Kliniken des LWL-PsychiatrieVerbunds wollen bei Projekten und Maßnahmen enger kooperieren

Pflegeexperten der LWL-Kliniken trafen sich im Auftrag des Arbeitskreises der Pflegedirektoren in Warstein

Pflegeexperten der LWL-Kliniken trafen sich im Auftrag des Arbeitskreises der Pflegedirektoren in Warstein (von links): Arndt Schlubach B.A. (Lippstadt und Warstein), Janina Eckhardt B.A. (Lengerich), Regine Groß B.A. (Lengerich), Antje Werner B.A. (Lengerich), Jasmin Schwickert B.A. (Herten ), Stefan Klees B.A. (Gütersloh), Andrea Marie Borgmann B.A. (Bochum), Petra Schniederjan B.A. (Herten), Kristin Moldenhauer B.Sc. (Dortmund), André Nienaber M.Sc. (Gütersloh) und Guido Langeneke, Diplom-Pflegewirt (Lippstadt und Warstein). Foto: LWL/Brinkmann

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Bei der Behandlung psychisch erkrankter Menschen trägt der Pflegedienst einen erheblichen Anteil. Um den sich verändernden Rahmenbedingungen in der psychiatrischen Versorgung auch zukünftig gewachsen zu sein, möchten die Kliniken des LWL-PsychiatrieVerbunds enger zusammenarbeiten und die psychiatrische Pflege gemeinsam weiter entwickeln. In Warstein ist jetzt der Startschuss gefallen zu einem Netzwerk innerhalb des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), in dem ein reger Austausch der Beteiligten zu Synergien führen soll. Initiiert wurde diese Bündelung fachlicher Kompetenzen durch den Arbeitskreis der Pflegedirektoren der LWL-Kliniken.

Das Netzwerk setzt sich zusammen aus Pflegefachleuten, die an den Kliniken des LWL-PsychiatrieVerbunds mit Projektmanagement oder Pflegeentwicklung betraut sind. „Wir möchten in vielfältigen Projekten und Maßnahmen enger kooperieren“, sagte Guido Langeneke, stellvertretender Pflegedirektor der LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt, der die Teilnehmer begrüßte. Arndt Schlubach, bei den beiden Kliniken zuständig für Projektmanagement und Versorgungsforschung, ergänzte: „Dies kann zum Beispiel die Entwicklung und Förderung von akademischen Berufsrollen in der Pflege betreffen oder die Förderung des Theorie-Praxis-Transfers im Hinblick auf die Nutzung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in der pflegerischen Versorgung.“

So soll etwa ein „Wissens-Pool“ eingerichtet werden, in dem wissenschaftliche Arbeiten von Pflege-Mitarbeitern gebündelt und für die beteiligten Kliniken nutzbar gemacht werden. Das Netzwerk könne darüber hinaus für die Forschung und Lehre eine Informations- und Schnittstellenfunktion bei der Zusammenarbeit mit Hochschulen einnehmen, so Schlubach. Weiterhin soll ein fachlicher Diskurs zu pflegeorganisatorischen und inhaltlichen Themen gefördert werden. Dazu möchten sich die Mitwirkenden sowohl in Form von Stellungnahmen austauschen, als auch einen „Journal Club“ einrichten, um wissenschaftliche Artikel zu Pflege-Themen zu diskutieren.

Alle gewonnenen Informationen und Inhalte werden im Anschluss an die regelmäßigen Netzwerk-Treffen dem Arbeitskreis der Pflegedirektoren der LWL-Kliniken schriftlich zur Verfügung gestellt.