Exponate aus dem LWL-Psychiatriemuseum Warstein vor der Kamera: Dokumentation zu ZDF-Dreiteiler illustriert auch die Nachkriegsgeschichte der Psychiatrie

160310ZDF-Museum2-1Erneut war jetzt ein Filmteam in den LWL-Gesundheitseinrichtungen in Warstein zu Gast. Die Einrichtungen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) diente diesmal allerdings nicht als Kulisse für einen aufwändigen Kinofilm. Es waren vielmehr die Exponate des Psychiatrie-Museums, die die Aufmerksamkeit der Berliner Produktionsfirma Februar Film auf sich gezogen hatten. Die Aufnahmen werden am Sonntag, 20. März, in einem Beitrag des ZDF mit dem Titel „Ku‘damm 56. Die Dokumentation“ zu sehen sein.

Medizinische Gerätschaften, alltägliche Gebrauchsgegenstände und auch der rekonstruierte Bettensaales aus dem Warsteiner Museum dienen dazu, die Geschichte der Psychiatrie in den 1950-er Jahren zu veranschaulichen. „Die Dreharbeiten sind sehr gut verlaufen. Das Team wurde freundlich empfangen und hat tolle Bilder gemacht“, bedankte sich Stephen Maier, Redakteur bei Februar Film, bei der Klinik und den Mitarbeitern des Museums.

Zu sehen ist die Dokumentation im Anschluss an den ersten Teil der ZDF-Spielfilmserie „Ku‘damm 56“. Der von der Ufa produzierte und hochkarätig besetzte Dreiteiler (unter anderem mit Sonja Gerhardt, Uwe Ochsenknecht und dem aus Hagen stammenden Sabin Tambrea) beleuchtet die Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik am Beispiel einer jungen Frau, die gegen das konservative Rollenverständnis rebelliert. In der um 21.45 Uhr gezeigten Dokumentation werden Themen aufgegriffen, die im fiktionalen Spielfilm von Bedeutung sind – so auch die damalige psychiatrische Behandlung.

Das im Jahr 2005 eröffnete Psychiatrie-Museum Warstein dokumentiert eindrucksvoll die Entwicklung von der einstigen Provinzial-Heilanstalt zu den heutigen Einrichtungen des LWL-PsychiatrieVerbunds. Weitere Informationen unter www.lwl-klinik-warstein.de/museum