„Das Gelbe vom Ei“: Fort- und Weiterbildungszentrum der LWL-Kliniken veröffentlicht neues Programmheft mit passgenauen Angeboten

Monika Stich und Ihr Team stellen das neue Fortbildungsprogramm vor.

Das Team des FWZ Warstein hat ein Fortbildungsprogramm mit passgenauen Qualifizierungsmaßnahmen erstellt (von links): Leiterin Monika Stich, Stephanos Kariotis, Reinhild Schmidt und Olga Elscheidt. Foto: LWL/Eva Brinkmann

„Das Gelbe vom Ei…“ ist das neue Programmheft betitelt, das jetzt vom Fort- und Weiterbildungszentrum (FWZ) der LWL-Kliniken im Kreis Soest veröffentlicht wurde. „Viele Qualifizierungsangebote können ‚ganz nett’ sein. Viel wichtiger es ist jedoch, Inhalte so zu transportieren, dass ein nachhaltiges Lernen und damit auch die Implementierung in der Praxis möglich sind“, verdeutlicht Monika Stich, Leiterin des Bildungsinstituts im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). „Daher sind unsere Angebote passgenau auf die Fachkräfte zugeschnitten. Wir bieten weniger Vortragsveranstaltungen, sondern vielmehr Trainingseinheiten zur Stärkung der Kompetenzen, bei denen die Qualität an erster Stelle steht.“

Die Angebote des FWZ richten sich vornehmlich an Berufsgruppen, die im psycho-sozialen oder psychiatrischen Tätigkeitsfeld beschäftigt sind. Auf der Basis aktuellen Fachwissens werden zum Beispiel Fortbildungen zu den Themen Resilienz, Casemanagement, Klientenbezogene Gesprächsführung oder Akzeptanz und Commitment-Therapie (ACT) angeboten. Darüber hinaus widmet sich ein Themenkomplex mit Seminaren zu Eingliederungshilfe und Pflegereform der Vermittlung rechtlicher Grundlagen gemäß dem neuen Pflegestärkungsgesetz. Ergänzend dazu gibt es Fortbildungen, etwa zum Selbstmanagement, die auch andere Berufsgruppen ansprechen.

„Um die Qualität unserer Angebote aufrecht zu erhalten, messen wir diese anhand bestimmter Indikatoren. Wir freuen uns, dass uns auf einer Skala von eins bis sieben ein Mittelwert von 6,4 bescheinigt wurde, was einen hohen Zufriedenheitsgrad signalisiert“, so Monika Stich. „Weitere Rückmeldungen belegen, dass die Atmosphäre ein großer Pluspunkt ist. Deshalb nehmen viele Teilnehmer weite Anfahrtswege in Kauf, um zu uns nach Warstein zu gelangen.“

Anerkannt bleibt auch die Bedeutung des FWZ für die LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt. „Im Rahmen eines durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Projekts wurde der Qualifizierungsbedarf der Beschäftigten aller Berufsgruppen strukturiert erfasst, so dass Schulungsmaßnahmen genau darauf abgestimmt und durchgeführt werden konnten“, berichtet Pflegedirektor Magnus Eggers. „Wir rechnen mit nachhaltigen Effekten, die uns bei der Behandlung der Patientinnen und Patienten sehr zugute kommen.“

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