Archiv des Autors: Friedel Harnacke

Über Friedel Harnacke

Friedel Harnacke ist Öffentlichkeitsbeauftragter der Abteilung Suchtmedizin der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein sowie des LWL-Rehabilitationszentrums Südwestfalen am Standort Warstein.

Bessere Vernetzung, kürzere Wege: Gemeinsamer Fachtag der Sucht- und Jugendhilfe im Kreis Soest

Fachtag der Sucht - Bild der Referenten

Setzen sich für eine bessere Vernetzung ein: (v.l.n.r.): Kerstin Werner, Anneke Knüppel, Marianne Schäfer, Helmut Woitkowski, Dr. Rüdiger Holzbach und Helga Rolf. Foto: Stadt Lippstadt

lippstadt-aktuellGemeinsam den Blick auf das Kindeswohl richten: Beim ersten gemeinsamen Fachtag der Sucht- und Jugendhilfe im Kreis Soest trafen sich mehr als 60 Fachkräfte, um sich über eine bessere Vernetzung der Bereiche Suchthilfe und Jugendhilfe zum Schutz von Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien auszutauschen.

„Ich wünsche mir für die Zukunft eine Verantwortungsgemeinschaft im Kinderschutz beider Fachdisziplinen“, erklärte Helga Rolf, Leiterin des Fachdienstes Jugend und Familie der Stadt Lippstadt. Basis müsse eine verbesserte Vernetzung sein. Auch Dr. med. Rüdiger Holzbach, Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein unterstrich in seinem Impulsvortrag zu der Behandlung von Suchtkranken in der Psychiatrie die Notwendigkeit der Zusammenarbeit im Interesse einer gesunden Entwicklung von Kindern mit von Suchtmitteln abhängigen Eltern. Weiterlesen

Die Risiken von Schlafmitteln

Schlafmittel und Beruhigungsmittel bei Langzeitgebrauchapotheken-umschauDie Zeit dehnt sich wie Kaugummi. Einfach entspannen, bitte. Rechte Seite. Linke Seite. Oder doch besser auf dem Rücken? Vielleicht das Fenster öffnen? Dunkelheit füllt nicht nur den Raum. Sie dringt auch Stück für Stück in die Gedanken, die kein Ende finden. Bis der Morgen graut.

Wer längere Zeit nicht schlafen kann, leidet. Und kennt wahrscheinlich die vielen Tipps zu Schlafhygiene, abendlichen Ritualen, Entspannungsverfahren und Bewegungsanreizen. Aber findet womöglich trotzdem keine Ruhe. In solchen Situationen können verschreibungspflichtige Schlaftabletten helfen.

Lesen Sie den ganzen Beitrag in der Apotheken Umschau.

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Ehemalige und aktuelle Patienten feiern ihr „zweites Leben“

Archivbild

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westfalenpost

Es gehört viel Mut dazu und verdient sogleich den allerhöchsten Respekt, wenn Menschen vor ein großes Auditorium treten und von ihrer schweren Zeit berichten. Einer Zeit, in der sie der Alkohol-, Drogen- oder Medikamentensucht verfallen waren und erst mittels einer teils umfangreichen und langwierigen sowie professionellen Entwöhungtherapie ihr „zweites Leben“ haben feiern können.

lesen Sie den ganzen Beitrag von Georg Giannakis in der Westfalenpost.

Angebote für Suchtkranke unter einem Dach

151216eroeffnung-w63-2westfalenpostDas neu eröffnete LWL-Rehabilitationszentrum präsentiert beim Tag der Offenen Tür, wie Patienten über mehrere Entwicklungsstufen begleitet werden

Begeisterung und Herzblut für die Arbeit – bei jedem Wort, mit denen die Mitarbeiter des LWL-Rehabilitationszentrums Südwestfalen beim Tag der offenen Tür den täglichen Umgang mit den Rehabilitanden schildern, ist beides immer wieder spürbar. Es ist eben eine echte Wohlfühl-Atmosphäre, die in den hellen, in freundlichen Farben gehaltenen Räumen herrscht.

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Tanja Frohne in der Westfalenpost.

Abstinenz schafft Perspektiven – Neue Info-Broschüre der Abt. Sucht-Rehabilitation

Ansicht der neuen Info-Broschüre der Abteilung Sucht-Rehabilitation (LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen)

An dieser Stelle möchten wir auf die neue Broschüre unserer Abteilung Sucht-Rehabilitation hinweisen.

Sie können Sie ab sofort in unserem Broschüren-Shop kostenlos bestellen.

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Abhängigkeit von Medikamenten: Die unsichtbaren Süchtigen

Unsichtbare Süchtige: Medikamentenabhängikeit findet zunächst im Verborgenen statt.

Unsichtbare Süchtige: Medikamentenabhängikeit findet zunächst im Verborgenen statt.

stuttgarter-nachrichtenIn Deutschland sind 1,5 Millionen Menschen medikamentenabhängig. Die meisten von ihnen nehmen Schlaf- und Beruhigungsmittel, die ihnen Ärzte zum Teil über Jahre hinweg verschreiben.

„Unsichtbare Süchtige“ nennt Rüdiger Holzbach die Medikamentenabhängigen. Holzbach hat in Ostwestfalen eine der wenigen Suchtkliniken mit speziellen Angeboten für diese Betroffenen aufgebaut. Seine Patienten verhalten sich im Alltag angepasst, viele von ihnen sind Senioren. Sind sie vergesslich oder tranig, schiebt das Umfeld es auf das Alter. Arbeiten sie noch, „lassen die Pillen sie durchaus funktionieren“.

Lesen Sie den ganzen Beitrag in den Stuttgarter Nachrichten.

Bevor das Glas Wein zur Gewohnheit wird – Kontrolliertes Trinken

Dr. Rüdiger Holzbach führte das neue Therapiekonzept erfolgreich ein. Kontrolliertes Trinken.

Kontrolliertes Trinken: Dr. Rüdiger Holzbach führte das neue Therapiekonzept erfolgreich ein.

westfalenpostDas „verdiente“ Feierabendbierchen, das Glas Wein „zum Runterkommen“: Wo fängt Alkoholsucht an? Die LWL-Kliniken testen einen neuen Therapieansatz.

„Es ist ein fließender Übergang zum gesundheitsgefährdenden Konsum“, sagt Dr. Rüdiger Holzbach. Und weil dieser eben noch nicht die Alkoholabhängigkeit bedeutet, aber durchaus irgendwann dahin führen kann, testen die LWL-Kliniken im Kreis unter der Federführung des Chefarztes der Suchtmedizin seit vergangenem Jahr die 140422holzbach-ktTherapie des „kontrollierten Trinkens“. Die Idee dahinter: In einem mehrwöchigen Seminar lernen die Teilnehmer, ihre Trinkgewohnheiten zu ändern und so einen dauerhaft reduzierten Alkoholkonsum zu erreichen.

„Guten Gesundungsort und gute Arbeitsplätze“ eingeweiht

151216eroeffnung-w63-3soester-anzeigerMit dem Zitat der Schlagzeile „Damit Patienten sich wohlfühlen“ aus unserer Zeitung im Vorbericht auf das gestrige Ereignis leitete Bürgermeister Dr. Thomas Schöne sein Grußwort zur Eröffnung des Neubaus zum LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen ein: „Damit ist fast alles gesagt“, setzte er seine Ausführungen fort, die aber doch etwas ausführlicher wurden und in denen er seine Zuhörer wissen ließ, dass er persönliche Beziehung zu den LWL-Kliniken habe: „Mein Vater war hier jahrzehntelang im pflegerischen Bereich tätig, und er hat mich als Kind zu Weihnachtsfeiern mitgenommen, wo ich Gitarre gespielt habe“.

Lesen Sie den ganzen Bericht im Soester Anzeiger.

Neuer Suchtdoktor erschienen: Komorbidität – Psychische Erkrankungen und Sucht

Komorbidität Suchtdoktor Ausgabe 11Die klassische Suchtbehandlung zielt(e) lediglich auf das Erreichen von Abstinenz ab sowie die Vermeidung jeglichen Suchtmittelkonsums in der Zukunft. Heute wird mehr Wert darauf gelegt, zu verstehen, wie es zur Sucht gekommen ist und ob weitere psychische Probleme oder Erkrankungen behandelt werden müssen. Die Hoffnung, die manche Suchtkranke damit verbinden – „ist das Problem gelöst bzw. die psychische Erkrankung behandelt, habe ich kein Suchtproblem mehr“ – muss aber gleich relativiert werden: Die Sucht und ihre Folgen müssen trotzdem behandelt werden!

Sie können den Suchtdoktor online als PDF-Dokument lesen oder online kostenfrei bestellen. Besuchen Sie unseren Info-Shop!

Trauma und Sucht – Vortrag von Chefarzt Bertrand Evertz

Über den gut besuchten Vortrag zum Thema Trauma und Sucht freuten sich (v. l.) Bertrand Evertz vom LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen in Warstein, Barbara Burges vom K.I.S.S., Kornelia Witt vom Kreisgesundheitsamt und Andrea Kiel-Philipp als Mitarbeiterin des SKM Lippstadt. Foto: Kreis Soest

Über den gut besuchten Vortrag zum Thema Trauma und Sucht freuten sich (v. l.) Bertrand Evertz vom LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen in Warstein, Barbara Burges vom K.I.S.S., Kornelia Witt vom Kreisgesundheitsamt und Andrea Kiel-Philipp als Mitarbeiterin des SKM Lippstadt. Foto: Kreis Soest

kreis-soestDie Zusammenhänge zwischen Trauma und Sucht verdeutlichte jetzt in einem Vortrag Bertrand Evertz, Chefarzt des LWL-Rehabilitationszentrums Südwestfalen mit Sitz in Warstein, im Vortragsraum des Sozialdienstes Katholischer Männer (SKM) in Lippstadt. Das Thema war mit Nachdruck von mehreren Sucht-Selbsthilfegruppen im Kreis Soest für das Programm der Aktionstage „Sucht hat immer eine Geschichte“ angeregt worden.

30 Besucher lockte die Veranstaltung an, die in Kooperation zwischen der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen der Kreisverwaltung (K.I.S.S.), dem SKM in Lippstadt und dem Rehabilitationszentrum Südwestfalen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) stattfand. Der Referent erläuterte die Zusammenhänge der Entwicklung von traumatischen Erfahrungen hin zur Sucht. „Den Einsatz von Alkohol und oder Medikamenten zur Entlastung bei Belastungsstörungen nach einem Trauma konnten die Zuhörer danach gut nachvollziehen“, resümiert K.I.S.S.-Mitarbeiterin Barbara Burges. Weiterlesen