Archiv der Kategorie: LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt

Auf dieser Seite finden Sie Beiträge mit Auszug und Bild, die dem LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt zugeordnet wurden. Sie können sich außerdem eine tabellarische Auflistung der Beiträge anzeigen lassen.

Forensik engagiert gegen häusliche Gewalt: Spende an Kreisjugendamt ermöglicht auch weiterhin ambulantes Therapieangebot

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Gudrun Hengst und Marianne Schaefer nahmen den symbolischen Scheck von Pflegedirektor Bernd Sternberg und der Ärztlichen Direktorin Dr. Nahlah Saimeh entgegen (von rechts). Foto: LWL/Brinkmann

Das LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie (ZFP) Lippstadt engagiert sich auch in diesem Jahr wieder für die ambulante Therapie von Männern, die häusliche Gewalt ausüben. Die Ärztliche Direktorin Dr. Nahlah Saimeh und Pflegedirektor Bernd Sternberg überreichten eine sachgebundene Spende über 2000 Euro an Gudrun Hengst von der Kreiskooperationsrunde „Häusliche Gewalt“ und Marianne Schaefer, Leiterin des Sachgebiets Frühe Hilfen und Kinderschutz des Kreisjugendamts. Ziel ist es, Männer zu unterstützen, die sich aus dem Teufelskreis der Beziehungsgewalt lösen möchten, sich aber eine Behandlung selbst ohne finanzielle Unterstützung nicht leisten können. Weiterlesen

Rekordbeteiligung beim Firmenlauf am Möhnesee: 75 LWL-er gehen an den Start – Mirko Stellmacher wiederholt Vorjahreserfolg und wird Zweiter

GesamtSport, Spaß und Teamgeist in toller Atmosphäre – das wollten sich auch die 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht entgehen lassen, die beim 5. Sparkassen-Firmenlauf in den Trikots der LWL-Einrichtungen im Kreis Soest an den Start gingen. 3000 Teilnehmende aus 187 Firmen liefen, joggten oder walkten insgesamt an den Ufern des Möhnesees entlang, jeder in seinem Tempo und je nach Lust, Laune und Ehrgeiz alleine, zu zweit oder im Kreise mehrerer Kollegen. Damit war die maximale Teilnehmerzahl erreicht – und auch die LWL-er stellten in punkto Beteiligung einen eigenen Rekord auf. Weiterlesen und Fotos ansehen >>

Familienbewusste Personalpolitik: LWL-Einrichtungen Lippstadt und Warstein erneut mit Zertifikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet

Gerrit Jungk, Leiter der Abteilung Personal (3. von links), nahm mit Vertretern anderer Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen das Zertifikat zum audit berufundfamilie für die LWL-Einrichtungen in Lippstadt und Warstein von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (links) und John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung (rechts), entgegen. Familienbewusste Personalpolitik

Gerrit Jungk, Leiter der Abteilung Personal (3. von links), nahm mit Vertretern anderer Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen das Zertifikat zum audit berufundfamilie für die LWL-Einrichtungen in Lippstadt und Warstein von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (links) und John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung (rechts), entgegen.

westfalenpostDie LWL-Einrichtungen in Lippstadt und Warstein sind in Berlin erneut für ihre strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik ausgezeichnet worden. Gerrit Jungk, Leiter der Abteilung Personal, nahm das Zertifikat zum audit berufundfamilie von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie Stiftung, entgegen. Die Kliniken Lippstadt und Warstein im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) sind bereits seit 2009 berechtigt, das Zertifikat der berufundfamilie Service GmbH zu führen, ein Jahr später zog das LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt nach, und seit 2011 tragen auch die Pflegezentren und Wohnverbünde beider Standorte dieses Gütesiegel. Voraussetzung für das drei Jahre gültige Zertifikat ist die erfolgreiche Durchführung des audit berufundfamilie, das als Managementinstrument der nachhaltigen Verbesserung einer familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik dient. Weiterlesen

Die allerwenigsten Gewalttäter sind psychisch krank

Dr. Nahlah Saimeh über Gewalttaten von psychisch kranken Menschen.

Symbolbild

deutschlandradio-kulturDr. Nahlah Saimeh ist Direktorin der Forensischen Psychiatrie in Lippstadt. In ihrer Klinik sind Menschen untergebracht, die aufgrund ihrer psychischen Krankheit Gewalttaten verübt haben. Außerdem arbeitet die Psychiaterin als Gutachterin in Gerichtsprozessen, um die Strafmündigkeit des Angeklagten festzustellen. Und sie betont: Die allerwenigsten Gewalttäter sind psychisch krank. Das gilt auch für terroristische Attentäter: „Es gibt die ganz kleine Gruppen, der richtig psychisch kranken Leute. Das sind vorwiegend Menschen mit einer schizophrenen Erkrankung oder ganz ausgeprägten wahnhaften Störung, die sind richtig psychisch krank. Das ist eine kleine Gruppe. Einzeltäter, die fühlen sich zu einer Ideologie hingezogen und ziehen das dann allein durch“, so Saimeh.

Lesen Sie das ganze Interview von Wibke Bergemann mit Dr. Nahlah Saimeh im Deutschlandradio Kultur.

Henriette Reker, Jo Cox: Attentate von psychisch Kranken – „Primitivierung des Denkens“

SaimehSpiegel-OnlineDie Attacke auf die Kölner Politikerin Henriette Reker, der Mord an Jo Cox: Angriffe psychisch auffälliger Menschen scheinen sich zu mehren. Psychiaterin Nahlah Saimeh über den Zusammenhang von Politik und Wahn.

SPIEGEL ONLINE: Frau Dr. Saimeh, der mutmaßliche Mörder der britischen Parlamentarierin Jo Cox soll „Britain First“ gerufen haben, als er sie tötete. Am nächsten Tag hieß es, der Mann sei psychisch krank. War das jetzt eine politische Tat oder die Tat eines kranken Mannes?

Dr. Nahlah Saimeh: Um das sicher zu beurteilen, fehlen mir die Informationen. Es kann ja auch beides sein, der Täter kann sowohl psychisch krank sein und – davon unabhängig – radikale politische Ansichten vertreten. Es ist aber grundsätzlich auch denkbar, dass zum Beispiel eine Schizophrenie oder wahnhafte Störung diesen Mann erst zu einem Angreifer hat werden lassen. Und Denkinhalte psychisch kranker Menschen werden eben auch durch gesellschaftliche Themen und Debatten beeinflusst.

Lesen Sie das ganze Interview von Francesco Giammarco im Spiegel.

 

Forensik-Fachtagung: Patienten bleiben immer länger – „Gefährliches Dilemma“?

LWL-ZFP-Lippstadt3Mehr als ein Viertel der rund 8.000 Patienten im deutschen Maßregelvollzug für psychisch kranke Straftäter sind seit zehn Jahren und länger per Gerichtsbeschluss dort untergebracht. Die durchschnittliche Unterbringungsdauer in forensischen Kliniken für schuldunfähige Täter ist bundesweit auf acht Jahre (2008: sechs Jahre) gestiegen. Darauf hat Tilmann Hollweg, Maßregelvollzugsdezernent des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), am Mittwoch (2.3.16) bei der Eröffnung der mit rund 500 Teilnehmern alljährlich größten deutschen Expertentagung der forensischen Psychiatrie (bis Freitag, 4.3.) im westfälischen Lippstadt-Eickelborn hingewiesen.

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Beschränkte Ausschreibung (VOB): Heizungs- und Sanitär- und Lüftungsarbeiten

heating-463904_960_720WIr brauchen Unterstützung bei Heizungs- und Sanitär- und Lüftungsarbeiten.

  • Unsere Ausschreibung umfasst:7 Stck. Sanitärobjekte inkl. Be- und Entwässerung
    Rohrdämmung
  • 25 m² Fußboden- und Wandheizung inkl. Verteiler mit Regelstation
  • 1 Stck. Lüftungsgerät
  • 4 Stck. Abluftventilatoren + Luftkanalsystem

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Informationen zum Vergabeverfahren

Weiterhin zertifiziert familienfreundlich: LWL-Gesundheitseinrichtungen Lippstadt und Warstein für drei weitere Jahre mit Gütesiegel „audit berufundfamilie“ ausgezeichnet

pixabay_baby-22194_960_720Die LWL-Gesundheitseinrichtungen im Kreis Soest haben erfolgreich die zweite Rezertifizierung zum „audit berufundfamilie“ durchlaufen. Damit sind die Kliniken, Pflegezentren und Wohnverbünde des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Lippstadt und Warstein sowie das LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt für drei weitere Jahre berechtigt, das Gütesiegel der berufundfamilie gGmbH zu führen. Hierzu hat die Geschäftsführung der gGmbH, einer Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, in einem Schreiben gratuliert. Die öffentliche Vergabe der Zertifikats-Urkunden erfolgt voraussichtlich im zweiten Quartal dieses Jahres.

audit berufundfamilieDie familienbewusste Ausrichtung der Einrichtungen ist somit nach der Erstzertifizierung 2009 und der ersten Rezertifizierung 2012 ein weiteres Mal von externer Seite bestätigt worden. In Abstimmung mit den Betriebsleitungen wurde diesmal eine neue Zielvereinbarung festgelegt. Diese soll den aktuellen Stand sichern und sieht im Bereich der internen und externen Kommunikation rund um das Thema noch Verbesserungen vor. „Gut zu sein, heißt nicht, dass wir nicht noch besser sein können“, möchte Gerrit Jungk, Leiter der Abteilung Personal und Recht, den eingeschlagenen Kurs weiter fortsetzen.

Informationen zu den Angeboten rund um die Thematik.

Psychiaterin Nalah Saimeh: Radikale sind nicht „krank“

westfalenpostterror-attack-349913_960_720 interview Nalah Saimeh Die forensische Psychiaterin Nalah Saimeh über Terror und Gewalt, die Angst vor der Komplexität moderner Gesellschaften und die Fähigkeit zum Töten.

Wie kann es sein, dass junge Männer plötzlich zu Massenmördern werden? Was geht in ihnen vor? Fragen an Dr. Nalah Saimeh, Ärztliche Direktorin des LWL-Zentrums für forensische Psychiatrie in Lippstadt.

Lesen Sie das ganze Interview von Harald Ries in der Westfalenpost.

Vorträge, Aktionen und gesunde Snacks: LWL-Mitarbeiter leisten beim Aktionstag einen Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit

151123gesundheitstag-warstein1Einmal die eigene Gesundheit in den Mittelpunkt stellen – davon haben die Beschäftigten der LWL-Einrichtungen in Lippstadt und Warstein regen Gebrauch gemacht. Beim 4. Mitarbeiter- und Gesundheitstag, der alle zwei Jahre von der Abteilung Personal und Recht veranstaltet wird, stand mit Vorträgen, Informationsständen und vielen Aktionen der beteiligten Firmen an beiden Standorten ein breit gefächertes Angebot zur Verfügung. Außerdem wurden die Gewinner der Aktion „Mit dem Fahrrad zur Arbeit“ prämiert. Weiterlesen