Archiv des Autors: LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Projekt: „Seelisch fit im Klassenzimmer“

Neu gegründete Regionalgruppe sensibilisiert junge Menschen in Schule und Ausbildung.
 
Immer mehr Menschen, zunehmend auch Jugendliche und junge Erwachsene, werden aufgrund einer psychischen Erkrankung behandelt. Deshalb wurde im Kreis Soest eine Regionalgruppe des Projektes „Verrückt? Na und!“ gegründet. Es handelt sich um einen Zusammenschluss von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kreises Soest, der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein, des SKM Lippstadt, IBAHS Warstein, dem ESTA Bildungswerk, Phönix Soest, der BAKS und Vertretern der Selbsthilfegruppen im Kreis Soest.
 

Forschungsprojekt: LWL-Kliniken unterstützen Studie über Kinder psychisch kranker Eltern

Kinder von psychisch Erkrankten haben in Deutschland nicht genug Anlaufstellen. Eine Studie soll Erkenntnisse und Veränderung schaffen.

Depression. Borderline. Burnout. Die Liste an psychischen Krankheitsbildern ist lang, die Liste an Betroffenen länger. Die Tabuisierung solcher Themen scheint, zumindest was manche Erkrankungen angeht, in den letzten Jahren abgenommen zu haben.

Was allerdings selten in diesem Zusammenhang thematisiert wird ist: Wie steht es um die Kinder von psychisch erkrankten Elternteilen?

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Fabiana Regino in der Westfalenpost online.

Gesetzeslücke: Sie bleiben in Freiheit, obwohl von ihnen ein Risiko ausgeht

Der Dreifachmord von Brandenburg wirft die Frage auf, warum psychisch Kranke in Deutschland frei herumlaufen, obwohl sie vorher schon aufgefallen waren. Eine Psychiaterin prangert eine Gesetzeslücke an

Ein 24-Jähriger tötet im brandenburgischen Müllrose seine Großmutter und überfährt auf der Flucht zwei Polizisten. Ein tragisches Ereignis, das man vielleicht hätte verhindern können. Denn seine Familie hat immer wieder vor dem psychisch kranken Mann gewarnt, zeitweise war er sogar im Krankenhaus. Ein Interview mit der Psychiaterin Nahlah Saimeh.

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Sebastian Gubernator in der Welt Online.

Netzwerk: Anonyme Spurensicherung vorgestellt

Anonyme Spurensicherung - Referenten

Organisatoren, Netzwerker und Referenten vor Beginn der Veranstaltung (v.r.): Simone Bindig, Psychotherapeutin an der LWL-Klinik Lippstadt, Dr. Heidi Pfeiffer, Direktorin des Instituts für Rechtsmedizin Münster, Ellen Wendt, Gleichstellungsbeauftragte Kreis Gütersloh, Dr. Christiane Kelm-Dirkmorfeld, Abteilung Gesundheit Kreis Gütersloh, Dr. Johannes Middelanis, Chefarzt der Frauenklinik am St. Elisabeth-Hospital, Kreisdirektorin Susanne Koch und Ursula Rutschkowski, Opferschutzbeauftragte der Polizei Gütersloh

Opfer von sexualisierter Gewalt haben künftig die Möglichkeit, anonym die Spuren der Gewalttat sichern zu lassen, ohne sofort eine Anzeige zu erstatten. Damit wird eine Lücke im Opferschutz geschlossen.

Denn wenn ein Opfer sich sonst erst später zur Anzeige entschlossen hatte  – aus welchen Gründen auch immer – waren die Spuren der Vergewaltigung nicht mehr vorhanden oder brauchbar. Das Kooperationsnetzwerk ‚Anonyme Spurensicherung im Kreis Gütersloh‘ stellte das Modell im Vorfeld eines Fachtags zum Thema während eines Pressegesprächs vor.

Bisher existierte im Kreis Gütersloh kein abgestimmtes Verfahren zur gerichtsverwertbaren Spurensicherung und Dokumentation nach einer Sexualstraftat für Opfer, die zunächst keine Anzeige erstatten möchten. Daher hat der ‚Runde Tisch gegen häusliche Gewalt‘ im Kreis Gütersloh die Initiative ergriffen und mit der Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen die Bildung einer regionalen Kooperation zur anonymen Spurensicherung (ASS) nach sexualisierter Gewalt an Frauen und Mädchen im Kreis Gütersloh angestoßen. Weiterlesen

Dr. Nahlah Saimeh: „Die meisten Täter sind gesund“

Am Donnerstag hat Dr. Saimeh bei der Frankfurter Buchmesse »Ich bring dich um!« vorgestellt – ihr 290 Seiten starkes Buch , das sich an medizinische Laien richtet und unter anderem beschreibt, welche psychischen Krankheiten sich mit welchen Symptomen äußern und wozu sie führen können.

Der Beitrag von Christian Althoff (Westfalen-Blatt) gibt Einblicke in das Buch der Autorin und somit in den Berufsalltag der Psychiaterin.

„Mit Teamorientierung und Wertschätzung“: Ottmar Köck ist neuer Kaufmännischer Direktor der LWL-Einrichtungen im Kreis Soest

Die Betriebsleitungen der LWL-Einrichtungen hießen den neuen Kaufmännischen Direktor in ihrer Mitte willkommen (von links): Doris Gerntke-Ehrenstein (LWL-Wohnverbund Warstein), Magnus Eggers (Pflegedirektor LWL-Kliniken), Iris Abel (LWL-Pflegezentren), Beatrix Mayer (stellv. Kaufmännische Direktorin), Ottmar Köck (Kaufmännischer Direktor), Bernd Sternberg (Pflegedirektor LWL-ZFP), Dr. Nahlah Saimeh (Ärztliche Direktorin LWL-ZFP), Dr. Volkmar Sippel (Ärztlicher Direktor LWL-Kliniken) und Janine Rottler (LWL-Wohnverbund Lippstadt). Foto: LWL/Eva Brinkmann

Die Betriebsleitungen der LWL-Einrichtungen hießen den neuen Kaufmännischen Direktor in ihrer Mitte willkommen (von links): Doris Gerntke-Ehrenstein (LWL-Wohnverbund Warstein), Magnus Eggers (Pflegedirektor LWL-Kliniken), Iris Abel (LWL-Pflegezentren), Beatrix Mayer (stellv. Kaufmännische Direktorin), Ottmar Köck (Kaufmännischer Direktor), Bernd Sternberg (Pflegedirektor LWL-ZFP), Dr. Nahlah Saimeh (Ärztliche Direktorin LWL-ZFP), Dr. Volkmar Sippel (Ärztlicher Direktor LWL-Kliniken) und Janine Rottler (LWL-Wohnverbund Lippstadt). Foto: LWL/Eva Brinkmann

Die LWL-Einrichtungen im Kreis Soest stehen seit dem 1. Oktober unter neuer kaufmännischer Leitung. Die Abgeordneten im Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) haben Ottmar Köck zum Kaufmännischen Direktor der psychiatrischen Kliniken, Pflegezentren und Wohnverbünde in Lippstadt und Warstein sowie des Zentrums für Forensische Psychiatrie Lippstadt bestellt. Er tritt damit die Nachfolge von Helmut Bauer an, der den LWL im November 2016 verlassen hatte. Zwischenzeitlich hatte Beatrix Mayer in stellvertretender Funktion die Aufgaben der Kaufmännischen Direktion übernommen.

„Ottmar Kock hat umfangreiche Erfahrung in der Führung von Gesundheitseinrichtungen“, so LWL-Krankenhausdezernent Prof. Dr. Meinolf Noeker. „Wir freuen uns, mit Herrn Köck einen neuen ‚Lotsen‘ an Bord begrüßen zu dürfen“, sagte Dr. Volkmar Sippel, Ärztlicher Direktor der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein. Gemeinsam mit den weiteren Betriebsleitungen der hiesigen LWL-Einrichtungen dankte er Beatrix Mayer, „die stellvertretend die Aufgabe der kaufmännischen Leitung mit großem persönlichem Engagement hervorragend gemeistert hat“. Weiterlesen

„Stets an der Würde des Menschen orientieren“: Fachtag Ethik sensibilisiert Auszubildende der LWL-Akademie Lippstadt für ihr gegenwärtiges Handeln

Ethik in der Pflege - Fachtagung

Lara Dragunski, Julius Bomkamp, Leonie Hagedorn, Ada Schrewe und Lennart Hölter (von links) zählten zu den Auszubildenden, die über die Pflege behinderter Menschen informierten. Foto: LWL-Akademie Lippstadt

Tagtäglich stehen Auszubildenden in der Pflege behinderter Menschen vor wichtigen Entscheidungen. Nicht selten bleibt danach die Frage zurück: War mein Handeln wirklich verantwortungsvoll? Oder wäre eine andere Maßnahme vielleicht für alle Beteiligten gerechter gewesen? Für das gegenwärtige Handeln zu sensibilisieren, war ein Ziel des „Fachtags Ethik“, den die LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Lippstadt jetzt erstmals veranstaltet hat. Dabei setzten sich die Auszubildenden der psychiatrischen Kliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Lippstadt und Warstein auch mit spezifischen Fallfragen auseinander. Weiterlesen

Dr. Volkmar Sippel über gehässige Internet-Kommentare

Drei Mal innerhalb weniger Wochen hat ein Bewohner einer sozialen Einrichtung von St. Georg in Oesterberge damit gedroht, vom Dach zu springen und sich so das Leben zu nehmen. Im Internet kommentieren Menschen das Verhalten mit den Worten „Soll er doch springen – nur die Härtesten überleben.“ Warum machen Menschen so etwas? Das wollten wir von Dr. Volkmar Sippel wissen. Er ist ärztlicher Direktor der LWL-Kliniken in Warstein und Lippstadt.

Lesen Sie das ganze Interview von Frank Selter in der Westfalenpost

LWL-Zentrum Lippstadt-Eickelborn: Dr. Nahlah Saimeh plant Selbständigkeit

Dr. med. Nahlah Saimeh

Dr. med. Nahlah Saimeh

Ihren Dienstherrn Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat sie frühzeitig informiert und nun auch die 447 Beschäftigten ihrer Klinik: Dr. Nahlah Saimeh (51), Ärztliche Direktorin des LWL-Zentrums für Forensische Psychiatrie Lippstadt-Eickelborn, wird Ende April 2018 aus der Leitung der LWL-Klinik ausscheiden, um sich per 1.5.2018 als forensische Psychiaterin selbständig zu machen.

„Nach reiflicher Überlegung habe ich mich zu dieser beruflichen Veränderung entschlossen, um mich zum Beispiel in Gutachten und Lehraufträgen intensiver mit klinisch-forensischen Fragestellungen befassen zu können“, begründet Saimeh ihren geplanten Schritt. In ihren verbleibenden zehn Amts-Monaten warteten aber „noch viel Arbeit und viele gemeinsame Projekte“, avisierte sie ihren Mitarbeitenden am Mittwoch (14.6.) via Klinik-Intranet. Die frühzeitige Mitteilung ihres Entschlusses solle nicht zuletzt auch einer geordneten Suche nach einer Nachfolge in der ärztlichen Leitung einer der größten Maßregelvollzugseinrichtungen Deutschlands dienen.

Saimeh amtiert seit Mitte 2004 im Lippstadt-Eickelborner LWL-Zentrum. Die aus Münster stammende Psychiaterin und Psychotherapeutin war nach dem Medizinstudium in Bochum und Essen zunächst in Kliniken in Essen, Gelsenkirchen und Düsseldorf tätig. Nach der Promotion Anfang 1999 wechselte sie im Jahr 2000 an das Klinikum Bremen-Ost. Dort war sie an der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie zuletzt Chefärztin. Nach ihrem Wechsel in die Lippstadt-Eickelborner Führungsposition avancierte Saimeh zu einer der gefragtesten gerichtspsychiatrischen Expertinnen im deutschsprachigen Raum.

Leistung dauerhafter Abstinenz gewürdigt: 200 ehemalige Klientinnen und Klienten kehren zurück ins LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen

Archivbild Festsaal

Was hat sich in den vergangenen Jahren getan bei der Entwöhnung von Alkohol, Medikamenten und illegalen Drogen? Dieser Frage sind in Warstein etwa 350 derzeitige und ehemalige Klientinnen und Klienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LWL-Rehabilitationszentrums Südwestfalen nachgegangen. Die Ehemaligen sind hierzu für einen Tag an das zur LWL-Klinik Warstein gehörende LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen (Fachklinik Stillenberg) zurückgekehrt, wo für sie einst der Ausstieg aus der Abhängigkeit begann. Weiterlesen