Fortbildungstag lockt Fachleute des gesamten LWL-PsychiatrieVerbundes nach Warstein

Referenten des LWL-Fortbildungstag in Warstein.Die Ärzte haben zu wenig Zeit, die Patienten fühlen sich nicht richtig umsorgt. Gleichzeitig sind aber auch die Ärzte unzufrieden mit dem Klinikalltag, verbringen laut einer Studie rund 44 Prozent ihres Arbeitsalltags allein mit Bürokratie und Zettelwirtschaft, ohne auch nur einen Patienten gesehen zu haben.

Zuhörer des LWL-Fortbildungstag in Warstein.Unter anderem mit diesem kritischen Thema beschäftigten sich am Donnerstag Psychologen, Fachärzte und -kräfte aus allen LWL-Standorten. In diesem Jubiläumsjahr – denn der Fortbildungstag fand nun zum bereits 10. Mal statt – erstmalig im LWL-Festsaal in Warstein.

Lesen Sie den ganzen Bericht von Elisa Sobkowiak in der Westfälischen Rundschau.

Warum Amphetamine für die LWL-Kliniken im Fokus stehen

Illegalen Methamphetamin-Labor

Das Jahrbuch Sucht legt den Fokus auf den Alkoholkonsum. Dr. Frank Konert von den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein sorgt sich aber um Amphetamine.

134 Liter alkoholische Getränke konsumierten die Deutschen im Schnitt im Jahr 2017. Das entspricht etwa einer Badewannen-Füllung. Dies geht aus dem Jahresbuch Sucht hervor.

 

„Alkohol wird gesellschaftlich nicht geahndet. Trinken ist okay, sofern es innerhalb der Norm stattfindet“, sagt Dr. Frank Konert, Oberarzt in der Abteilung Suchtmedizin der LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt. Im Interview spricht er über die Behandlung von Alkoholikern an den heimischen Standorten und erklärt, welche Stoffe in Zukunft im Fokus stehen .

Lesen Sie das ganze Interview von Sebastian Hahn mit Dr. Frank Konert  in der Westfalenpost.

Freie Stelle: Gas- und Wasserinstallateur/-in / Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Unsere LWL-Kliniken Lippstadt sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen/eine

Gas- und Wasserinstallateur/-in /
Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

für die Energiezentrale und Instandhaltung in Vollzeitbeschäftigung.

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Freie Stelle: Malermeister / Malermeisterin

Unsere LWL-Kliniken Lippstadt suchet zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen/eine

Malermeister/-in

in Vollzeitbeschäftigung.

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Freie Stelle: Elektroniker / Elektronikerin

Unsere LWL-Kliniken Lippstadt sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen/eine

Elektroniker/-in

in Vollzeitbeschäftigung.

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Freie Stelle: Tiergestützte/Naturnahe Pädagogik, Therapeutisches Reiten

Für den Fachdienst suchen wir für den LWL-Wohnverbund Lippstadt zum 1. August 2018 eine/einen Mitarbeiter/in für

Tiergestützte/Naturnahe Pädagogik, Therapeutisches Reiten

in Vollzeitbeschäftigung, zunächst befristet für 2 Jahre.

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Nach dreijähriger Ausbildung das Examen „in der Tasche“: Absolventen der LWL-Akademie Lippstadt verabschiedet

Die Absolventen der LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe nahmen von ihren Lehrern, Prüfern und Vertretern der LWL-Kliniken Glückwünsche zum bestandenen Examen entgegen. Foto: LWL

Die Absolventen der LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe nahmen von ihren Lehrern, Prüfern und Vertretern der LWL-Kliniken Glückwünsche zum bestandenen Examen entgegen. Foto: LWL

Grund zum Feiern hatten jetzt die Absolventen der LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Lippstadt. Sie konnten ihre dreijährige Ausbildung an den Kliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Lippstadt und Warstein mit dem Staatsexamen in der Gesundheits- und Krankenpflege abschließen. Im Rahmen einer Feierstunder erhielten sie ihre Zeugnisse und Urkunden überreicht.

Neben der Tätigkeit in den psychiatrischen Fachkliniken standen für die Schülerinnen und Schüler auch Praxiseinsätze in kooperierenden Allgemein-Krankenhäusern sowie bei ambulanten Pflegediensten auf dem Ausbildungsplan, so dass sie auch die Bereiche Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie und ambulante Pflege kennen lernten. Nach bestandener Prüfung können nun fünf der Absolventen in den Pflegedienst der LWL-Einrichtungen im Kreis Soest übernommen werden. Für ihren Einsatz und die erbrachten Leistungen dankten ihnen Pflegedirektor Magnus Eggers, Schulleiterin Anja Henrichs, Hubert Lücke für die Pflegedienstleitungen der LWL-Kliniken sowie Personalrats-Vorsitzende Erika Wegner-Kampschulte und wünschten ihnen für die Zukunft alles Gute.

Das Examen bestanden haben Alexander Gaida, Mona Hans, Joy Mahle, Saskia Pape, Maik Pfennig, René Reibitz und Johannes Schuster.

Mit kompaktem Allrounder Warsteiner LWL-Gelände „in Schuss“ halten: LWL-Integrationsamt unterstützt Anschaffung für gehörlose Mitarbeiterin

Fabian Jäger von der Firma Jäger Gartentechnik (rechts) lieferte das Spezialfahrzeug an die LWL-Klinik Warstein (von links): Bernd Stork (Behindertenbeauftragter LWL-Kliniken), Praktikantin Milena Winterhöller, Frank Gerdes (Integrationsfachdienst im Kreis Soest), Mara Friedrichs und Sebastian Brede (Leiter Landschaftspflege LWL-Kliniken). Foto: LWL-Klinik Warstein

Fabian Jäger von der Firma Jäger Gartentechnik (rechts) lieferte das Spezialfahrzeug an die LWL-Klinik Warstein (von links): Bernd Stork (Behindertenbeauftragter LWL-Kliniken), Praktikantin Milena Winterhöller, Frank Gerdes (Integrationsfachdienst im Kreis Soest), Mara Friedrichs und Sebastian Brede (Leiter Landschaftspflege LWL-Kliniken). Foto: LWL-Klinik Warstein

Kompakt, wendig und geländegängig ist das Fahrzeug, mit dem Mara Friedrichs auf dem Warsteiner LWL-Gelände ihre Arbeit verrichtet. Dass die langjährige Mitarbeiterin der Klinik des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) gehörlos ist, hindert sie nicht daran, zum ansprechenden Erscheinungsbild der Parkanlage beizutragen: sei es im Winterdienst, durch die Leerung der Abfallbehälter oder die allgemeinen Pflege der Außenanlagen und des Friedhofs. Mit Unterstützung des LWL-Integrationsamtes konnte jetzt ein „Kioti Merchron“ angeschafft werden, der ihr die Tätigkeit in der Landschaftspflege deutlich erleichtert.

„Das automatikbetriebene Spezialfahrzeug verfügt über eine kleine Ladefläche und ein wettergerechtes Fahrerhaus. Durch die kompakte Bauweise ist es in vielen Bereichen einsetzbar und kann zum Beispiel auch  in die Gartenanlagen hineinfahren“, beschreibt Sebastian Brede, bei den LWL-Kliniken zuständig für den Bereich Landschaftspflege. Der bislang verwendete kleine Trecker sei in die Jahre gekommen und hätte nicht mehr alle Anforderungen erfüllt. „Mithilfe des neuen Fahrzeugs ist es uns möglich, Mara Friedrichs Arbeitsplatz langfristig zu erhalten und sie noch flexibler einzusetzen“, freut sich Gerrit Jungk, kommissarischer Leiter der Abteilung Dienstleistungen, und dankt dem LWL-Integrationsamt für die Unterstützung.

Mit dem leiblichen Kind zusammen in einer Gastfamilie leben: LWL-Wohnverbund Lippstadt stellt neues ambulantes Wohnkonzept für Menschen mit Behinderung vor

Prof. Dr. Albert Lenz von der Katholischen Hochschule NRW (rechts) stellte seine wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Konzept des LWL-Wohnverbunds Lippstadt vor. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Prof. Dr. Albert Lenz von der Katholischen Hochschule NRW (rechts) stellte seine wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Konzept des LWL-Wohnverbunds Lippstadt vor. Foto: LWL/Eva Brinkmann

Wenn Eltern aufgrund einer Behinderung nicht dazu befähigt sind, ihr Kind selbst zu versorgen und zu betreuen, wird in der Regel entschieden, das Kind getrennt von seiner Mutter oder seinem Vater aufwachsen zu lassen. Mit einem noch jungen Konzept möchte es der LWL-Wohnverbund Lippstadt Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf ermöglichen, gemeinsam mit ihrem Kind in einer Gastfamilie zu leben. Beim Fachtag „In der Familie Eltern sein“ hat die Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) das neue Betreuungsangebot jetzt etwa 80 Teilnehmenden von Jugendämtern, Beratungsstellen und weiteren Einrichtungen im Kreis Soest und darüber hinaus vorgestellt. Weiterlesen

Dr. Nahlah Saimeh über ihren Abschied im LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie: Ein Gespräch über Täter, Gewalt und Angst

Dr. Nahlah Saimeh ist eine der bekanntesten gerichtspsychiatrischen Expertinnen im deutschsprachigen Raum. Die Ärztliche Direktorin des LWL-Zentrums für Forensische Psychiatrie in Lippstadt-Eickelborn – dort sind psychisch kranke Straftäter untergebracht, die als schuldunfähig oder vermindert schuldfähig, aber weiterhin gefährlich gelten – steht derzeit nicht nur als Gutachterin im Prozess um das „Horrorhaus von Höxter“ im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Ihre Meinung ist aktuell unter anderem bei den Themen „Radikalisierung“ und gewaltbereite Flüchtlinge gefragt. Nach knapp 14 Jahren in Eickelborn verlässt die 51-Jährige Ende April die Einrichtung und macht sich als forensische Psychiaterin selbstständig.

Lesen Sie das ganze Interview in der Westfalenpost Online.