Archiv der Kategorie: LWL-Psychiatriemuseum Warstein

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LWL-Klinik: Neuer Ärztlicher Direktor will Ambulanz ausbauen

Volkmar Sippel

Seit Jahresbeginn ist Volkmar Sippel neuer Ärztlicher Direktor der LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt. Im Interview spricht er über seine Pläne.

In seinem neuen Büro fühlt sich Dr. Volkmar Sippel schon wohl. „Ich würde hier glatt einziehen“, sagt er. Denn im Gegensatz zu seiner frisch bezogenen Wohnung ist sein Arbeitsort bereits komplett hergerichtet. Der 49-Jährige ist neuer Ärztlicher Direktor der LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt.

LWL-Institutsambulanz am Standort Warstein

Im Exklusiv-Interview erzählt er, wie er vom Theaterregisseur zum Psychiater wurde, was ihn zum Wechsel nach Warstein bewegt hat und wie er die großen Fußspuren seines Vorgängers ausfüllen möchte.

Lesen Sie das ganze Interview von Thorsten Streber in der Westfälischen Rundschau.

Klinikchef mit Struktur und Leidenschaft: „LWL-Urgestein“ Dr. Josef Leßmann als Ärztlicher Direktor der Kliniken Warstein und Lippstadt verabschiedet

Dr. Josef Leßmann (links) freut sich, dass mit Dr. Volkmar Sippel ein kompetenter Nachfolger das Amt des Ärztlichen Direktors an den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein übernehmen wird. Fotos: LWL/Brinkmann

Dr. Josef Leßmann (links) freut sich, dass mit Dr. Volkmar Sippel ein kompetenter Nachfolger das Amt des Ärztlichen Direktors an den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein übernehmen wird. Fotos: LWL/Brinkmann

Für Landesdirektor Matthias Löb ist er ein „ausgezeichneter Botschafter“ der Psychiatrie, für seine Kollegen vom Arbeitskreis der Ärztlichen Direktoren ein „LWL-Urgestein und richtig gutes Vorbild“: Mit der Verabschiedung von Dr. Josef Leßmann als Ärztlichem Direktor ist an den Kliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Lippstadt und Warstein eine Ära zu Ende gegangen. Zum 1. Januar übernimmt Dr. Volkmar Sippel diese Position, der zuvor an zwei Kliniken in Süd-Dänemark in Leitungsfunktion tätig war, und über umfangreiche Erfahrung auf dem Fachgebiet der Psychiatrie und Psychotherapie verfügt. Weiterlesen

Familie von Euthanasie-Opfer zu Besuch in Warstein

Giulia Turek, Ur-Großenkelin eines Euthanasieopfers aus Warstein, spielte ein Trompetensolo.

Vier Frauen aus drei verschiedenen Generationen kehren an den Ort ihrer Wurzeln zurück. Und das Einzige, was ihnen von ihrer gemeinsamen Vorfahrin bleibt, ist eine Geburtsurkunde und ein weißlich leuchtender Name auf einer Gedenktafel: Zum zweiten Mal nehmen Inge Medau, Gabriela Macagnino, Christina Medau-Turek und Giulia Turek an der kleinen Feierstunde zum Gedenken an die Euthanasie-Opfer teil.

„Ich bin wirklich dankbar für die ganzen hilfsbereiten Menschen hier, die mir auf meiner Spurensuche geholfen haben“, so die Enkelin des Euthanasie-Opfers. Mit Helmut Monzlinger vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein sowie Dr. Ernst Grafe sei sie auf geschichts- und ortskundige Menschen getroffen, Monzlinger begleitete sie dann auch zum ersten Mal in die Treise-Kapelle. „Das war ganz komisch, es stehen so viele Menschen auf der Gedenktafel im Inneren der Kapelle. Aber es war, als hätte mich Emmas Name wie ein Magnet angezogen – ich bin automatisch darauf zugegangen“, zeigte sich Gabriela Macagnino noch immer etwas aufgewühlt von diesem Erlebnis, „und auch wenn die Geschichte so traurig ist, habe ich mich seit meinem ersten Besuch hier direkt wohl gefühlt.“

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Elisa Sobkowiak.

Lebensgeschichten gegen das Vergessen

rundschau1575 – so viele Menschen wurden in den Jahren 1941 bis 1943 aus der Heil- und Pflegeanstalt auf dem heutigen LWL-Gelände deportiert, fielen schutzlos den grausamen Holocaust-Verbrechen zum Opfer. Eine große Zahl, die dennoch nicht wirklich berühren kann, weil sie anonym ist, kaum greifbar oder gar vorstellbar.

„Namen und Lebensgeschichten berühren hingegen schon. Da läuft mir jedes Mal ein kleiner Schauer über den Rücken, wenn wir mehr über personalisierte Schicksale erfahren“, zeigte sich Bürgermeister Thomas Schöne auf der alljährlichen Gedenkfeier an der Treise-Kapelle betroffen. Er selbst habe nun für eines der Opfer eine Patenschaft übernommen. Für einen der hell leuchtenden Namen auf der Gedenktafel in der kleinen Kapelle der LWL-Einrichtungen.

Informationen zum Film „Neben im August“, der sich mit der Thematik auseinander setzt. Er wurde u.a. beim LWL in Warstein gedreht.

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Elisa Sobkowiak in der Westfälischen Rundschau.

Demnächst im Kino: Nebel im August – Euthanasie

soester-anzeigerSeit Montag laufen die letzten Pressevorführungen, am Donnerstag, 29. September, ist dann der offizielle Kinostart für „Nebel im August“. Auch in Lippstadt wird der 127-minütige Film dann gezeigt. „Es dürfte hier ein erhöhtes lokales Interesse geben“, so Marina Herberg vom Cineplex, da ein Großteil des Films in der LWL-Klinik in Warstein sowie im Kloster in Mülheim gedreht wurde und viele lokale Komparsen mitgewirkt haben.

Trailer und Film-Kritik von Robert Hofmann

Altersfreigabe: 12 Jahre

Ein „ver-rücktes“ Jubiläum

westfalenpostEs ist ein Jubiläum, das nicht groß gefeiert wird. Dabei ist die Zahl durchaus beachtlich: Am kommenden Montag ist es 111 Jahre her, dass die heutige LWL-Klinik in Suttrop ihre ersten Patienten aufnahm. Der 15. August 1905 markiert somit den Grundstein für die Geschichte einer Klinik und ihrer Menschen, die eng mit der Stadtgeschichte Warsteins verknüpft ist. Anders als zum 100. Geburtstag 2005 wird dieses Datum in diesem Jahr nicht groß begangen, ist es ja auch kein „richtiges“ Jubiläum.

Wir haben diesen „närrischen“ Geburtstag dennoch zum Anlass genommen, zu schauen, welche Fakten und Geschichten die Klinik ausmachen, was sie mit Warstein verbindet und was sich in den vergangenen elf Jahren verändert hat. Daraus entstanden sind elf Thesen über die Psychiatrie im Allgemeinen und die LWL-Klinik im Besonderen.

Einige lassen sich bestätigen, wieder andere deutlich widerlegen – alle aber zeigen eines ganz deutlich: Auch 111 Jahre sind ein guter Grund, zu feiern.

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Anna Gemünd in der Westfalenpost.

„Hornhaut auf der Seele“: Neues Klinikmagazin widmet sich dem Thema Resilienz

Klinikmagazin Resilienz - Ausgabe 19westfalenpostWarum haben einige Menschen ein „dickes Fell“, während andere auf Stress, Anforderungen und Konfrontationen sehr empfindsam reagieren? – Die mal mehr, mal weniger starke „Hornhaut auf der Seele“, die uns psychischen Druck leichter ertragen lässt, bezeichnet man in Fachkreisen als Resilienz. Der Frage, ob sich diese Art Widerstandskraft „erlernen“ lässt und inwiefern sie uns davor schützen kann, psychisch zu erkranken, geht die 19. Ausgabe des Klinikmagazins auf den Grund, das die Kliniken Warstein und Lippstadt des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) jetzt veröffentlicht haben.

budda Resilienz„Wie viel Stress und Druck ein Mensch empfindet, hängt in erheblichem Maße von seiner psychischen Widerstandskraft ab, die er von Kindesbeinen an entwickelt“, weiß Dr. Josef Leßmann, Ärztlicher Direktor der beiden LWL-Kliniken. „Persönliche Eigenschaften bzw. Anlagen tragen ebenso dazu bei wie das soziale Umfeld und die Erziehung.“ Ein Ziel psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung müsse es daher sein, entsprechende Stärken „zu entdecken, zu fördern und die Patienten zu ermuntern, diese gezielter einzusetzen“.

Auf welch vielfältige Weise dies an den LWL-Kliniken geschieht, davon berichten Chefärzte, Therapeuten und weitere Fachkräfte im Magazin.

Das Klinikmagazin zum Thema Resilienz kostenlos bestellen

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Exponate aus dem LWL-Psychiatriemuseum Warstein vor der Kamera: Dokumentation zu ZDF-Dreiteiler illustriert auch die Nachkriegsgeschichte der Psychiatrie

160310ZDF-Museum2-1Erneut war jetzt ein Filmteam in den LWL-Gesundheitseinrichtungen in Warstein zu Gast. Die Einrichtungen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) diente diesmal allerdings nicht als Kulisse für einen aufwändigen Kinofilm. Es waren vielmehr die Exponate des Psychiatrie-Museums, die die Aufmerksamkeit der Berliner Produktionsfirma Februar Film auf sich gezogen hatten. Die Aufnahmen werden am Sonntag, 20. März, in einem Beitrag des ZDF mit dem Titel „Ku‘damm 56. Die Dokumentation“ zu sehen sein.

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Schräders sind in Warstein hängen geblieben – und glücklich

100930museum Cordula und Winfried Schräder

Bereits 2010 überreichte Cordula Schräder dem 10.000 Besucher ein kleines Präsent.

nrzCordula und Winfried Schräder aus Münster leben seit 40 Jahren in Warstein und sind überzeugt: „Man darf nicht immer nur jammern.“

Sie lacht: „Ja, ich bin vielleicht immer noch ein bisschen Münsteranerin, aber ich habe hier so viele Freunde mittlerweile gefunden und durch die Arbeit hänge ich an dem Ort – besonders an dem Klinikgelände.“ Denn auch Cordula Schräder blieb irgendwann ganz in Warstein, die Pendelei nach Münster hörte auf, als sie anfing, im Museum der LWL-Klinik zu arbeiten. „Schuld“ daran war ihr Nachbar: Andreas Mueller-Andriessen, ehemaliger Verwaltungsleiter, fragte seine Nachbarin, ob sie nicht in dem von ihm aufgebauten Museum Führungen übernehmen wollte. Sie wollte – und ist seitdem noch mehr in Warstein angekommen.

Lesen Sie den ganzen Bericht von Anna Gemünd in der NRZ.

 

Auf Führungsaufgaben im Krankenhaus vorbereitet: Absolventen des BBDK-Traineeprogramms hospitieren in LWL-Klinik Warstein

bbdk-trainees führungskräfte

Gerrit Jungk, Leiter der Abteilung Personal und Recht (links), begrüßte die Besuchergruppe des BBDK in der LWL-Klinik Warstein (weiter von links): Dominik Sahm, Stephan Schulze-Waltrup, Anja Ohneiser, Geschäftsführerin Beate Ostermann, Lina Zeller, Janina Bauer, Gasthörerin Marjanne Bocionek und Jonas Wilbert. Foto: LWL/Brinkmann

Zukünftige Führungskräfte auf die Aufgaben im Krankenhaus-Management vorzubereiten, das ist Ziel eines Traineeprogramms des Berufsbildungswerks Deutscher Krankenhäuser e.V. (BBDK). Die Kliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Warstein und Lippstadt gehören zu den bundesweit zwölf Krankenhäusern, die sich derzeit an dem Schulungsprogramm beteiligen. Zum Abschluss der eineinhalbjährigen Ausbildung trafen sich die Absolventen jetzt zu einer gemeinsamen Hospitation in der LWL-Klinik Warstein, um das Angebotsportfolio einer psychiatrischen Fachklinik kennen zu lernen.

BBDK_LogoGerrit Jungk, Leiter der Abteilung Personal und Recht, hieß die Gruppe willkommen und stellte die Kliniken in Warstein und Lippstadt mit ihren Spezialisierungen vor. Anschließend führte Helmut Monzlinger, Beauftragter für regionale Psychiatriegeschichte, die Gäste durchs Gelände und berichtete Wissenswertes zur Historie der LWL-Einrichtungen, was bei einem Besuch des Psychiatrie-Museums noch vertieft werden konnte. Federführend organisiert wurde der Tag von Anja Ohneiser, BBDK-Trainee an den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein.

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