Selbsthilfegruppen: Ein wichtiges Netzwerk der Nachbehandlung

rundschautalk-1034161_1280 pixabay hilfe Netzwerk der NachbehandlungWeiterer Teil unserer Serie „Patient im HSK“: Selbsthilfegruppen überbrücken Lücken im System und können für Betroffene eine große Stütze sein. Ein wichtiges Netzwerk der Nachbehandlung.

Rolf Klauke, selbst Borderline-Patient, kennt die Probleme aus eigenem Erleben. Und weiß, dass auch die Angehörigen der Erkrankten unbedingt Unterstützung benötigen: kompetente Unterstützung. So habe man vor Jahren seiner Frau auf deren Frage, was sie nun als Ehefrau eines Borderline-Erkrankten machen könne, geantwortet: „Lassen Sie sich doch scheiden.“

Damit so etwas nicht passiert, berät Rolf Klauke auch Familien Betroffener und lässt sich dafür in Seminaren des LWL-Fort- und Weiterbildungszentrums Warstein und der AKIS weiterbilden. „Denn die Familien stehen völlig allein da, ohne Unterstützung.“ Deshalb springt Klauke ehrenamtlich ein. Doch auch hier müsse es dringend Verbesserungen im System geben. „Zum Beispiel einen Arzt, der gezielt berät und die Möglichkeiten der Selbsthilfe kennt.“

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Achim Gieseke in der Westfälischen Rundschau.