und Warstein

Seine Kolleginnen und Kollegen aus den Betriebsleitungen der LWL-Einrichtungen Lippstadt und Warstein

Nach 40-jähriger Dienstzeit verlässt Helmut S. Ullrich den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Zum Jahresende tritt der gebürtige Eickelborner, der seit 15 Jahren als Kaufmännischer Direktor den LWL-Einrichtungen im Kreis Soest vorstand, mit Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand. In Münster verabschiedete LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch (rechts im Bild) Ullrich in den bevorstehenden Ruhestand.

Wie sehr sich Ullrich um den LWL und damit auch um die Menschen in der Region verdient gemacht hat, wurde auch bei einer Feierstunde anlässlich seiner Verabschiedung deutlich. LWL-Maßregelvollzugsdezernent Tilmann Hollweg, LWL-Krankenhausdezernent Dr. Meinolf Noeker und LWL-Kämmerer Matthias Löb sagten ihm ebenso Danke und Lebewohl wie die Betriebsleitungen, Personalräte und Beschäftigten der Lippstädter und Warsteiner LWL-Einrichtungen. Auch Vertreter aus der Politik und langjährige Wegbegleiter waren unter den Gästen.

In einem Dialog ließen Hollweg und Noeker den Werdegang Ullrichs Revue passieren. Sie lobten vor allem das außerordentliche Engagement und den Ideenreichtum des scheidenden Kaufmännischen Direktors, mit dem es ihm gelungen sei, die LWL-Einrichtungen im Kreis Soest  wirtschaftlich und strukturell gut aufzustellen. Dabei erinnerten sie an die inhaltliche Zusammenführung der Kliniken, die Dezentralisierung der Heime und die Festlegung der Sollgröße der Forensik – Prozesse, an denen Ullrich wesentlichen Anteil hatte. „Sie sind ein Beamter mit unternehmerischem Weitblick“, brachte es Noeker auf den Punkt. Hollweg ergänzte: „Sie haben trotz der erheblichen Pflegesatzkürzungen und schwierigen Rahmenbedingungen im Maßregelvollzug stets all die Jahre mit einem ausgeglichenen Betriebsergebnis abgeschlossen.“ Dafür sprachen ihm beide großen Dank und Anerkennung aus.

„Sie haben alle wichtigen Veränderungen und Prozesse eingeleitet und entwickelt“, sagte Hans-Joachim Kayser, heimischer Abgeordneter der Landschaftsversammlung. Er dankte Ullrich für die erfolgreiche Zusammenarbeit, in der er „stets eine gute Symbiose zwischen Verwaltung und Politik geschaffen“ habe.

Seitens der Personalräte würdigte Erika Wegner-Kampschulte die Verdienste Ullrichs: „Sie haben im großen Maße dazu beigetragen, dass unsere Einrichtungen wirtschaftlich so gut dastehen.“ Dem schloss sich Dr. Nahlah Saimeh, Ärztliche Direktorin des LWL-Zentrums für Forensische Psychiatrie an. In ihrer Laudatio machte sie auch deutlich, dass das Ausscheiden Ullrichs aus dem aktiven Dienst einen großen Verlust für die LWL-Einrichtungen bedeutet. Sie wünschte ihm im Namen aller Betriebsleitungen Gesundheit und Vitalität für den neuen Lebensabschnitt.

Worte des Dankes richtete abschließend Helmut S. Ullrich an die anwesenden Vertreter aus Verwaltung und Politik des LWL sowie auch an seine Kolleginnen und Kollegen aus den Betriebsleitungen, die Personalräte, die Abteilungsleitungen und nicht zuletzt an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Sie sind die Garanten für eine gute Behandlung, Betreuung und Pflege und damit für die anerkannten Leistungen und den guten Ruf unserer Einrichtungen.“

Nach seiner Pensionierung wird Helmut S. Ullrich den LWL-Einrichtungen im Kreis Soest jedoch nicht ganz den Rücken kehren. Es gebe bereits mehrere Anfragen für ehrenamtliche Tätigkeiten, teilte der 65-Jährige mit. Seine Nachfolge wird zum 1. Januar Helmut Bauer antreten, der zuletzt in verschiedenen Führungspositionen für die Rhön-Klinikum AG tätig war.