Archiv der Kategorie: LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt

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Psychiaterin Nalah Saimeh: Radikale sind nicht „krank“

westfalenpostterror-attack-349913_960_720 interview Nalah Saimeh Die forensische Psychiaterin Nalah Saimeh über Terror und Gewalt, die Angst vor der Komplexität moderner Gesellschaften und die Fähigkeit zum Töten.

Wie kann es sein, dass junge Männer plötzlich zu Massenmördern werden? Was geht in ihnen vor? Fragen an Dr. Nalah Saimeh, Ärztliche Direktorin des LWL-Zentrums für forensische Psychiatrie in Lippstadt.

Lesen Sie das ganze Interview von Harald Ries in der Westfalenpost.

Vorträge, Aktionen und gesunde Snacks: LWL-Mitarbeiter leisten beim Aktionstag einen Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit

151123gesundheitstag-warstein1Einmal die eigene Gesundheit in den Mittelpunkt stellen – davon haben die Beschäftigten der LWL-Einrichtungen in Lippstadt und Warstein regen Gebrauch gemacht. Beim 4. Mitarbeiter- und Gesundheitstag, der alle zwei Jahre von der Abteilung Personal und Recht veranstaltet wird, stand mit Vorträgen, Informationsständen und vielen Aktionen der beteiligten Firmen an beiden Standorten ein breit gefächertes Angebot zur Verfügung. Außerdem wurden die Gewinner der Aktion „Mit dem Fahrrad zur Arbeit“ prämiert. Weiterlesen

Opfern der Euthanasie die Menschenwürde zurückgeben

treise-kapelle - Gedenken an die Eutanasie-OpferrundschauIn Erinnerung gebracht werden die Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus im Rahmen der Euthanasie deportiert und ermordet wurden, in jedem Jahr an der Treisekapelle auf dem Gelände der LWL-Klinik. Gastredner war in diesem Jahr Autor Robert Domes.

Autor Robert Domes erinnert an die Euthanasie-Opfer

Robert Domes

Kein Opfer ist je vergessen – in Erinnerung gebracht werden die Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus im Rahmen der Euthanasie deportiert und ermordet wurden, in jedem Jahr an der Treisekapelle auf dem Gelände der LWL-Klinik. „Es geht darum, die Opfer zu ehren und ihnen ihre Würde zurückzugeben“, betonte Robert Domes, Autor des Romans „Nebel im August“, der bei der 31. Gedenkfeier nachdenkenswerte Worte sprach. „Erinnern heißt nichts anderes als lernen.“ Man erinnere sich an die Fehler von gestern, damit man heute nicht die gleichen Fehler machen würde.

Lesen Sie den ganzen Betrag von Tanja Frohne in der Westfälischen Rundschau.

Kompetente Hilfe bei sozialen Konflikten und psychischen Belastungen: Stephanie Goldhagen berät Kolleginnen und Kollegen an LWL-Einrichtungen Lippstadt

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Haben das neue Angebot zur Unterstützung der Beschäftigten am Standort Lippstadt gestartet (von links): Gerrit Jungk, Leiter der Abt. Personal und Recht, LWL-Gleichstellungsbeauftragte Ute Junker, Stephanie Goldhagen, Ansprechpartnerin für Gleichstellung und Soziales, und Inga Mählmann von der LWL-Sozialberatung. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Ein neues Angebot, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei vielfältigen Problemen zu beraten und zu unterstützen, ist jetzt an den LWL-Einrichtungen Lippstadt gestartet. Stephanie Goldhagen, die bislang für Gleichstellungsfragen zuständig war, ist seit Anfang November in erweiterter Funktion als Ansprechpartnerin für Gleichstellung und Soziales eingesetzt. Innerhalb des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) ist dies ein Modellprojekt.

„Es handelt sich hierbei um ein dem Zeitgeist entsprechendes Modell, das auch als modifizierter Nachläufer des örtlichen Suchtbeauftragten und der Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen bezeichnet werden kann“, erläutert Gerrit Jungk, Leiter der Abteilung Personal und Recht, der das Angebot initiiert hat. „Die Anforderungslage hat sich verändert. Daher ist es sinnvoll, neben den Vorgesetzten und dem Personalrat als ‚klassischen‘ Ansprechpartnern bei Problemen und Konflikten eine weitere, von großer Fachlichkeit geprägte Möglichkeit der Beratung und Unterstützung anzubieten.“ Weiterlesen

Informativer Austausch mit den ehemaligen Kollegen: Neueste Entwicklungen an Lippstädter LWL-Einrichtungen beim Treffen der Pensionäre vorgestellt

151029pensionaere-lp160 ehemalige Beschäftigte des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) sind auch in diesem Jahr der Einladung gefolgt, um sich im gut gefüllten Festsaal in Eickelborn über aktuelle Entwicklungen bei ihrem einstigen Arbeitgeber zu informieren. Anschließend bestand bei Kaffee und Kuchen gute Gelegenheit, mit den ehemaligen Arbeitskollegen ins Gespräch zu kommen und Erinnerungen auszutauschen. Weiterlesen

Einladung zur Gedenkfeier der Euthanasieopfer

Einladung zur Gedenkfeier der EuthanasieopferLiebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

„Denn gerade die Menschen, die nicht funktionieren – die Unpassenden, die Behinderten und Außenseiter – bringen uns zum Nachdenken über die Grundwerte unseres Daseins. Sie machen unser Leben reicher, bunter und menschlicher.“

Robert Domes
Nachwort zu „Nebel im August“

Im Jahr der Dreharbeiten zur Verfilmung des Buches „Nebel im August“ möchten wir (zum 31. Mal) der Warsteiner Euthanasieopfer gedenken. Sie sind und bleiben es wert!

Hierzu laden wir Sie daher alle ein für den Totensonntag, 22. November 2015, um 11.15 Uhr an der Treise-Kapelle der LWL-Einrichtungen Warstein.

Info-Flyer als PDF-Dokument.

Kunstmesse im Kunsthaus Kannen ist eröffnet – Das offene Atelier des LWL-Zentrums für Forensische Psychiatrie Lippstadt-Eickelborn stellt ebenfalls aus

Offenes Atelier des LWL-Zentrums für Forensische Psychiatrie Lippstadt stellt im Kunsthaus Kannen aus.westfaelische-nachrichtenBegegnung und Austausch sind Ziele des Forums, patriot-logo-kleindas Klaus Telger als „Messe der kurzen Wege“ im Kunsthaus Kannen beschreibt. Denn bis einschließlich Sonntag präsentieren sich nicht weniger als 20 Institutionen aus der Schweiz, Österreich, Italien und Ungarn auf zwei mal zwei Metern Raum. Darunter sind Projektinitiativen, Werkstätten, Galerien, Museen – und forensische Einrichtungen wie das offene Atelier im LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt-Eickelborn. Leiterin Rebekka Schulte verweist auf die Zeichnung einer jungen Frau aus dem Irak, die als Kind nach Deutschland flüchtete, dann psychisch erkrankte und eine Straftat beging. Das Erlebte drückt sie nun in ihrer Kunst aus.

Mitarbeiter nehmen die Partnermonate der Elternzeit

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Krankenpfleger Jörg Wiesehöfer wird für seine Tochter Charlotte in diesem Jahr die zwei Partnermonate der Elternzeit nehmen. Foto: Melanie Reuß Fotografie

westfalenpostMänner meist nur zwei Monate raus – Das lässt sich auch in Warstein beobachten. Ein Beispiel: Die LWL-Gesundheitseinrichtungen beschäftigen am Standort Warstein aktuell 800 Mitarbeiter. 14 befinden sich zur Zeit im Mutterschutz, in Elternzeit oder haben wegen der Schwangerschaft ein Berufsverbot. „Das sind alles Frauen“, sagt Gerrit Jungk, Personalleiter der LWL-Kliniken im Kreis Soest, auf Anfrage der WP, „dabei lässt sich schon ein Trend beobachten, dass auch Männer die Elternzeit in Anspruch nehmen.“ Diese würden jedoch meistens nur zwei Monate nehmen, während die Frauen in der Regel ein Jahr aus dem Beruf raus seien, sobald der Nachwuchs da ist.

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Anna Gemünd in der Westfalenpost.

Weiterführende Informationen zum Thema auf der Seite „Audit Beruf-und-Familie“

Rente mit 63 – LWL-Beschäftigte machen kaum davon Gebrauch

Ruhestand - Rente mit 63

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rundschauIn den LWL-Gesundheitseinrichtungen in Warstein und Lippstadt haben im vergangenen Jahr lediglich 23 Beschäftigte das Angebot der früheren abschlagsfreien Rente in Anspruch genommen. „Aufgrund unserer umfangreichen Ausbildung konnten Engpässe durch Auszubildende, die mit der Ausbildung zum 30. September 2014 sowie zum 31. März 2015 fertig geworden sind, abgefangen werden. Außerdem haben wir eine demografieorientierte Nachwuchsförderung, so dass auch hier Austritte abgefangen werden konnten,“ berichtet Jutta Oesterhelweg, stellvertretende Leiterin der Abteilung Personal und Recht.

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Manfred Böckmann in der Westfälischen, Rundschau.

Maßregelvollzug: niedrige Rückfallquoten auch in Zukunft sicherstellen

juraforumpolice-cars-271216_1280_pixabayMenschen, die aufgrund einer akuten psychischen Erkrankung straffällig geworden sind, werden im Maßregelvollzug psychiatrisch-psychotherapeutisch behandelt. In der Öffentlichkeit gelten sie auch nach ihrer Entlassung als unberechenbar und gefährlich. Dabei ist die Rückfallquote erheblich niedriger als im Strafvollzug. Um psychisch kranke Straftäter auch in Zukunft erfolgreich behandeln und sichern zu können, braucht es jedoch ausreichend Nachwuchskräfte in der forensischen Psychiatrie. Im Rahmen ihrer dritten Summer School bietet die DGPPN deshalb heute und morgen rund 40 Medizinstudierenden am LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie in Lippstadt einen spannenden Einblick in das Fachgebiet.

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